Schule und Ausbildung

Mein Weg in die Ausbildung

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Was sind deine Pläne für die Zeit nach dem Schulabschluss? Könntest du dir vorstellen, eine Ausbildung zu machen und wenn ja, welche?

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Mein Weg in die Ausbildung
© Nina Tines
Mein Weg in die Ausbildung

Mein Weg in die Ausbildung

Leon macht eine Ausbildung zum  Kaufmann für Büromanagement. Schon in der Schulzeit hat er angefangen, sich über Berufe zu informieren. Wie aber hat er seinen Ausbildungsplatz gefunden? Auf PASCH-net erzählt er in fünf Schritten von seinem Weg in die Ausbildung.

Das ist Leon. Er ist 17 Jahre alt und kommt aus einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Gerade macht er eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Die Ausbildung hat er im letzten August begonnen. Davor hat er an einer  Gesamtschule die  mittlere Reife erworben. Leon hat viele Freunde und  kommuniziert oft mit ihnen über die  sozialen Netzwerke. Aber nicht nur das. Sie  ​unternehmen auch viel zusammen. Meistens organisiert Leon die gemeinsamen Unternehmungen. Außerdem spielt er Fußball in einem  Verein und kümmert sich dort um die Mannschaftskasse. Mit 15 Jahren hat Leon begonnen, sich über Ausbildungsberufe zu informieren. Was er werden wollte, wusste er noch nicht genau. Eines aber war sicher: Studieren wollte er nicht. Er wollte lieber eine Ausbildung machen. Er hat schon früh gemerkt, dass er das  praktische Arbeiten mehr mag als das Lernen in der Schule.

Die Duale Ausbildung in Deutschland

In Deutschland ist die Ausbildung  ​in der Regel dual. Das heißt, sie findet in einem Betrieb und in der Berufsschule statt. Die Auszubildenden lernen also doppelt: Sie  sammeln bei ihrem Arbeitgeber  Berufserfahrung und lernen wichtiges Hintergrundwissen in einer Berufsschule. So verbindet das System Theorie und Praxis. Der Unterricht an den Berufsschulen wechselt regelmäßig mit längeren Arbeitszeiten im Lehrbetrieb. Häufig findet der Unterricht in  Blöcken von zwei Wochen statt. Oder die Schülerinnen und Schüler gehen jede Woche einen oder zwei Tage in die Berufsschule. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die Auszubildenden früh in die Arbeitswelt  ​einsteigen. Sie sind von Anfang an im Lehrbetrieb  eingebunden und lernen das reale Arbeitsleben kennen. Die Auszubildenden bekommen ab dem ersten Lehrjahr ein  Gehalt.

Erster Schritt: Berufsberatung

Erster Schritt (1/5): Berufsberatung

Zuerst habe ich mich im Internet informiert. Ich habe geschaut, welche Berufe es gibt und in welchen Berufen viele  Ausbildungsplätze angeboten werden. Dann habe ich im Berufsinformationszentrum der Bundesagentur für Arbeit einen Termin  ​vereinbart. Die  Berufsberaterin wollte wissen, was ich gut kann und was mich interessiert. Ich habe ihr erzählt, dass ich gern in einem Büro arbeiten möchte, in der Schule gut in Mathematik bin und Zahlen mag. Ich wollte aber nicht nur mit Zahlen arbeiten. Den Kontakt mit Menschen finde ich auch wichtig. Außerdem kann ich gut organisieren. Am Ende hat sie mir den Beruf „Kaufmann für Büromanagement“  empfohlen, weil man dort mit Zahlen zu tun hat, aber auch viel kommuniziert und organisiert. Man  ​bearbeitet zum Beispiel Rechnungen oder Bestellungen, schreibt Briefe und E-Mails, telefoniert mit Kunden oder plant Termine. Ich fand den Beruf sofort interessant, weil er so  ​abwechslungsreich ist.

Reinhard Schlichtherle, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Kempten-Memmingen, zum Thema Berufswahl:

Worauf sollten Jugendliche bei der Berufswahl achten?
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Die Bundesagentur für Arbeit in Deutschland

Die Bundesagentur für Arbeit ist eine der größten  Behörden Deutschlands. Ihre Aufgabe ist es, Arbeitssuchende und freie Arbeitsstellen zusammenzubringen: Unternehmen können über die Bundesagentur für Arbeit ihre  Stellenanzeigen veröffentlichen und Menschen, die Arbeit suchen, können so eine neue Stelle finden. Außerdem  ​verwaltet die Bundesagentur die  Arbeitslosenversicherung: Für eine bestimmte Zeit zahlt sie Personen, die keine Arbeit haben, jeden Monat Geld aus der Versicherung. Ein anderer wichtiger Aufgabenbereich ist die Berufsberatung. Dafür gibt es in jeder Arbeitsagentur ein Berufsinformationszentrum, kurz BIZ. Dort kann man sich in Büchern und anderen Medien über Berufe informieren und auch einen Berufsberater oder eine Berufsberaterin fragen.

Zweiter Schritt: Schülerpraktikum

Zweiter Schritt (2/5): Schülerpraktikum

In der achten Klasse mussten wir eine Woche lang ein Schülerpraktikum in einem Unternehmen machen. Ich habe es in der  Sparkasse meiner Heimatstadt  absolviert. Da viele Banken zum Kaufmann für Büromanagement ausbilden, wollte ich die Arbeit dort kennenlernen. Das Praktikum war toll. Obwohl Schülerpraktikanten meistens nur zuschauen dürfen, durfte ich auch einige Aufgaben selbst  ​erledigen. In der  Verwaltung habe ich zum Beispiel bei der Berechnung von  Budgets geholfen und auch ein paar Rechnungen  ​überwiesen. Ich habe unterschiedliche  Abteilungen kennengelernt. Am  Schalter konnte ich dabei zuschauen, wie man ein Konto eröffnet oder Beratungsgespräche für  Kredite  führt. Die  Angestellten in der Sparkasse waren sehr freundlich und haben mir viel erklärt. Ich fand es total interessant zu sehen, wie so eine Bank funktioniert, was es dort für Aufgaben gibt und wie ein Arbeitstag abläuft.

Reinhard Schlichtherle, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Kempten-Memmingen, zum Thema Schülerpraktika

Warum sind Schülerpraktika für die richtige Berufswahl so wichtig?
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Praktika in Deutschland
Ausbildungsplatzsuche

Dritter Schritt (3/5): Ausbildungsplatzsuche

Meine Ausbildung wollte ich gern in einer Stadt machen, die größer ist als meine Heimatstadt. Sie sollte aber auch nicht zu weit weg sein. Zuerst habe ich im Internet geschaut. In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit gab es allein in der Stadt Essen rund 200 freie Ausbildungsplätze als Kaufmann für Büromanagement. Auf Websites wie www.ausbildung.de oder www.azubiyo.de konnte ich noch mehr freie Stellen finden. Nach meinem Schülerpraktikum wusste ich ja, dass ich die Ausbildung bei einer Bank machen wollte. Am liebsten bei der Sparkasse. Ausbildungsplätze bei der Sparkasse konnte ich in den Jobbörsen aber nicht finden. Also habe ich auf der  Karriere-Website der Sparkasse www.karriere.sparkasse.de nachgesehen. Leider gab es auch dort zu der Zeit keine Ausbildungsplätze als Kaufmann für Büromanagement. Also habe ich mich bei anderen Banken beworben. Von den 200 freien Ausbildungsplätzen der Bundesagentur für Arbeit in Essen waren zum Glück fünf bei einer Bank.

Reinhard Schlichtherle, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Kempten-Memmingen, zum Thema Ausbildungsplatzsuche

Viele Jugendliche finden ihren Ausbildungsplatz über das Praktikum. Andere finden ihn über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Wie erfahren die Jugendlichen davon?
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Jobbörsen in Deutschland

 

Bewerbung schreiben

Vierter Schritt (4/5): Bewerbung

In der neunten Klasse haben wir im Deutschunterricht gelernt, wie man ein  Anschreiben schreibt und welche Fragen es beantworten muss: Warum möchte ich den Beruf lernen? Warum bin ich für die Ausbildung  geeignet? Warum möchte ich sie bei diesem bestimmten Unternehmen machen? Jeder von uns hat im Unterricht ein Anschreiben auf eine Stellenanzeige geschrieben. Ein paar Wochen später kam außerdem ein Berufsberater von der Bundesagentur für Arbeit in die Schule. Er hat uns erklärt, wie eine  Bewerbungsmappe aussehen muss. Er hat uns auch beim Lebenslauf geholfen. Da ich damals schon wusste, wo ich meine Ausbildung machen wollte, hatte ich mein Anschreiben für eine Bank schon fertig. Der Berufsberater hat es für mich kontrolliert. So war ich ganz sicher, dass es gut ist. Ich habe mich dann bei vier verschiedenen Banken beworben.

Reinhard Schlichtherle, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Kempten-Memmingen, zum Thema Bewerbung

Was sind die wichtigsten Dinge beim Bewerbungsschreiben?
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Was fällt den Jugendlichen bei der Bewerbung besonders schwer?
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Gibt es neben der Rechtschreibung noch andere Herausforderungen?
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Bewerbungsunterlagen in Deutschland

Die Bewerbungsunterlagen bestehen in Deutschland in der Regel aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf, einem Foto und Kopien von Schulabschluss-, Ausbildungs- oder Arbeitszeugnissen. Für die Bewerbungsunterlagen gibt es bestimmte Regeln: Das Anschreiben darf zum Beispiel nicht länger als eine  ​DIN-A4-Seite sein, der Lebenslauf nicht länger als zwei. Der Lebenslauf ist in der Regel tabellarisch, also wie eine Tabelle, aufgebaut. Neben den Kontaktdaten enthält er Informationen zur Schulbildung, zur Berufserfahrung – zum Beispiel zu Praktika und Nebenjobs – und auch zu Hobbys und sonstigen Fähigkeiten, wie zum Beispiel Sprach- und Computerkenntnisse. Das Foto muss ein professionelles  Porträtfoto und kein Selfie oder Urlaubsfoto sein. Bewerberinnen und Bewerber, die noch keinen Schulabschluss haben,  fügen der Bewerbung das letzte Zeugnis  bei.

Bewerbungsgespräch

Fünfter Schritt (5/5): Vorstellungsgespräch

Meine Bewerbung war gut und ich wurde von drei Banken zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Davor hatte ich große Angst. Deshalb habe ich mich gut  ​vorbereitet. Ich habe einige Bücher zum Thema gelesen und Freunde gefragt, die schon mal ein Vorstellungsgespräch hatten. Ich wusste also, auf was ich achten musste: saubere Kleidung, ruhige  Körpersprache, lächeln, gut zuhören und ehrlich antworten. Ich wusste auch, welche Fragen den Bewerberinnen und Bewerbern in der Regel gestellt werden, zum Beispiel zum Unternehmen, zur Schule, zu Praktika oder Hobbys. Außerdem habe ich mich im Internet ganz genau über die Firmen informiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den  Personalabteilungen haben mich zum Beispiel gefragt, in welchen Abteilungen ich während meines Praktikums gearbeitet habe und warum ich die Ausbildung machen möchte. Bei einem Gespräch wollten sie auch wissen, warum ich in Englisch nur ein „Ausreichend“ auf dem Zeugnis hatte. Während der ersten beiden Gespräche war ich noch sehr aufgeregt. Aber das dritte lief richtig gut. Ungefähr zwei Wochen nach dem Gespräch bekam ich einen Anruf – ich habe den Ausbildungsplatz bekommen!

Reinhard Schlichtherle, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Kempten-Memmingen, zum Thema Vorstellungsgespräch

Was ist das Entscheidende bei einem Vorstellungsgespräch?
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Worauf sollten die Jugendlichen noch achten?
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Wie können sich die Jugendlichen auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten?
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Vorstellungsgespräche in Deutschland

Vorstellungsgespräche laufen in der Regel ähnlich ab. Zur Begrüßung schüttelt man sich die Hände und sagt seinen Namen. Meistens folgt etwas  Small Talk über das Wetter oder die Anreise. Dann stellt sich die Bewerberin oder der Bewerber kurz vor. Danach wird das Unternehmen vorgestellt. Hier können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Personalabteilung die Bewerberin oder den Bewerber auch fragen, was diese schon über das Unternehmen wissen. Bei größeren Unternehmen führen bis zu vier Personen das Vorstellungsgespräch. Neben den Leiterinnen und Leitern der Personalabteilung können auch andere  Führungskräfte dabei sein. Der Hauptteil des Vorstellungsgespräches sind die Fragen zur Bewerbung. Typisch sind: Warum haben Sie sich auf diese Stelle beworben? Warum möchten Sie in unserem Unternehmen arbeiten? Was  qualifiziert Sie für diese Stelle? Bewerberinnen und Bewerber sollten aber auch Interesse zeigen und eigene Fragen stellen.
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Was sind deine Pläne für die Zeit nach dem Schulabschluss? Könntest du dir vorstellen, eine Ausbildung zu machen und wenn ja, welche?

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das Anschreiben, die Anschreiben: hier: ein persönliches Schreiben an das Unternehmen als Teil der Bewerbung
für etwas geeignet sein: für etwas (hier: die Ausbildung) gut passen
die Bewerbungsmappe, die Bewerbungsmappen: eine Mappe, in die die Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse usw.) gesteckt werden
DIN-A4: eine bestimmte Größe für ein Blatt Papier (210 Millimeter x 297 Millimeter); diese Größe wird in vielen Teilen der Welt in der Schule oder im Büro verwendet, zum Beispiel für Schulhefte, Drucker oder Kopierer. 
das Porträtfoto, die Porträtfotos: ein Foto eines Menschen, das nur sein Gesicht zeigt
beifügen: mitschicken, dazulegen
beifügen: mitschicken, dazulegen
die Sparkasse, die Sparkassen: eine Bank in Deutschland, die von Städten oder Gemeinden betrieben wird
absolvieren: hier: ein Praktikum machen 
erledigen: hier: durchführen
die Verwaltung, die Verwaltungen: hier: die Abteilung der Sparkasse, die die Aufgabe hat, den Betrieb in der Sparkasse zu betreuen
das Budget, die Budgets: ein Plan, in dem festgehalten ist, was in einem bestimmten Zeitraum an Geldern eingenommen und was wieder ausgegeben wird
überweisen: hier: einen Geldbetrag von einem auf ein anderes Konto bringen
die Abteilung, die Abteilungen: ein Teil einer größeren Firma, in dem Aufgaben eines bestimmten Bereichs erledigt werden
der Schalter, die Schalter: hier: ein bestimmter Bereich in einem größeren Raum, von dem aus die Kunden bedient werden (zum Beispiel in Banken)
der Kredit / die Kredite: ein Geldbetrag, den jemand von jemandem oder einer Bank geliehen bekommt. Leiht man sich Geld bei einer Bank, muss man dafür regelmäßig einen bestimmten Betrag (Zinsen) an die Bank bezahlen.  
die Angestellte / der Angestellte, die Angestellten: Personen, die in einer Firma (hier: in einer Bank) arbeiten
die Karriere-Website, die Karriere-Websites: Websites von meist größeren Firmen, auf denen man sich über das Arbeiten in der jeweiligen Firma informieren kann. Oft findet man dort auch Informationen zu freien Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. 
der Kaufmann / die Kauffrau für Büromanagement, die Kaufleute für Büromanagement: ein in Deutschland sehr beliebter Ausbildungsberuf, in dem man in einem Büro verschiedene Aufgaben übernimmt, zum Beispiel: Kunden betreuen, Rechnungen schreiben, Termine planen, Reise organisieren, Sitzungen vorbereiten. Die Ausbildung dauert drei Jahre.
der Kaufmann / die Kauffrau für Büromanagement, die Kaufleute für Büromanagement: ein in Deutschland sehr beliebter Ausbildungsberuf, in dem man in einem Büro verschiedene Aufgaben übernimmt, zum Beispiel: Kunden betreuen, Rechnungen schreiben, Termine planen, Reise organisieren, Sitzungen vorbereiten. Die Ausbildung dauert drei Jahre.
die Gesamtschule, die Gesamtschulen: Eine der Schulen, die man in Deutschland nach der Grundschule besuchen kann. Kinder und Jugendliche lernen dort von Klasse fünf bis zehn zusammen in einer Schule und werden nicht nach Haupt- oder Realschule getrennt, können aber trotzdem einen Haupt- oder einen Realschulabschluss machen. An vielen Gesamtschulen können die Jugendlichen anschließend auch das Abitur machen.
die mittlere Reife: der mittlere Schulabschluss in Deutschland, den man in der Regel nach zehn Schuljahren zum Beispiel an einer Real-, Mittel- oder Gesamtschule sowie am Gymnasium machen kann. Mit der mittleren Reife kann man eine Ausbildung beginnen.
kommunizieren: miteinander sprechen, sich verständigen
das soziale Netzwerk, die sozialen Netzwerke: Websites im Internet wie zum Beispiel Facebook, über die man sich mit Freunden, Bekannten oder Fremden austauschen und vernetzen kann
unternehmen: hier: etwas gemeinsam tun
der Verein, die Vereine: eine Organisation / eine Gruppe von Menschen, die sich für etwas Bestimmtes interessieren (zum Beispiel für eine Sportart) und sich regelmäßig treffen. Die Mitglieder des Vereins zahlen regelmäßig einen bestimmten Beitrag, um ihn zu finanzieren.
das praktische Arbeiten: hier: Leon möchte nicht mehr nur für einen Beruf lernen, sondern ihn in der Wirklichkeit ausüben.
in der Regel: üblicherweise, meist
Berufserfahrung sammeln: praktische Erfahrungen in einem Beruf machen
Berufserfahrung sammeln: praktische Erfahrungen in einem Beruf machen
der Block, die Blöcke: hier: in Blöcken: Sie haben zwei Wochen lang nur Unterricht in der Berufsschule.
einsteigen: hier: beginnen, starten
einbinden: hier: integrieren
das Gehalt, die Gehälter: das Geld, das jemand der arbeitet, regelmäßig für seine Arbeit erhält
vorbereiten: sich intensiv mit etwas beschäftigen, um eine bestimmte Aufgabe oder Situation gut zu lösen (hier: die Vorstellungsgespräche) 
die Köpersprache: die Gefühle, die man durch die Bewegung und Haltung des Körpers oder des Gesichts ausdrückt
die Personalabteilung, die Personalabteilungen: die Abteilung eines Unternehmens, die sich um alle Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmert
der Small Talk, die Small Talks: ein Gespräch über nicht so wichtige Themen, das man meist mit Personen führt, die man (noch) nicht so gut kennt
die Führungskraft, die Führungskräfte: eine Person, die in einem Unternehmen für eine bestimmte Abteilung oder für ein bestimmtes Team verantwortlich ist
sich für etwas qualifizieren: für etwas (hier: für die Ausbildung) geeignet sein  
der Ausbildungsplatz, die Ausbildungsplätze: Arbeitsplatz, an dem ein Jugendlicher für einen bestimmten Beruf ausgebildet wird
vereinbaren: absprechen, abmachen, ausmachen
die Berufsberaterin / die Berufsberaterinnen, der Berufsberater / die Berufsberater: jemand, der Jugendliche oder andere Personen, die Arbeit suchen, über verschiedene Berufe informiert und sie bei der Berufswahl unterstützt
empfehlen: jemandem raten, sich für etwas Bestimmtes zu entscheiden
bearbeiten: hier: sich mit bestimmten Aufgaben beschäftigen, an etwas Bestimmtem arbeiten
abwechslungsreich: vielfältig, vielseitig; hier: Leon gefällt der Beruf, weil es so viele verschiedene Aufgaben gibt
die Behörde, die Behörden: eine staatliche Einrichtung mit bestimmten Aufgaben
die Stellenanzeige, die Stellenanzeigen: eine Anzeige zum Beispiel im Internet, in der ein freier Ausbildungs- oder Arbeitsplatz angeboten wird
verwalten: betreuen, leiten, sich in Auftrag von jemandem um etwas kümmern
die Arbeitslosenversicherung, die Arbeitslosenversicherungen: eine gesetzliche Versicherung in Deutschland, in die man monatlich einen bestimmten Betrag einzahlt, wenn man arbeitet