Station 4: Mainz

Verleihung einer PASCH-Plakette für langjährige Schulpartnerschaft

4.000 Kilometer Entfernung liegen zwischen der Maria-Ward-Schule in Mainz und der Schmidt-Schule in Ost-Jerusalem. Trotzdem gelingt es den beiden Mädchenschulen, durch gemeinsame Austauschprojekte nicht nur geografische Distanzen zu überwinden. Grund genug für das PASCH-Mobil, hier Station zu machen ‒ und diese besondere Schulpartnerschaft mit einer PASCH-Plakette auszuzeichnen. Seit 2015 findet zweimal jährlich eine Begegnung zwischen dem Mainzer Mädchengymnasium und der Deutschen Auslandsschule in Ost-Jerusalem statt. In gemeinsamer Projektarbeit befassen sich die deutschen und palästinensischen Mädchen z. B. mit Möglichkeiten der Studien- und Berufswahl.

„Unsere Mädels hier waren richtige Eisbrecher“, meint Schulleiterin Dr. Andrea Litzenburger schmunzelnd. „Der Austausch klappt immer gut, aber diesmal haben sie sich besonders schnell gefunden“. Die Maria-Ward-Schule pflegt Kontakte mit Schulen in Frankreich, Großbritannien und China – aber die Schulpartnerschaft mit der Schmidt-Schule ist trotzdem etwas Besonderes. Die Partnerschule in Ost-Jerusalem ist eine Deutsche Auslandsschule unter der Trägerschaft der Maria-Ward-Schwestern. Gleichzeitig sind die Schülerinnen dort in der Mehrzahl palästinensische Musliminnen, die von deutschen und arabischen Lehrkräften unterrichtet werden. Dieses Spannungsfeld zwischen den Religionen in einer ohnehin konfliktreichen Situation macht die Schulpartnerschaft zu einer Herausforderung – der die Partnerschule in Mainz gewachsen ist. Das Maria-Ward Gymnasium wurde im Rahmen des PASCH-Mobil-Besuchs am 17. April als zweite deutsche Schule mit einer PASCH-Plakette ausgezeichnet.

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