8. Oktober 2020, Deutschland

Über Brücken und Mauern – Video-Wettbewerb für Jugendliche

Zeichnung von Eloise aus Frankreich zum Thema "Brücken werden zu Mauern"
© Goethe-Institut/Eloise

Anlässlich des 30. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler von PASCH-Schulen aus Frankreich, Marokko, Ägypten, Jordanien, Albanien und Nord-Mazedonien mit der Frage, was „Brücken und Mauern“ für sie persönlich in ihrem Umfeld bedeuten und erstellten dazu kurze Videos auf Deutsch.

Es gibt Mauern in allen Größen, Formen und Farben. Sie können aus schweren, massiven Steinen gebaut und hunderte Jahre alt sein, oder sie werden gerade erst errichtet. Manchmal existiert eine Mauer nur in unserem Kopf, in unseren Gedanken. Beispielsweise können uns gesellschaftliche Konventionen von Handlungen abhalten oder fehlende Sprachkenntnisse gemeinsames Handeln erschweren. Mauern können uns beschützen, sie können uns aber auch einsperren. Es gibt Mauern, die uns Angst machen, und es braucht Mut, sie zu überwinden. Dabei können Brücken helfen. Brücken, die Städte, Dörfer und Menschen miteinander verbinden. Viele Brücken müssen erst noch gebaut oder erweitert werden, andere werden erneuert, weil sie alt und kaputt sind. So vielfältig wie die Assoziationen zu den beiden Begriffen waren auch die Einsendungen. Die interessantesten Beiträge wurden von folgenden Schülerinnen und Schülern eingereicht:

  • von Eloise Bischoff vom Lycée Louis Armand in Villefranche-sur-Saône aus Frankreich

  • von Waed und Yasmeen aus der Ahliyyah School for Girls & Bishop's School for Boys aus Jordanien

  • von Hanna, Jana, Mohamed und Zeyad aus der MES Kairo und von Adham, Dan, Hamza, Karim, Razan, Retaj und Rital von der EBIS Kairo/Ägypten und

  • von Anna und Ulysse aus dem Lycée Descartes Rabat und Ghaly des Lycée Lyuatey aus Casablanca/Marokko

Eloise beschreibt in ihrem Bild, wie aus Brücken in Zeiten von Corona plötzlich unüberwindbare Mauern werden.
Zeichnung von Eloise aus Frankreich zum Thema "Brücken werden zu Mauern" © Goethe-Institut/Eloise
Waed aus Jordanien beschreibt Brücken und Mauern in seinem persönlichen Leben.
Yasmeen spricht über Brücken und Mauern in Bezug auf den Virus COVID-19.
Im Video der Gruppe der MES geht es um Missverständnisse, Vorverurteilungen und Stereotypen als Mauern und deren Überwindung durch Akzeptanz und gegenseitiges Zuhören.
Die Gruppe von der EBIS Kairo beschäftigt sich mit der Kluft zwischen Arm und Reich in Ägypten, besonders unter den Kindern.
In Marokko geht es bei Anna und Ulysse um den Abbau von Selbstzweifeln und Ängsten. Durch den Abbau entstehen Brücken.
Schließlich behandelt Ghaly die Thematik in seinem Videobeitrag abstrakt und mithilfe verschiedener Symbole.
 

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern für ihre tollen Beiträge.

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