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Kultur und Musik

Weihnachts-ABC

Lichterkette
Foto: Thalia Ruiz/Unsplash

Von Adventskalender bis Zimt: Im Weihnachts-ABC erklären wir Begriffe, die zur Adventszeit, zum Weihnachtsfest und zur kalten Jahreszeit dazugehören.

A wie Adventskalender

Adventskalender Foto: Markus Spiske/Unsplash

Ein Kalender mit 24 Türchen begleitet Kinder – aber auch Erwachsene – durch den Dezember. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein Türchen geöffnet. Dahinter verbergen sich kleine Bilder oder auch Schokolade und andere Süßigkeiten. Den Kalender kann man kaufen. Aber viele basteln ihn mit viel Fantasie selbst. So wird das Warten auf Weihnachten versüßt!

Ein Geschenk in Händen. Foto: Ben White/Unsplash (Ausschnitt)

B wie Bescherung
Bei der Bescherung werden die Weih­nachts­ge­schenke ausgetauscht. In Deutschland ist die Bescherung an Heilig­abend: am Abend des 24. Dezembers. Die Geschenke liegen oft unter dem Weihnachtsbaum. In manchen Regionen Deutschlands sagt man den Kindern, dass das Christkind die Geschenke bringt. In anderen Regionen ist es der Weihnachtsmann.

Ein Tannenbaumanhänger im Christbaum. Foto: Markus Spiske/Unsplash (Ausschnitt)

C wie Christbaum 
Der Christbaum oder Weihnachts­baum gehört zu jedem Weihnachts­fest. Er wird mit bunten Kugeln, Strohsternen und kleinen Figuren geschmückt. Natürlich dürfen auch die Kerzen oder die Lichterkette nicht fehlen. Der Brauch, den Baum zu schmücken, ist in der ganzen Welt verbreitet.

D wie Dresdner Stollen

Dresdner Stollen Foto: Jennifer Pallian/Unsplash (Ausschnitt)

Der Christstollen ist ein typisches Weihnachtsgebäck. Er wird aus einem Teig gemacht, der zum Beispiel mit Rosinen, Mandeln und Zitronenschale gewürzt ist. Der Christstollen wurde in Sachsen erfunden. Der Dresdner Stollen ist besonders berühmt. Das Gebäck ist ein Symbol für das Christkind, das in weiße Tücher gewickelt ist.

Schlittschuhe Foto: Kelli McClintock/Unsplash (Ausschnitt)

E wie Eislaufen 
Dezember – es wird kalt und früh dunkel! Die Kälte bringt aber auch Spaß. Wenn es kalt genug ist, frieren viele Seen und Flüsse in Deutschland zu. Dann ab auf’s Eis zum Schlitt­­s­chuh­laufen! Eislaufen kann man auch auf einigen Weihnachtsmärkten. Hier werden extra bestimmte Flächen mit Eis präpariert.

Flauschige Socken vor dem Weihnachtsbaum. Foto: Rosie Kerr/Unsplash (Ausschnitt)

F wie Feiertage
Der 25. und 26. Dezember sind Feiertage. An diesen Tagen wird nicht gearbeitet und die Geschäfte sind geschlossen. Jetzt kann man sich von dem Stress und der Hektik vor den Weihnachtstagen erholen. Die meisten Menschen verbringen diese Tage mit ihrer Familie. Viele besuchen auch ihre Verwandten, zum Beispiel die Großeltern.

G wie Geschenk

Geschenk Foto: Annie Spratt/Unsplash (Ausschnitt)

Am 24. Dezember, meist am Abend, bringt das Christkind oder der Weihnachtsmann die Geschenke für die Kinder und legt sie unter den Weihnachtsbaum.

Ein Lebkuchenhaus Foto: randalyn-hill/Unsplash

H wie Hexen­häuschen
Zur Weihnachts­zeit gehört natürlich das Backen! Mit viel Liebe werden Plätzchen und Lebkuchen hergestellt. Einige Leute backen auch ein Hexen­­häuschen. Es wird aus Lebkuchen gemacht und mit vielen Süßigkeiten verziert. Das Hexen­­häuschen kommt im Märchen „Hänsel und Gretel“ der Brüder Grimm vor. Lecker!

Adventskranz mit vier Kerzen Foto: Julian Hochgesang/Unsplash (Ausschnitt)

K wie Kerze
Mit Lichtern und Kerzen schaffen wir in der Adventszeit eine weihnachtliche Atmosphäre. In der Weihnachtszeit werden besonders viele Kerzen verkauft – trotz der Konkurrenz durch die elektrischen Lichterketten.

Eine weihnachtliche Krippe. Foto: Ben White/Unsplash

K wie Krippe
In der Weih­nachts­krippe stellt man die Figuren der Weihnachts­geschichte nach. So gibt es den Stall, in dem Jesus Christus geboren wurde, Maria und Josef, meist auch die drei Waisen aus dem Morgenland, Tiere und einen Stern.
 

L wie Lametta

Eine Frau, im Hintergrund Lametta. Foto: Kajetan Sumila/Unsplash (Ausschnitt)

Lametta besteht aus schmalen, dünnen, glitzernden Metallstreifen und ist ein traditioneller Schmuck für den Weihnachtsbaum und auch für Adventskränze. Lametta ist ein Symbol für Eiszapfen am winterlichen Baum.

Lebkuchen Foto: Oriol Portell/Unsplash (Ausschnitt)

L wie Lebkuchen
Lebkuchen werden in der Advents- und Weihnachtszeit aus einem Teig mit Honig und orientalischen Gewürzen gebacken. In Deutschland ist der Nürnberger Lebkuchen besonders bekannt und beliebt.

Marzipan Foto: © Colourbox.de

M wie Marzipan
Marzipan ist eine Süßware, die wir mit Weihnachten verbinden. Es wird aus Marzipanmasse und Zucker hergestellt. Die Marzipanmasse macht man aus geschälten Mandeln. In Deutschland ist das Lübecker Marzipan besonders bekannt. Marzipan wird zum Beispiel in Form von Kugeln, Herzchen oder kleinen Figuren verkauft.

N wie Nussknacker

Nussknacker Foto: Chris Briggs/Unsplash (Ausschnitt)

Der Nussknacker ist ein Gerät oder eine Figur, die Nüsse knacken kann. Die Figur ist aus Holz und bunt lackiert. Im Rücken hat der Nussknacker einen Hebel, um die Nuss mit dem Mund zu knacken.

Eine Nikolausfigur in einer Schneekugel Foto: Mitya Ivanov/Unsplash

N wie Nikolaus
Auf den 6. Dezember freuen sich alle Kinder, denn dann ist Nikolaustag. Am Abend vorher putzen sie ihr Schuhe und stellen sie vor die Tür. Dann kann der Nikolaus sie mit Süßigkeiten füllen. Mit Schokolade, Plätzchen und kleinen Überraschungen.

Eine Frau mit Ohrenwärmern Foto: © Colourbox.de

O wie Ohren­wärmer
Den Ohren­wärmer setzt man auf den Kopf über die Ohren. Er schützt sie vor Kälte. Meist sind die Ohrenwärmer aus Wolle oder Plüsch. Einfach schick!

Ein Bleck mit Plätzchen Foto: Sandra Wei/Unsplash (Ausschnitt)

P wie Plätzchen backen
In der Weihnachts­zeit backen Erwachsene und Kinder viele Plätzchen. Man macht zuerst den Teig und dann sticht man mit besonderen Förmchen Figuren aus, zum Beispiel kleine Engel, Bäume, Sterne oder Herzen.


R wie Rentier

Rentier Foto: Nur Bayraktepe/Unsplash (Ausschnitt)

Das Rentier ist eine Hirschart. Die Rentiere leben meist im Norden, zum Beispiel in der Tundra. Sie haben eine Besonderheit: Auch die Weibchen tragen ein mächtiges Geweih. Der Weihnachtsmann braucht das Rentier, damit es seinen Schlitten zieht.

Ein Schlitten im Schnee Foto: Igor Cancarevic/Unsplash (Ausschnitt)

S wie Schlitten
Ein Schlitten ist ein Fahrzeug mit Kufen. Man kann damit auch Personen transportieren. Aber vor allem die Kinder haben mit dem Schlitten viel Spaß im Schnee und fahren steile Hänge herunter.

Schneeflocke Foto: Aaron Burden/Unsplash (Ausschnitt)

S wie Schneeflocke
Weihnachten und die Wintermonate verbinden viele Menschen in Deutschland mit Schnee. Der Schnee fällt in kleinen Flocken, die aus Eiskristallen bestehen. Das Warten auf den ersten Schnee ist sogar Thema in einem Lied: „Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?“

W wie weiße Weihnacht

Schneebedeckte Baumzweige mit einer Lichterkette Foto: Kelly Sikkema/Unsplash (Ausschnitt)

Viele Menschen in Deutschland wünschen sich zu Weihnachten Schnee, also eine „weiße Weihnacht“. Dadurch wirkt alles sehr gemütlich und weihnachtlich. Der Schnee ist natürlich bei allen besonders willkommen, die gerne Schlitten fahren oder Schneeballschlachten machen.

Zimtstangen Foto: © Colourbox.de

Z wie Zimt
Zimt ist ein typisch weihnachtliches Gewürz. Man braucht ihn zum Beispiel für Zimtsterne, ein Weihnachts­gebäck aus Schwaben. Zimt kommt aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen. Man kann ihn als braunes Pulver oder ganz als Zimtstange kaufen.

 

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