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Bunte Ostern: einfache Bastelideen zum Nachmachen

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Bunt gefärbte und bemalte Ostereier in einem geflochtenen Korb auf einem Tisch
© PASCH-net/Andrea Gehwolf

Ostern ist das älteste und wichtigste Fest der Christenheit. Traditionell schmücken viele Menschen in Deutschland ihre Häuser und Wohnungen mit Osterdekoration. In drei Videos erfährst du, wie man Osterdekoration ganz einfach selbst bastelt.

Eier auspusten und bemalen

In Deutschland hängen wir kurz vor Ostern geschmückte Eier an Zweige. Du kannst Ostereier zum Aufhängen ganz einfach selber machen. Wir zeigen dir, wie das geht.

Bemalen, bekleben, marmorieren, mit Wachs verzieren – du kannst richtig kreativ werden. Zuerst musst du die Eier auspusten. Dafür brauchst du einen Teller, einen Strohhalm oder ein Röhrchen, eine Schüssel mit Wasser, ein Holzstäbchen und etwas, womit du ein Loch in das Ei machen kannst.

Klopfe vorsichtig oben und unten ein kleines Loch in das Ei. Das geht mit einer Nadel, einem spitzen Messer oder einem Metallspieß. Erweitere das Loch, bis das Holzstäbchen durchpasst. Zersteche mit dem Holzstäbchen das Eigelb. Halte den Strohhalm direkt über das obere Loch. Und jetzt: kräftig pusten! Braune Eier kannst du ganz einfach mit Deckweiß. Breche einen Zahnstocher in kleine Teile. Verknote den Faden an einem Stück und stecke dieses durch das obere Loch.

Mit dem Malkasten bemalst du am besten weiße Eier. Schön sehen Eier mit Farbspritzern aus. Das geht ganz leicht. Du hältst den Pinsel über das Ei und klopfst mit dem Finger darauf. Es gibt viele Möglichkeiten mit dem Malkasten. Du kannst das Ei zum Beispiel einfarbig bemalen und mit dem Finger Muster gestalten.

Hol dir schöne Zweige bei einem Spaziergang oder aus dem Garten und schmücke den Strauß mit deinen Eiern.

Ostereier natürlich färben

Das Färben von gekochten Eiern zu Ostern ist Tradition in Deutschland. Du kannst dafür Farben kaufen oder selbst ganz natürliche Farben herstellen. Diese sind ein bisschen heller, sehen aber trotzdem gut aus. Wir zeigen dir drei Ideen für Muster und womit du Eier färben kannst.

Du brauchst Eier, verschiedene Lebensmittel und Essig. Mit Gummis, Wattestäbchen, Gräsern, kleinen Blättern und dünnen Socken kannst du Muster auf die Eier zaubern. Verwende zum Färben: Kurkuma für gelb, Zwiebelschalen für orange-rot, rote Bete für rosa, Petersilie oder Spinat für grün, Rotkohl oder Heidelbeeren für blau und Kaffee für braun.

Koche die Eier. Erhitze die Zutaten mit Wasser und ein bis zwei Esslöffel Essig jeweils in einem Topf. Lasse die Farbe mindestens 30 Minuten ziehen. Für weiße Linien auf den gefärbten Eiern wickelst du Gummis um die Eier. Lege ein kleines Blatt auf das Ei und ziehe vorsichtig eine dünne Socke darüber. Sie muss ganz fest sitzen, damit das Blatt beim Färben nicht verrutscht.

Fülle die Farbe mit einem Sieb in eine Schüssel oder ein großes Glas. Lege die Eier vorsichtig mit einem Löffel in die Farbe und lasse sie mehrere Stunden darin liegen. Drücke fest und etwas länger mit dem Wattestäbchen Essig auf ein Ei. Der Essig löst die Farbe und das Ei bekommt Punkte.

Deine Eier sind fertig! Soll die Farbe kräftiger werden? Dann legst du rohe Eier zur Farbe in den Topf, kochst sie dort für zehn Minuten und lässt sie auch danach noch liegen.

Osterdeko basteln

Ostereier aus Papier
Du möchtest schnell und einfach dein Zimmer, die Wohnung oder das Haus für Ostern schmücken? Wir zeigen dir vier Bastelideen aus Dingen, die du sicher zu Hause hast. Du brauchst: buntes Papier, einen Bleistift, eine Schere, einen Kleber, Nadel und Faden.

Falte das Papier. Zeichne mit Bleistift ein halbes Ei an die Faltkante und schneide es aus. Nun hast du eine Vorlage. Zeichne die Vorlage auf andere Papiere und schneide die Eier aus. Bestreiche nun immer eine Hälfte mit Kleber und lege eine Hälfte eines anderen Papiers darauf. Klebe so viele Teile zusammen, wie du möchtest. Ziehe mit einer Nadel einen Faden durch das fertige Ei.

Osterhasen aus Socken
Du hast zu Hause sicher einzelne Socken herumliegen. Mit Reis, einer Schnur, einer Schere und Stiften kannst du daraus einen Osterhasen basteln.
 
Fülle mit Hilfe einer Klebebandrolle Reis in die Socke und binde sie mit einer Schnur zu. Schneide die Ohren an der Innenseite zu Halbkreisen. Binde eine Schleife um den Hasen und male ihm ein Gesicht.

Osterhasen aus Papier
Zeichne eine Vorlage, übertrage sie auf das Papier und schneide den Hasen aus.
Klebe auf die eine Seite ein Schwänzchen und male auf die andere Seite ein Gesicht. Befestige mit einer Nadel einen Faden.
Du kannst auch Augen zum Aufkleben verwenden. So sehen fröhliche Osterhasen aus.

Osterkarte
Wie wäre es mit einer Osterkarte für Freunde oder Familie? Diese kannst du ganz einfach selber basteln, zum Beispiel mit vielen bunten Osterhasen. Viel Spaß!

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schmücken: dekorieren
erfahren: hier: lernen
der Zweig, die Zweige: Teil einer Pflanze
bekleben: etwas an etwas anderem festmachen
marmorieren: mit einem Muster dekorieren, das wie Marmor aussieht
verzieren: dekorieren
auspusten: das Eiweiß und Eigelb aus dem Ei entfernen
der Strohhalm, die Strohhalme: hier: ein langes, dünnes Röhrchen, mit dem man ein Getränk einsaugt und trinkt
die Schüssel, die Schüsseln: ein Gefäß, in dem man Essen serviert, z.B. Salat
das Holzstäbchen, die Holzstäbchen: ein kleines, dünnes Stück Holz
klopfen: hier: machen
erweitern: hier: größer machen
das Deckweiß: weiße Farbe
der Zahnstocher, die Zahnstocher: ein kleines Stück Holz, das man nach dem Essen nimmt, um Reste von Essen zwischen den Zähnen zu entfernen
verknoten: den Faden an etwas befestigen
der Malkasten, die Malkästen: ein Kasten mit vielen Wasserfarben zum Malen
der Farbspritzer, die Farbspritzer: kleine Punkte aus Farbe
der Pinsel, die Pinsel: ein Instrument zum Malen
das Muster, die Muster: eine Kombination von Motiven auf Papier oder Stoff
der Strauß, die Sträuße: wenn man mehrere Blumen oder Zweige zusammen in einer Vase zur Dekoration aufstellt
der Essig: flüssiges Gewürz, das man oft für Salat zusammen mit Öl nimmt
das Wattestäbchen, die Wattestäbchen: etwas, das man normalerweise verwendet, um sich die Ohren sauber zu machen
das Gras, die Gräser: eine Pflanze
die Kurkuma, die Kurkumen: gelbes Gewürz
die rote Bete: ein Gemüse mit einer braunen Schale, das man roh essen oder kochen kann
die Petersilie: eine Pflanze, die man als Gewürz verwendet
der Spinat: grünes Gemüse mit Blättern
der Rotkohl: ein rotes Gemüse in Kopfform
die Heidelbeere, die Heidelbeeren: kleines rundes dunkelblaues Obst
erhitzen: heiß machen
die Zutat, die Zutaten: hier: die Dinge, die man braucht, um das Ei zu färben; beim Kochen: die Dinge, die man braucht, um ein Essen zu kochen
ziehen: hier: das Ei in der Farbe lassen
wickeln: hier: um das Ei legen
verrutschen: das Blatt bleibt nicht an der Stelle
das Sieb, die Siebe: ein Küchenutensil, das man verwendet, um Lebensmittel zu waschen oder um nach dem Kochen Wasser und z.B. Nudeln zu trennen
lösen: hier: mit dem Essig macht man die Farbe wieder weg
kräftig: hier: intensiv
roh: nicht gekocht
die Nadel, die Nadeln: ein Instrument aus Metall, das man zum Nähen braucht
die Faltkante, die Faltkanten: die Stelle, an der man ein Papier faltet
die Vorlage, die Vorlagen: hier: ein Beispiel
bestreichen: etwas auf einer Fläche verteilen: den Kleber auf dem Papier oder Butter auf einer Scheibe Brot
die Schnur, die Schnüre: ein dickerer Faden
die Klebebandrolle: eine Rolle aus sehr dickem Papier, auf der das Klebeband zu finden ist
die Schleife, die Schleifen: Eine Schleife entsteht, wenn man einen Faden oder eine Schnur auf eine spezielle Art bindet, zum Beispiel auch bei Schuhen.
übertragen: hier: kopieren
das Schwänzchen, die Schwänzchen: Diminutiv von der Schwanz; viele Tiere haben am hinteren Teil des Körpers einen Schwanz
befestigen: fest machen