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Improvisationstheater in Rumänien und der Republik Moldau

Gruppenfoto Schüler in Bukarest
Eine Impro-Theatertour, die keine Bühne freiließ: An allen PASCH-Schulen in Rumänien und der Republik Moldau fanden Theater-Workshops statt, an denen über hundert Schülerinnen und Schüler teilnahmen und ohne Grenzen improvisierten.


Die erfolgreiche Improvisationstheater-Tour mit dem Titel „Theater direkt“ lief vom 29. September bis zum 10. Oktober 2018 und machte Station in Bukarest, Sebeș, Chişinău und Bălți.
 
Unter Anleitung der Theaterpädagogen Gustav Beyer und Lisa Jäger fanden dort zwei- bis viertägige Workshops für Schülerinnen und Schüler statt, in denen die Jugendlichen eigene Storys für die Bühne entwickelten, tanzten und spielten.

Tanz in Sebes
Sowohl Schülerinnen und Schüler von Fit-Schulen als auch Lernende von DSD-Schulen haben sich am Impro-Theater beteiligt. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer haben das „Theater direkt“ erlebt – und einige haben sogar mitgespielt.
 
Benannt war die Impro-Tour „Theater direkt“ nach der Methode, nach der Gustav Beyer und Lisa Jäger ihre Workshops konzipieren. Hierbei stürzen sich die Teilnehmenden direkt ins Geschehen und entwickeln Charaktere, die teilweise untypisch erscheinen mögen, zum Beispiel: Klaus, das Kirchfenster. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und die Kinder und Jugendlichen verschiedenen Alters schienen eben diesen Spielraum zu genießen.
 
Im weiteren Verlauf der Workshops entwickelten die Schülerinnen und Schüler komplette Theaterszenen. Die Themen (unter anderem: Gott, Detektive, Reisen) hatten sie frei gewählt. Es gab selbst ein Detektiv-Büro auf WhatsApp für die Schülerinnen und Schüler aus Bãlţi.
 
Wirklich beachtlich war, wie wenig Aufmerksamkeit dem Altersunterschied beigemessen wurde, der von der 6. bis zur 12. Klasse reichte. Dies fiel allen Beteiligten positiv auf und wurde in den Feedbackrunden von den Schülerinnen und Schülern als angenehm befunden.
 
Das Ergebnis der relativ kurzen Workshops war erstaunlich. Anscheinend wie aus dem Nichts schufen die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung der Theaterpädagogen ein fertiges Theaterstück. Sowohl die Jugendlichen als auch die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert.
 
Und am Ende stand neben dem positiven Lerneffekt in den Workshops auf Deutsch besonders eines im Vordergrund: Spaß an der Sache!
30.10.2018
Cristina Mărculeț-Petrescu und Linus Kalbitz,
Goethe-Institut Bukarest

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