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Alexander-von-Humboldt-Saison in Quito eröffnet

Zeitreise: Humboldt und sein Assistent Bonpland begrüßen Bundespräsident Steinmeier an der Deutschen Schule Quito
Vor 250 Jahren wurde Alexander von Humboldt geboren. Mitte März eröffnet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Alexander-von-Humboldt-Saison „Humboldt y las Amerikas“ in Ecuador. Das deutsche Staatsoberhaupt nahm sich Zeit für einen Besuch der Deutschen Schule Quito.
 


Das Leben und die Forschungen Humboldts sind vor allem mit dem amerikanischen Kontinent verbunden. In ganz besonderer Weise gilt das auch für Ecuador, so das hier die Humboldt-Saison von Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr feierlich eröffnet wurde. Teil seines Programms waren neben den politischen Terminen ein Aufenthalt auf den Galapagos-Inseln und in dem Gebiet des Vulkans Antisana, einem besonderen Forschungsobjekt Humboldts. Zur großen Freude der Schulgemeinde nahm sich der Präsident aber auch Zeit für einen Besuch der Deutschen Schule Quito.

Eindrücke von Humboldts Reisen

Natürlich hatte die Schule den Besuch des Präsidenten unter das Thema „Humboldt" gestellt. Nach der offiziellen Begrüßung durch Schulleiter Dr. Jürgen Haist und einen Chor der Schule wurde der Gast durch Humboldt und seinen Assistenten Bonpland persönlich in Empfang genommen: Zwei Schüler waren nach der Mode der damaligen Zeit gekleidet und erläuterten dem Präsidenten die Eindrücke, die sie als Forscher auf ihren Reisen durch verschiedene Länder gesammelt hatten. Unterstützt wurden sie dabei durch musikalische und künstlerische Beiträge von Schülergruppen, die diese Länder repräsentierten.
Spannend: Der Bundespräsident nimmt Einblicke in die Projektarbeit der Deutschen Schule Quito.
Einer der Höhepunkte des Besuchsprogramms war die Enthüllung eines Fliesenbildes durch den Bundespräsidenten. Über dem Eingang des naturwissenschaftlichen Traktes angebracht, zeigt es das „Höhenbild", das Humboldt vom Chimborazo, den höchsten Berg Ecuadors, gezeichnet hat, um die verschiedenen Vegetationsstufen zu verdeutlichen.

Schwerpunkt des Tages bildete die Präsentation verschiedener Experimente Humboldts. Zudem informierten Schülerinnen und Schüler über einzelne Projekte der Schule. Dazu gehörten der „Schutz der Brillenbären in den Anden", der „Wiederaufbau einer vom Erdbeben zerstörten Schule durch die DS Quito", der „Geigenunterricht für Kinder einer kleinen Schule aus dem ländlichen Gebiet Ecuadors", die Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern, die auf den „Spuren Humboldts" gewandelt waren und die Aktionen der Umweltschutzgruppe „MOVE".

Direktes Gespräch mit Schülerinnen und Schülern

Nach dem Besuch war sich die Schulgemeinde einig, „dass Präsident Steinmeier mit seiner sympathischen Ausstrahlung einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.“ Besonders positiv ist in Erinnerung, dass er sich viel Zeit für das direkte Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern genommen hat. Es war daher kein Wunder, dass Steinmeier, der auch Schirmherr des Deutschen Auslandsschulwesens ist, zum Abschluss seines Besuchs viele Autogramme geben durfte und ihn Oso und Osa, die beiden Brillenbären-Maskottchen der Schule, zu einem Selfie überreden konnten.
Bundespräsident Steinmeier mit den Brillenbären-Maskottchen Osa und Oso.

Die Deutsche Schule Quito gehört zu den 140 Deutschen Auslandsschulen weltweit, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts offiziell betreut werden. Auf der Grundlage des Auslandsschulgesetzes nimmt die ZfA die Schulaufsicht wahr, berät und fördert die Schulen personell, finanziell sowie pädagogisch und begleitet ihre qualitätsorientierte Schulentwicklung. Die Deutschen Auslandsschulen sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Dialogs. Sie legen Wert auf die Mehrsprachigkeit und individuelle Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler, die sowohl deutsche als auch internationale und einheimische Schulabschlüsse erwerben können.
 
21.03.2019
Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)
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