Benedikt Nowosadek, 18, Schülerpraktikant im Jugendkurs Frankfurt

Mein Praktikum im PASCH-Jugendkurs in Frankfurt: Erfahrungsbericht von Benedikt

Benedikt Nowosadek mit PASCH-Stipendiatinnen und Stipendiaten| © PASCH-netDas Praktikum in Frankfurt rückte immer näher und näher und natürlich malte ich mir aus, was mich erwarten wird. Nette Leute? Unfreundliche und distanzierte Personen? Welche Aufgaben werden mir zugeteilt? Kaffee kochen? Kopieren?

Mit gemischten Gefühlen, einerseits Freude und Neugierde, doch andererseits auch etwas Ehrfurcht vor den noch nicht bekannten Aufgaben und Hürden, welche zu meistern sein würden, betrat ich das „Haus der Jugend“ und bereits bei der Vorstellung des Teams wurde die lockere Atmosphäre deutlich. Sofort wurde ich ins Team eingegliedert und erhielt entgegen meiner Erwartungen wichtigere Aufgaben. Rückblickend auf den gesamten Zeitraum des Praktikums wurden mir Aufgaben erteilt, von denen ich auf Grund der hohen Verantwortung dachte, dass sie für die Betreuer oder Lehrer bestimmt seien. Zum Beispiel zog ich es vorher nicht einmal in Erwägung für die Fotos des Kurses verantwortlich zu sein.

Die vergangenen drei Wochen prägten mich, da ich mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt kam und solch eine Möglichkeit des Austausches ist einem nur sehr selten gegeben. Doch gehört ein Praktikant komplett zum Team oder ist dieser auch ein Teil der Schülergruppe?

Die Beantwortung dieser Frage erklärt die Funktion des Praktikanten zusätzlich, denn ich hatte zu beiden Seiten sehr guten Kontakt und so bekam ich in beide Welten Einblicke. Ich sah mich als Verbindungsglied zwischen den Lehrkörpern beziehungsweise Betreuern und den Schülern, sodass die Distanz der Parteien minimiert werden konnte.

Abschließend kann ich sagen, dass das Praktikum meine Erwartungen bei weitem übertraf. Ich habe vorher noch nie jemanden gesehen, der mit leuchtenden Augen sagt: „My dream has become true“. Der PASCH-Jugendkurs fördert nicht nur die deutsche Sprache, sondern erfüllt auch Träume und die daraus folgenden Erlebnisse waren unbeschreiblich.

Das Praktikum bereitete mir sehr viel Spaß und deshalb werde ich in Zukunft mit Freude auf diese wundervollen drei Wochen zurückblicken.