Juliette Bertin
PASCH-Jugendkurs in Rossleben 2012
PASCH-Schule: Lycée Montebello, Lille


Wir sind für drei Wochen nach Rossleben gefahren. Wir waren in einer privaten Schule, die sehr groß und sehr schön war: die Klosterschule.

Jeden Morgen haben wir Unterricht gehabt und es gab fünf Klassen: Annas Klasse, Ingrunds Klasse, Beatas Klasse, Dominikas Klasse und Nataljas Klasse. Am ersten Tag haben wir einen Einstufungstest gemacht, um herauszufinden, zu welcher Klasse wir gehören, die nach verschiedenen Leistungsstufen unterteilt werden. Ich war in Nataljas Klasse. In meiner Klasse waren wir 15 Schüler aus zehn unterschiedlichen Ländern: Madagaskar, Russland, Marokko, Ghana, England, China, Burundi, Italien, Zypern und Frankreich. Natalja war eine gute und nette Lehrerin, und ihr Unterricht war interessant, aber manchmal waren wir auch müde und wir machten nicht so viel in ihrem Unterrichten mit.

Mittags haben wir in der Mensa gegessen. Es war sympathisch und freundlich, weil wir alle zusammen aßen.

Nachmittags hatten wir hingegen Freizeit. Die Betreuer schlugen mehrere Aktivitäten vor, aber wir hatten immer die Auswahl. Es gab zum Beispiel Basteln, Schwimmen, Kanufahren und viele weitere Sportaktivitäten. Aber wir konnten auch spazieren gehen neben dem Fluss gehen oder in die Stadt fahren.

Wir haben auch drei Städte besichtigt: Weimar, Leipzig und natürlich Berlin. Weimar ist eine kleine Stadt, ich finde diese jedoch sehr süß. Wir haben viel Freizeit in Leipzig und Berlin gehabt und daher Museen besichtigen, waren shoppen, und so weiter. Ich hatte Berlin bereits besichtigt, aber immer wenn ich Berlin sehe, finde ich, dass es eine sehr schöne und interessante Stadt ist.

Schließlich hatten wir auch abends Freizeitmöglichkeiten. Wir haben gefeiert, Lagerfeuer gemacht und wir konnten auch „Irish Dance“, „Tcha Tcha Tcha“ und den „Walzer“ lernen und an vielen weiteren Aktivitäten teilnehmen. Danach, um 9 Uhr 50 mussten wir unser Kurslied singen. Wir haben während der drei Wochen das „Fliegerlied“ gesungen und noch immer kann ich den Refrain auswendig: „Und ich flieg, flieg, flieg wie ein Flieger, bin so stark, stark [...]“.

Während dieser drei Wochen habe ich besonders viele Leute kennen gelernt und ich habe mich mit vielen tollen Personen angefreundet. Ich bin froh, weil ich denke, dass es das Wichtigste eines solchen Jugendkurses ist.