Interview mit Theresa Braun (18), Isabel Schmier (18) und Michaela Mokry (16), Praktikantinnen im Jugendkurs Birklehof

Theresa Braun, Isabel Schmier und Michaela Mokry, Praktikantinnen im Jugendkurs Birklehof | © PASCH-net

Warum habt ihr euch als Praktikantinnen im Jugendkurs Birklehof beworben?

Wir haben uns beworben, um andere Jugendliche kennenzulernen, die aus aller Welt kommen. Außerdem fanden wir es gut, dass wir neue Kulturen kennenlernten.

Welche Aufgaben habt ihr im Jugendkurs übernommen?

Verschiedenes: Wir haben das Freizeitprogramm mit geplant, wir haben für die Schülerinnen und Schüler verschiedene Events (zum Beispiel eine Disko) vorbereitet, wir unterstützten die Betreuer und wir haben geholfen, wenn etwas beim Projektunterricht gebraucht wurde.

Wie sah ein typischer Tag im Jugendkurs aus?

Nach dem Frühstück haben wir uns mit den Betreuern im Betreuerbüro getroffen, um das Freizeitprogamm für den Tag zu planen. Wir haben das Programm dann aufgeschrieben und sind zusammen mit den Betreuern durch die Klassen gegangen, um es den Schülerinnen und Schülern, die am Jugendkurs teilgenommen haben, vorzustellen. Eine von uns hat den Betreuern dabei geholfen, einen Tagesplan zu basteln, der vor dem Speisesaal aufgehängt wurde.

Nach dem Mittagessen halfen wir dann beim Freizeitprogramm. Wir sind zum Beispiel mit 50 Kursteilnehmern und ein paar Betreuern zum Titisee gewandert. Auf dem Weg haben wir uns dann mit den Kursteilnehmern unterhalten. Am See waren wir schwimmen und haben Ball gespielt. Dann sind wir wieder zurück und abends haben wir zusammen mit den Jugendlichen noch Kartenspiele und Kicker gespielt beziehungsweise waren zusammen mit ihnen bei Chorproben für den Abschlussabend.

Mit wem habt ihr in einem Zimmer gewohnt?

Wir Praktikantinnen haben zusammen gewohnt.

Wie ist das Zusammenleben von Schülerinnen und Schülern aus so unterschiedlichen Nationen verlaufen?

Manchmal gab es zwar kulturelle Unterschiede, aber die Kursteilnehmer waren sehr offen und haben Freundschaften geschlossen.

Was war der schönste Moment?

Uns hat der interkulturelle Abend sehr gut gefallen, weil man die verschiedenen Kulturen kennenlernen konnte.

Was glaubt ihr, konntet ihr voneinander lernen?

Offenheit, Toleranz gegenüber Neuem und Hilfsbereitschaft.

Werdet ihr mit den Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern in Kontakt bleiben?

Ja, wir denken, mit einigen werden wir in Kontakt bleiben.

Was nehmt ihr für euch aus der Zeit im Jugendkurs mit?

Viele schöne Eindrücke, neue Freunde und einen erweiterten Horizont

Haben die Teilnahme am Jugendkurs und der Kontakt zu den Stipendiatinnen und Stipendiaten eure Sichtweise auf die eigene Kultur verändert?

Man nimmt seine eigene Kultur deutlicher wahr.

Was möchtet ihr noch über den Jugendkurs und eure Zeit hier erzählen?

Das Praktikum hat uns viele neue Eindrücke ermöglicht und ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.