Interview mit Herrn Dr. Erler, MdB, nach seinem Besuch im PASCH-Jugendkurs Freiburg im Januar 2011


Herr Dr. Erler, Sie besuchen den PASCH-Jugendkurs am Goethe-Institut Freiburg bereits zum zweiten Mal. Was gefällt Ihnen besonders gut an den Jugendkursen im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“?

Am besten gefällt mir eine Gruppe von jungen Menschen vor mir zu haben, die sichtbar aus ganz verschiedenen Weltgegenden kommen, gut gelaunt sind und sich offenbar blendend untereinander verstehen, die sich auf Deutsch verständigen können und die eines eint: die Neugier auf Deutschland, auf Freiburg und auf ihre eigene Zukunft!

Welche Chancen ergeben sich Ihrer Meinung nach durch die PASCH-Jugendkurse (für die Teilnehmer/innen und für Deutschland)?

Die Kursteilnehmer nehmen – das weiß ich aus eigener Erfahrung eines frühen Auslandsaufenthalts – ein unvergessliches und prägendes Erlebnis mit auf ihren weiteren Weg, häufig auch Freundschaften zu Gleichaltrigen aus Deutschland und anderen Ländern, die viele Jahrzehnte halten können. Deutschland hat die Chance, dass sich Pasch-Absolventen in Zukunft weiter für Deutschland engagieren, vielleicht bei uns studieren oder arbeiten und dass später ein Teil der Elite in den Ländern der Gäste einen emotionalen und sachlichen Zugang zu unserem Land mitbringt und pflegt.

Was haben Sie im PASCH-Jugendkurs über die Stipendiatinnen und Stipendiaten erfahren?

Ich bin immer wieder angetan von den Sprachkenntnissen, der guten Vorinformation, dem breit angelegten Wissensdurst und der Diskussionsfreude bei den Absolventen. Schade, dass bei der Kürze der Zeit sich alles auf Fragen zu Deutschland konzentriert. Bei mehr Spielraum könnte ich sicher auch viel über die Herkunftsländer aus der Sicht der Absolventen erfahren!