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1. Februar 2018, Chile: So ein Theater mit der Kunst

So ein Theater mit Kunst
Beim Sprachcamp in Limache, Chile, beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler aus elf PASCH-Schulen gemeinsam mit Bildern deutscher Künstler. Mit der Projektsprache Deutsch kamen die zwischen elf und 16 Jahre alten Lernenden trotz unter­schiedlicher Sprachniveaus sehr gut zurecht.


Zu Beginn wählten die Schülerinnen und Schüler selbst Bilder aus, die ihnen gut gefielen und mit denen sie sich die nächsten Tage beschäftigen wollten. Mit diesen wurde dann vier Tage lang in verschiedenen Workshops gearbeitet.

Im Mal-Workshop zeichneten die Teilnehmenden die Bilder neu, auf ihre Art und Weise auf große Plakatpapiere. Im Schreib-Workshop schrieben sie kleine Gedichte zum Thema Kunst an sich und am Ende sogar eine Kurzgeschichte, die sie sich zu ihrem Bild ausgedacht hatten. Im Theater-Workshop übten die jungen Leute diese Geschichten oder auch neue Ideen als kurze Theaterstücke ein.


Letzter Schliff für Bühnenbild und Requisiten.

Entdeckungstour durch Limache

Auch die Freizeit kam natürlich nicht zu kurz. Bei einer Schnitzeljagd durch die Stadt Limache mussten die Teilnehmenden beispielsweise eine Statue der chilenischen Dichterin und Diplomatin Gabriela Mistral suchen, die sie auf der Plaza de Armas fanden. Von den fünf kulturweit-Freiwilligen begleitet, liefen sie in Gruppen durch den Ort und erzählten sich im Anschluss glücklich ihre Erlebnisse. Auch bei einem Geländespiel, bei dem man der gegnerischen Mannschaft eine Lichtquelle abjagen muss, zeigten sie sehr großen Einsatz.

Ausstellung im Camp

Während der Ausstellung: Theaterszenen werden präsentiert

Alle in den Workshops entstandenen Werke wurden am letzten Tag ausgestellt, präsentiert und aufgeführt. Im Mal-Workshop waren eindrucksvolle Bühnenbilder für die Theaterstücke entstanden und auch Requisiten gebaut worden, sodass die Stücke sehr lebhaft wirkten. Jörg Müller, Experte für Unterricht des Goethe-Instituts, und Anna Hendrischk-Seewald, Fachberaterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), zeigten sich von den Ergebnissen und von der Freude, mit der die 28 Schülerinnen und Schüler ihre Kurzgeschichten, Bilder und Theaterszenen präsentierten, beeindruckt.

Beendet wurde das Camp an diesem letzten Abend mit Grillen und einem Lagerfeuer, wobei auch Stockbrot nicht fehlen durfte. „Es war ein super spannendes Camp, bei dem dieses Jahr viel Kreativität gefragt war, was wunderbar umgesetzt wurde“, schließt Anna Tabea Müller, kulturweit-Freiwillige an der Deutschen Schule Santiago. 

Anna Tabea Müller, kulturweit-Freiwillige
Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)


Février 2018

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