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Corona macht erfinderisch: eine Auswahl an digitalen PASCH-Projekten

Technikaufbau PASCH
© Natalie Wagner

Die Corona-Krise hat zu gravierenden Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen geführt. Auch die Mitarbeitenden der PASCH-Initiative mussten pandemiebedingte Herausforderungen meistern. In diesem Beitrag werden digitale PASCH-Projekte aus verschiedenen Regionen vorgestellt, die inmitten der Einschränkungen entstanden sind. Wie wurden die Projekte umgesetzt? Was haben die Beteiligten aus der Krise gelernt und wie waren die Reaktionen der Teilnehmenden? PASCH-Mitarbeitende berichten.

Digitale Lesungen: Krimi-Frühling und Abenteuer-Sommer

  • Vorleserin
    © Natalie Wagner
  • Gewinnerin des Schreibwettbewerbs
    © Zhang Yan
  • Abenteuer Sommer Vorlesewettbewerb
    © Goethe-Institut

  • Aufgrund des Ausbruchs von Covid19 kam es in China seit Januar 2020 zu starken Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens. So mussten unter anderem Schulen und auch Bibliotheken zeitweise schließen. PASCH-Schülerinnen und -Schüler hatten nur eingeschränkt Deutschunterricht. Um den jugendlichen (PASCH-)Lernenden gerade in der Anfangszeit dennoch zu ermöglichen, sich mit der deutschen Sprache zu beschäftigen, haben Mitarbeitende von PASCH und „Information und Bibliothek“ digitale Lesungen über Zoom angeboten. Das Konzept bot eine Vielfalt an Interaktionsmöglichkeiten sowie die Gelegenheit, sich mit Schriftstellern und Poetry-Künstlerinnen aus Deutschland und China auszutauschen.

    Das Format der digitalen Lesung hat viele technische und methodische Erfahrungen miteinander verbunden. Mit folgenden Tools wurden gute Erfahrungen gemacht: Zoom; Einsatz von Apps zum kreativen Umgang mit Sprache: Actionbound, Stop Motion, Puppet Pals. Auch folgende Methoden haben sich bewährt: offenes Konzept mit Pflichtelementen und freiwilligen Zusatzaufgaben, Austauschmöglichkeit mit Gästen, Wettbewerb im Poetry-Slam-Stil und Einbezug des Publikums zur Abstimmung.

    Die Reaktionen der Beteiligten waren vorwiegend positiv. Die digitalen Lesungen ermöglichten aufgrund der im Alltag zugänglichen Endgeräte einen einfachen Zugang und das Angebot konnte flexibel nach (zeitlichem) Bedarf intensiv oder wenig intensiv genutzt werden. Von den Teilnehmenden wurden insbesondere die Apps und die Kreativität der Veranstaltung als positiv bewertet, von den Lehrkräften der Sprachfokus und Spaßfaktor und von den Mitarbeitenden der partizipative Gestaltungsprozess in neuer Teamkonstellation.

    Natalie Wagner, PASCH-Projektleiterin, Goethe-Institut China

    Romeo meetz Julia

  • Romeo meetz Julia
    © Goethe-Institut Ukraine
  • Premiere von Romeo meetz Julia
    © Goethe-Institut Ukraine

  • Entstanden ist das digitale Theaterstück im Rahmen des deutsch-ukrainischen Theaterprojektes „Digitale Perspektiven im Jugendtheater“, das vom Goethe-Institut Ukraine initiiert wurde (Östliche Partnerschaften) und gemeinsam mit der NGO Gogolfest, der Akademie für Theater und Digitalität (Dortmund), dem Schauspiel Dortmund sowie der PASCH-Schule Mariupol umgesetzt wurde. In dem geplanten Theaterstück ging es um die Geschichte von Romeo und Julia, eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Welt. 20 Jugendliche aus der Ukraine und Deutschland fanden sich auf der fiktiven Gaming-Plattform Loren.zio zusammen und spielten gemeinsam die Geschichte. Reale Proben in Dortmund fanden im Oktober 2019 noch statt, der Gegenbesuch nach Mariupol musste Corona bedingt entfallen. Die Premiere wurde per Live-Stream in die ganze Welt übertragen – eine gelungene Mischung aus vorproduzierten und Live-Videos. Somit kam nicht alles aus der „Konserve“, sondern wurde in Teilen live übertragen.

    Wir hatten mit vier Schwierigkeiten zu kämpfen: zwischenzeitlich auftauchende technische Schwierigkeiten, Reformulierung des Regie-Konzepts, Isolation der Jugendlichen und die COVID19-Pandemie selbst. So stand auch psychosoziale Aufbauarbeit im Zentrum: Wie gehen Jugendliche mit der Krise und Isolation um, wie findet nun der Austausch statt? Das (theaterpädagogisch bestens geschulte) Regieteam band die Jugendlichen bedeutend stärker in der Entwicklung der finalen Arbeit ein, das eigene Zuhause wurde zur Theaterbühne voll mit Requisiten, die zügig in die Proben und ins Spiel eingebunden wurden (ebenso wie die eigenen Eltern mitunter, die so einen ganz anderen Zugang zum Theaterspiel ihrer Kinder bekamen).

    Die Jugendlichen lernten entgegen des anfänglichen Regiekonzepts das Arbeiten mit der Kamera, das Spielen mit einer imaginären Partnerin oder einem imaginären Partner, die Vorstellungskraft in Bezug auf all das, was abwesend ist: Bühne, Theaterlicht etc. Vor allem aber mussten sie sich vorstellen, wie ein späterer, live gespielter Theaterabend am Bildschirm – zusammengesetzt aus zahlreichen Einzelbildern – aussehen würde. Die Pandemie und die Anleitung durch das Regieteam brachten die Jugendlichen neu und anders zusammen, als ein realer Besuch dies vermocht hätte.

    Abschließend lässt sich sagen, dass die Pandemie trotz aller widrigen Momente vom Team aus Regisseurinnen und Regisseuren sowie Jugendlichen, Technikerinnen und Assistenten und Dramaturginnen sowie Produzenten und Kooperationspartnern als Chance genutzt wurde, das Potential digitaler Tools und Verfahren für die Theaterarbeit mit Jugendlichen zu nutzen.

    Vita Tymchenko, Expertin für Unterricht, Goethe-Institut Ukraine
     

    Foto-Marathon

    Foto-Marathon © Goethe-Institut Georgien


    Durch die Ausgangsbeschränkung haben Jugendliche in Armenien, Aserbaidschan und Georgien mehr Zeit zu Hause verbracht. Das war der Anlass für einen Foto-Marathon des DAAD und Goethe-Institut Georgiens, bei dem 90 Jugendliche in nur drei Stunden Fotoserien in ihrem eigenen Zuhause umgesetzt haben. Wählen konnten die Teilnehmenden zwischen den Themen „Gefühle in Zeiten von Corona“, „Pandemie-Fotografie“ und „Zuhause neu entdecken“. Zu entdecken gab es tatsächlich eine ganze Menge. Die am häufigsten umgesetzten Foto-Titel waren „Hoffnung“ und „Freundschaft“ – ein schönes Zeichen, finden wir.

    Wir haben aus der Krise gelernt, dass Digitales nur ergänzen, aber wirklichen Kontakt nie ersetzen kann. Positiv ist aber anzumerken, dass wir so mehr trinationale Projekte umsetzen können.
    Auch die Reaktion der Teilnehmenden war sehr positiv. Wir haben nach dem Wettbewerb E-Mails mit Danksagungen von Teilnehmenden und Lehrkräften erhalten, wir haben auch mehrere Anfragen, ob das Format übertragen werden kann und von zumindest einem Foto-Marathon auf unserer Grundlage wissen wir.

    Christina Nefzger und Dana Schluchtmann, Expertinnen für Unterricht, Goethe-Institut Georgien

    Go to Goethe

    Go to Goethe © Goethe-Institut Indien


    „Go to Goethe!“ ist eine monatliche Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler mit landeskundlichem Schwerpunkt, um ihnen einen erweiterten Blick auf Deutschland, Deutsch und die Deutschen zu vermitteln. Vor der Krise wurde die Veranstaltung analog durchgeführt.
    Durch die Umstellung auf das Online-Format wurden viel mehr Schülerinnen und Schüler auch aus entlegenen Regionen erreicht. Das Online-Format öffnete den Weg „to Goethe“ und so konnten Schülerinnen und Schüler aus ganz Nord-Indien gemeinsam lernen. Das Online-Format hat uns weitere Vorteile verschafft. Eine Referentin aus Deutschland hat ihr Zuhause für Schülerinnen und Schüler geöffnet und ihnen so einen Einblick in das Leben in Deutschland gewährt. In diesem Jahr konnten wir die Zahl der erreichten Schülerinnen und Schüler im Vergleich zu der im Vorjahr bereits verdoppeln (Stand August 2020).

    Verschiedene Online-Plattformen wie Adobe Connect, Zoom, Teams wurden in Anspruch genommen und vielfältige Methoden zum Ankommen, zur Gruppenarbeit, Auflockerung und Reflexion eingesetzt. Auch Apps wie Mentimeter wurden verwendet, um zum Beispiel Reflexionsrunden funktional und zeitsparend zu gestalten. In Zukunft wollen wir auf die beschriebenen positiven Aspekte, die durch die Umstellung entstanden sind, nicht verzichten. Digitalität überwindet Grenzen und schafft die Möglichkeit der Begegnungen auf der ganzen Welt über Zeitzonen hinweg.

    Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über „Go to Goethe! digital“, da sie nun an verschiedenen Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten teilnehmen und andere Lernende kennenlernen konnten. Die digitalen Formate bieten außerdem die Möglichkeit, an der Veranstaltung bequem von Zuhause teilzunehmen und so fallen viele infrastrukturelle Fragen weg. Die technischen Herausforderungen bestanden nur am Anfang und wurden schnell überwunden. In Zukunft wird es wohl mehr „Mischformen“ von analogen und digitalen Veranstaltungen geben.

    Veronika Taranzinskaja, Expertin für Unterricht, Goethe-Institut Indien

    Virtuelles PASCH-Jugendcamp: „Jugend macht Zukunft“

    Virtuelles PASCH-Jugendcamp: „Jugend macht Zukunft“ © Goethe-Institut

    PASCH-Schülerinnen und -Schüler zwischen 13 und 16 Jahren begegneten sich in einem Zeitraum von zehn Tagen in einer virtuellen Lernumgebung und arbeiteten gemeinsam an zivilgesellschaftlichen Projekten. Sie gestalteten ihren eigenen Avatar, konnten sich sehen, hören und im virtuellen Raum frei bewegen. Das virtuelle Camp lief auf dem WBS LearnSpace 3D® und der Lernplattform des Goethe-Instituts unter dem Titel „Jugend macht Zukunft“.

    Das virtuelle PASCH-Camp hat viele neue Erfahrungen mit sich gebracht und zeigt, dass Jugendbegegnungen auch in Krisen-Zeiten möglich sind. Ein innovatives Tool, das bei den Jugendlichen gut ankommt und wir weiternutzen werden, ist das WBS LearnSpace 3D®.

    Die Reaktion war positiv, denn es war eine Alternative, die einen Jugendaustausch trotz Covid19 ermöglichte. Es war ein ganz neuer Versuch, der natürlich auch Herausforderungen für alle Beteiligte mit sich brachte. Das positive Feedback der Teilnehmenden zeigte aber, dass es sich gelohnt hat, dieses neue Format auszuprobieren.

    Martina Karapanou, PASCH-Projektkoordination, Goethe-Institut Griechenland

    „WIR+Beethoven“

    WIR+Beethoven © Goethe-Institut Türkei


    Krisen machen erfinderisch. Anlässlich des 250. Geburtsjahres von Beethoven hatten wir ursprünglich ein vierzehntägiges internationales Sommercamp für 60 PASCH-Schülerinnen und -Schüler in der Türkei geplant. Mit den Schulschließungen ab Mitte März 2020 in der Türkei wurde uns schnell klar, dass wir das Camp nicht durchführen können.

    Wie überall in der Goethe-Welt sind wir notgedrungen erfinderisch geworden und haben einen Digitaltreff auf der WBS-Lernplattform für 27 PASCH-Lernende zum Thema „WIR+Beethoven“ angeboten. Auf diese Weise konnten wir Schülerinnen und Schülern aus der Türkei, aus Serbien und Kroatien trotz der Pandemie ein Angebot machen. Sie konnten sich im virtuellen Raum als Avatare mit Beethoven beschäftigen und gemeinsam seine Werke entdecken. Und sie hatten vor allem Spaß daran, sich über Beethoven auszutauschen und sich im digitalen Raum kennenzulernen.

    In Bezug auf die Arbeit haben wir viel über Digitales gelernt und lernen noch weiter. Im Mai hatte ich mein erstes Online-Seminar zu digitalen Materialien für Lehrerkräfte und musste deshalb selber ziemlich schnell lernen, welche Tools es gibt und wie was funktioniert. Es galt nicht nur technisch fit zu werden und bedarfsgerechte Angebote zu machen, sondern auch vom Gewohnten Abstand zu nehmen und Neues auszuprobieren. Es bedeutet auch vom Perfektionismus abzulassen, technischen Problemen mit Gelassenheit zu begegnen und grundsätzlich experimentierfreudiger zu werden. Alles sehr herausfordernd, aber auch spannend zugleich.

    Das Feedback war sowohl seitens der PASCH-Lehrkräfte als auch der PASCH-Schülerinnen und -Schüler sehr gut, auch wenn alles für sie technisch eine Herausforderung war. Die PASCH-Lehrkräfte waren erfreut zu hören, wo sie geeignete digitale Materialien finden oder selbst Materialien herstellen und über unterschiedliche Tools veröffentlichen können. Sie mussten über Nacht auf Digitalunterricht umstellen und waren für jede Hilfe und jeden Tipp dankbar. Bei den Schülerinnen und Schülern – zumindest in der Türkei – ist die Situation lange Zeit herzzerreißend gewesen. Sie durften mit den Schulschließungen für ganze acht Wochen nicht vor die Tür. Dann kam Ende Mai der Entschluss, dass sie wieder vor die Tür konnten, aber die Schulen wurden nicht geöffnet. Einige konnten verreisen, aber andere sind aufgrund der Pandemie weiterhin zu Hause geblieben. Deshalb war es sehr wichtig, dass wir den PASCH-Schülerinnen und -Schülern statt der abgesagten zwei Sommercamps in der Türkei ein digitales Angebot machen konnten.

    Zarife Soylucicek, Expertin für Unterricht, Goethe-Institut Türkei

    PASCH-Foren digital – DaF lernen und lehren

    Teilnehmer*innen des PASCH-Forums © Stephanie Rueckoldt


    Das „PASCH-Forum Digital – DaF lernen und lehren“ der Region Südamerika ist durch die Initiative von Katharina Wedler vom Goethe-Institut Peru und Stephanie Rückoldt vom Goethe-Institut Kolumbien im März 2020 zu Beginn der nationalen Quarantänen entstanden. Bis Ende August gab es schon 35 Foren. Nach einer ersten Phase entstanden zwei spezifische Foren: das PAJU für Lehrkräfte von Jugendlichen und das PAKI für Lehrkräfte von Kindern. Wöchentlich begegnen sich PASCH-Lehrkräfte und andere: Sie reflektieren gemeinsam über digitale Lehrmethoden und Unterrichtsmaterial, tauschen sich aus, probieren aus und erhalten Fortbildungen von Mitgliedern des Forums und verschiedenen internationalen Gastreferentinnen und -referenten.

    Durch die technische Entwicklung in der Welt können sich Lehrkräfte von zu Hause aus länderübergreifend fortbilden. Das gemeinsame Lernen motiviert besonders in Zeiten von Krisen. Durch die gemeinsame Sprache können positive Lehrerfahrungen und Materialien optimal ausgetauscht werden, auch die kritische Betrachtung der vielen neuen Lernplattformen und Programme ist notwendig und führt als Arbeit in der Gruppe zu vielfältigen Ergebnissen.

    Es war eine große Herausforderung, DaF plötzlich nur noch online zu unterrichten und den insgesamt sehr schwierigen Lern- und Lehrbedingungen auf dem Kontinent mit didaktischem Wissen zu begegnen. Deshalb wurde das Angebot, sich gemeinsam fortzubilden, besonders von Lehrkräften aus Kolumbien, Peru, Argentinien, Brasilien, Ecuador und Venezuela sehr positiv angenommen.

    Stephanie Rückoldt, Lehrkraft, Goethe-Institut Kolumbien

    Treffpunkt Deutsch

    Treffpunkt Deutsch © Goethe-Institut Indien


    „Treffpunkt Deutsch" ist eine monatliche Veranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer in der Region Südasien, bei der Unterrichtskonzepte, Spiele und andere Neuheiten rund um den Unterricht präsentiert und diskutiert werden. Das Online-Format hat es uns ermöglicht, eine größere Anzahl an Lehrkräften zu erreichen. Letztes Jahr haben 286 Lehrkräfte aus der Region am „Treffpunkt“ im Präsenzform teilgenommen. Dieses Jahr wurde „Treffpunkt Deutsch“ bereits über 400 Mal besucht. Man ist flexibler bei der Auswahl der Referentinnen und Referenten, die sich sogar aus Deutschland zuschalten können. Außerdem ist es uns gelungen, Lehrerinnen verschiedener Länder an diesem Event teilhaben zu lassen, gleichzeitig, sodass auch hier ein Austausch über die Grenzen hinaus zum Thema Unterricht stattfinden konnte.

    Wir haben verschiedene Tools für die Online-Treffen genutzt wie Adobe Connect, Zoom und Teams und diese zielführend eingesetzt. Präsentationen, Gruppenarbeit etc. waren damit auch online möglich. Da sich ein „Treffpunkt“ über die Grenzen hinaus bewährt hat, können wir es uns vorstellen, dieses Sonderformat alle drei Monate stattfinden zu lassen.

    Die Rückmeldungen waren sehr positiv, die Lehrkräfte waren dankbar für das Fortbildungsangebot im Lockdown. Auch der Austausch sowohl auf der inhaltlichen (zum Beispiel zu der Frage „Wie gestalte ich eine Online-Unterrichtseinheit?“) als auch auf der persönlichen Ebene war sehr wichtig und zielführend.

    Veronika Taranzinskaja, Expertin für Unterricht, Goethe-Institut Indien

    Online-Fortbildungen für PASCH-Lehrkräfte

    Online-Fortbildungen für PASCH-Lehrkräfte © Unsplash/Green Chameleon


    Wir haben spontan entschieden, unseren Deutschlehrkräften in Ostasien eine Online-Fortbildung zu allen möglichen Anwendungen zu bieten, die sie im digitalen Unterricht, zusätzlich zu ihren normalen Lerninhalten, erproben und schließlich auch anwenden können. Dazu gehörte nicht nur der Umgang mit klassischen Tools wie Zoom, sondern vielmehr weitere Möglichkeiten, wie der Umgang und Einsatz von Mentimeter, Etherpads oder Erklärvideos.

    Die Lehrkräfte versicherten uns, dass die Fortbildung ihnen weitreichende Kenntnisse auf dem Gebiet weiterer Anwendungen erbracht hat. Spätere Rückmeldungen bescheinigten uns auch die tatsächliche, erfolgreiche Anwendung erprobter Applikationen im Unterricht.

    Wir hatten prinzipiell gute Rückmeldungen; einige Lehrkräfte hätten sich noch mehr Informationen im Vornherein gewünscht, beziehungsweise viele wussten nicht hundertprozentig, worauf sie sich einlassen. Das werden wir natürlich bei unserer nächsten Runde versuchen, zu vermeiden.

    Heidi Storandt, Expertin für Unterricht, Goethe-Institut Korea; Ralf Klötzke, Referent

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