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Erstes PASCH-Alumni-Treffen in Montenegro

Erstes PASCH-Alumni-Treffen in Montenegro
Zwölf Alumni des Deutschen Sprachdiploms (DSD) folgten der Einladung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) zu einem PASCH-Alumni-Treffen an die montenegrinische Küste nach Tivat. Die Teilnehmenden setzten erste Impulse zur Bildung eines Alumni-Netzwerks in Montenegro.


Die mehrheitlich berufstätigen DSD-Absolventen arbeiten mittlerweile in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Medizin, Marketing, Physik oder sind als Deutschlehrkräfte tätig. Das Alumni-Treffen war eine willkommene Gelegenheit des Wiedersehens. Wer ist inzwischen Arzt? Wer hat eine NGO in Montenegro gegründet? Wer lebt sogar mittlerweile in Deutschland? Viele weitere spannende Fragen halfen dabei, sich spielerisch gegenseitig kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. Die Workshops in den Räumlichkeiten der Knightsbridge International School in Tivat statt.

Weltweit vernetzen

Das PASCH-Alumni-Portal war für alle Teilnehmenden neu und wurde konzentriert erkundet. Ilda Ramusovic arbeitet heute als Deutschlehrerin an einer Internationalen Schule und meinte über das Portal: „Ich finde sehr nützlich, dass es Webinare gibt. Da kann man wirklich ganz viel lernen.“ Die meisten Teilnehmer befürworteten vor allem die Möglichkeit sich weltweit zu vernetzen sowie die Jobbörse im Portal.
In einem Workshop für Projektideen beschlossen die Alumni, ein Werbevideo zu erstellen, um andere Absolventen aufzurufen, sich über das Alumni-Portal dem Netzwerk anzuschließen. Erstes Filmmaterial erstellten sie bereits, so dass beim nächsten Treffen weiter daran gearbeitet werden kann. Außerdem unterstützten die Absolventinnen und Absolventen die Idee, bei Folgetreffen Workshops von Alumni für Alumni anzubieten. Auch Besuche an ihren ehemaligen Gymnasien konnten sich einige vorstellen. Den Auftakt machte hier Elvedin Bajri. Er informierte Schülerinnen und Schüler der DSD-II-Klassen am Bratstvo Jedinstvo Gymnasium in Ulcinj über das Studium in Deutschland ohne Stipendium. Der Alumnus erklärte: "Ich hätte auch gerne ein paar mehr Dinge zu Beginn meines Studiums in Deutschland gewusst, die man sonst erst an der Uni erfährt."

Einblick in die Zukunft

Referent Zachary Blakley, Lehrer für Design Technology an der KSI, präsentierte den Teilnehmenden einen möglichen Einsatz von 3-D-Druckern heute und in der Zukunft. Er stellte ihnen eine 3-D-Software vor, die anschließend von allen ausprobiert werden konnte. Jelena Soskic arbeitet heute bei einem deutschen Konzern in Montenegro. Ihre Erwartung für die Alumni-Treffen beschrieb sie so: "Ich hoffe, dass ich mich persönlich weiterentwickeln und weiterwachsen kann." Dazu hatten die Teilnehmer auch bei diesem ersten Treffen Gelegenheit.

So hat sich das Auftakttreffen in Montenegro für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelohnt und alle freuen sich auf weitere Aktionen – gerne mit mehr Leuten und Musik!
07.11.2019
Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)