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Dribbeln und Deutsch lernen – beim Fußballcamp des FC St. Pauli

Stadion-Einblick von Innen (Einlauftunnel)
PASCH-Schülerinnen und Schüler aus England und Irland trafen sich in Hamburg, um an einem Fußballcamp des FC St. Pauli teilzunehmen. Neben Fußballtraining und Sprachunterricht unternahmen die Jugendlichen viele Ausflüge und lernten die Stadt kennen.


Hamburger Schietwetter – ein Begriff, den jeder Teilnehmende nach einer Woche Fußballcamp in Hamburg sicher kennt, hat doch das Wetter in der Woche vom 20. bis 25. Oktober 2019 zumindest anfangs nicht immer ganz so mitgespielt wie erwartet.

Ankunft bei Regen, zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Die Jugendlichen, die aus ganz Großbritannien und Irland zusammenkamen, vereinte ein Ziel: ein Fußballtrainingscamp auf Deutsch bei einer legendären Fußballmannschaft, dem FC St. Pauli.
 
Eine weitere Gemeinsamkeit: Alle Teilnehmenden sind PASCH-Schülerinnen und -Schüler. Sie kommen aus Irland von den Schulen Coláiste Eoin und Coláiste Íosagáin, aus Nordirland vom Shimna Integrated College sowie aus verschiedenen Städten Englands: aus Richmond/North Yorkshire vom Richmond School & Sixth Form College, aus Lytham St Annes vom LSA Technology and Performing Arts College, aus Culham von der Europa School und aus Woodbridge von der Farlingaye High School.
 
Teilnehmende des PASCH-Fußballcamps mit dem FC St. Pauli

Die Gruppe fand sich schnell zusammen, auch wenn die Jugendlichen, was ihre Fußball- und Deutschkenntnisse betrifft, sehr unterschiedlich sind. Dabei spielten Speed-Dating am Abend des Ankunftstages und auch eine Übung mit einer großen Menge Kaubonbons eine entscheidende Rolle. Am zweiten Tag begann das Camp.

Fußballtraining und Deutschunterricht

Alle hatten schon sehnsüchtig darauf gewartet – trotz Frühstücks um 7.30 Uhr und Abfahrt um 8.30 Uhr. Die Jugendcamp-Leiter Kieran und Milan empfingen uns freundlich. Nach dem Aufwärmen nahm der erste Trainingstag mit Hilfe der Arsenal Double Club Materialien für Deutsch schnell Gestalt an. Die Lernmaterialien wurden auch im täglichen Mittagssprachkurs intensiv genutzt, um Fußballvokabular auf Deutsch einzuüben.

Der Ablauf von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr blieb in den darauffolgenden Tagen gleich, aber das Abendprogramm bot einen spannenden Wechsel. So durften die PASCH-Schülerinnen und -Schüler am ersten Abend ein Spaßbad mit Außen- und Actionpool besuchen und sich dort auch auf den Sprungtürmen, der Slackline und der Kletterwand – natürlich im Wasser – nach einem anstrengenden Fußballtag austoben.

Freizeitaktivität auf einem Segelschiff im Hamburger Hafen


Besuch im Millerntor-Stadion

Am zweiten Abend kletterten sie vor der Kulisse der Elbphilharmonie (oder, wie die Hamburger sagen, der Elphi) und des nun strahlend blauen Hamburger Abendhimmels auf einem alten Segelschiff hoch über der Elbe. Am dritten Abend sahen sie das berühmte Millerntor-Stadion, in dem das Profiteam des FC St. Pauli mitten in der Hamburger Innenstadt trainiert, inklusive der Katakomben und Umkleiden. Am vierten Abend fand zum Bedauern aller schon die Abschiedsparty statt.
 
Die Woche war insgesamt sehr ereignisreich, aber natürlich – trotz oder vielleicht gerade wegen des sehr intensiven und perfekt organisierten Begleitprogramms – viel zu kurz, um alle neuen Freundinnen und Freunde noch besser kennenzulernen oder aber die Schönheiten Hamburgs im Detail erleben zu können. Aber, wie der Hamburger sagt: Wat mut, mut.

Da hilft nur eines: Unbedingt Wiederkommen.
Und: In Hamburg sagt man Tschüss, das heißt auf WIEDERsehen.
 
14.11.2019
Goethe-Institut London
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