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2. Gipfelkonferenz der Kinder: Waffen abschaffen - Kriege stoppen

Friedensskulptur im Entstehen
Im Oktober fand in Nürnberg die 2. Gipfelkonferenz der Kinder statt. Auch PASCH-Schülerinnen und -Schüler nahmen daran teil und halfen beim Bau einer Friedensskulptur.


Im Oktober lud das Papiertheater Nürnberg zu einer Friedenskonferenz für Schülerinnen und Schüler ein. Auch PASCH-Schülerinnen und -Schüler aus Russland, Serbien, Griechenland, Mazedonien, Albanien und Rumänien waren angereist, um beim „Bau der Skulptur des Friedens“ mitzuhelfen.
Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe erhalten, an ihren Schulen Plastikspielzeugwaffen zu sammeln. Der Aufruf zur „Abrüstung von unten“ war bei der Gipfelkonferenz 2018 erfolgt, bei der Kinder aus über 30 Ländern zusammengekommen waren.

Friedensskulptur aus mehr als 1000 Plastikwaffen

Mehr als 1000 Plastikwaffen wurden im Innenhof der Kongresshalle des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg ausgelegt. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihren Namen an dem Plastikspielzeug befestigen. Aus den Spielzeugwaffen errichteten die Teilnehmenden schließlich eine vier Meter hohe Skulptur des Friedens.
Alle Kinder und Jugendlichen, Lehrerkräfte, Politikerinnen und Politiker, Künstlerinnen und Künstler hatten die Möglichkeit, sich im Rahmen der Aktion zu äußern, wobei unterschiedliche Ausdrucksformen zum Einsatz kamen. Die Aktion fand zusammen mit einem internationalen Jugendforum statt.
   

Meinungen von Teilnehmenden:

Ljubov Babicheva (PASCH-Schule 1501 Moskau):
„Normalerweise wünscht sich jedes Kind, in Frieden zu leben. Das ist ein Signal, dass man mehr miteinander reden muss. Und auch wenn es nur Spielzeugwaffen sind, gehören sie nicht in ein Kinderzimmer, gehören sie nicht zum Frieden.“ (Quelle: Bayrische Abendschau 18.10.2019)
 
Johannes Volkmann (Initiator des Projektes, Papiertheater Nürnberg):
 „Die Kinder lieben ihre Waffen, indirekt wünschen sie sich aber auch den Frieden und stehen deswegen im Konflikt: „Was ist jetzt wichtiger?“ Deshalb finde ich es beeindruckend, dass wirklich 1000 Kinder gesagt haben, ihnen ist es wichtiger, dieses symbolische Zeichen zu setzen und auf ihre Plastikspielzeugwaffe zu verzichten.“ (Quelle: Bayrische Abendschau 18.10.2019)
22.10.2019
Eugenia Gerzow, Expertin für Unterricht, PASCH-Referentin
Goethe-Institut Moskau
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