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„Lesefuchs 2019“ kommt aus Rumänien

Fünf Finalteilnehmende begeistern das Publikum
Vom 15. bis 20. September waren die Landessiegenden des Literaturdebattierwettbewerbs „Lesefüchse International“ von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) zur Finalwoche nach Berlin eingeladen.


Bereits zum fünften Mal fand das Finale unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb) statt. „Lesefuchs 2019“ ist Iulia Sucutardean aus Temeswar in Rumänien.

„Wo wohnt das Glück?“ – Die Bücher des Wettbewerbs erzählten vom Erwachsenwerden, von Freundschaft und von großen Gefühlen, aber auch von aktuellen Themen wie Flucht und Vertreibung. Auf der Lektüreliste standen „Vierzehn“ von Tamara Bach, „Cache“ von Marlene Röder, „In einem fremden Wald“ von Doris Dörrie und „Der Drohnenpilot“ von Thorsten Nesch. Fünf Finalteilnehmende begeisterten am 19. September in der abschließenden Debatte im Literaturhaus Berlin das Publikum mit ihren ausgezeichneten deutschen Sprachkenntnissen und literarischen Analysen. Insgesamt waren 14 Schülerinnen und Schüler aus Belarus, Bulgarien, Estland, Georgien, Lettland, Litauen, Rumänien, Russland und Ungarn nach Berlin gereist.

Grußwort von Schirmherr Heiko Maas

Matthias Kiesler, Leiter des Referats für Deutsch als Fremdsprache und die Partnerschulinitiative PASCH im Auswärtigen Amt, eröffnete die Finalveranstaltung mit einem Grußwort des Schirmherrn Heiko Maas: „Mit Eurer kritischen Analyse der Jugendromane habt Ihr auch viel Mut gezeigt: Ihr habt Eure Ansichten und Meinungen offen und selbstbewusst vor einem Publikum präsentiert. Das verdient große Anerkennung. Die Demokratie lebt von der Vielzahl der Stimmen, auch und insbesondere von den jungen Stimmen.“ Bundesaußenminister Maas dankte auch den Lehrkräften, welche die jungen Menschen mit Rat und Tat unterstützten. Er rief die Schülerinnen und Schüler auf, sich auch weiterhin mit den Fragen unserer Zeit zu beschäftigen, Meinungen zu formulieren und Position zu beziehen.

Wie sehr sie dies bereits tun, hatten die Lesefüchse bereits am 17. September im Auswärtigen Amt im Gespräch mit Kiesler gezeigt. Darin ging es um außenpolitische Fragen, Fachkräftegewinnung, das PASCH-Netzwerk und auch ihre eigenen Zukunftspläne.

Die Landessiegenden repräsentierten rund 1.300 Wettbewerbsteilnehmende der Klassenstufen 9 bis 12 an ca. 150 Schulen. Im Halbfinale am 18. September war vor Publikum am Dathe-Gymnasium in Berlin die Entscheidung für die Finalteilnehmenden gefallen.
Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
Oktober 2019