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10.000. PASCH-Jugendkurs-Teilnehmer in Schlitz ausgezeichnet

Jutta Gehrig, Leiterin des Goethe-Instituts Frankfurt, mit dem 10.000 PASCH-Jugendkurs-Teilnehmer Edgar Wilson Alfredo Angelica | © Vanja Vukovic Für Schülerinnen und Schüler aus aller Welt veranstaltet das Goethe-Institut im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) internationale Jugendkurse in Deutschland. Drei Wochen lang lernen die Stipendiaten in einer internationalen Lerngemeinschaft intensiv Deutsch. Nun wurde der zehntausendste PASCH-Jugendkurs-Teilnehmer zu einem Sprachkurs des Goethe-Instituts nach Deutschland eingeladen und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Der Generalsekretär Johannes Ebert: „PASCH ist ein wunderbares Projekt, das über 1.800 Schulen weltweit erreicht. Mit dem Erlernen der deutschen Sprache entstehen Kontakte und Partnerschaften für die Zukunft – im interkulturellen Dialog wird das Verständnis von- und füreinander gefördert. Während der PASCH-Jugendkurse in Deutschland, zu denen das Goethe-Institut sehr engagierte Schülerinnen und Schüler einlädt, entsteht so eine internationale Lerngemeinschaft – vereint durch die Neugierde und Begeisterung in Bezug auf die deutsche Kultur und Sprache.”

Die Urkunde als zehntausendster Jugendkursteilnehmer erhält Edgar Wilson Alfredo Angelica aus Mosambik im Schloss Hallenburg in Schlitz, wo er derzeit neben 60 weiteren Schülerinnen und Schülern aus Mazedonien, Kasachstan, Turkmenistan, Schweden, Indien, Pakistan, Mali, Mosambik, Südafrika, Dänemark und Kanada am PASCH-Jugendkurs teilnimmt.
Ein Höhepunkt im Rahmen des Jugendkurses, der noch bis zum 16. Juli 2016 stattfindet, war der Besuch der Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel (SPD) am 11. Juli. 

Gruppenfoto vor dem Schloss Hallenburg in Schlitz, v.l.n.r.:  Jutta Gehrig, Bundestagsabgeordnete Birgit Kömpel, Kursleiter Dietmar Falk und Hans-Jürgen Schäfer (hinten links), Bürgermeister von Schlitz | © Vanja Vukovic

Der zehntausendste PASCH-Jugendkursteilnehmer Edgar ist 17 Jahre alt und lernt seit fast sechs Monaten Deutsch. Nach der Schule möchte er studieren und dann als Buchhalter in Deutschland arbeiten.
 
Kursleiter Dietmar Falk hat mit Edgar über Deutschland und die PASCH-Jugendkurse gesprochen.
 
Dietmar Falk: Edgar, du bist nun seit zwei Wochen in Deutschland. Gefällt es dir hier?
Edgar: Ja, sehr. Ich mag besonders die Natur. Ich finde, Deutschland ist ein grünes Land. Das habe ich nicht gewusst. Und Würzburg ist auch sehr schön.
 
Was bedeutet der Jugendkurs für dich?
Der Jugendkurs ist eine große Chance für mich. Ich kann viel lernen und ich habe viele nette Leute kennengelernt. Wir haben viel Spaß. Es ist eine gute Zeit für mich.
 
Wie ist dein Tag im Jugendkurs?
Ich lerne in der Klasse, und dann haben wir Projekte oder wir machen Ausflüge. Das gefällt mir. Ich sehe viel.
 
Hast du ein deutsches Lieblingswort?

Ja, es heißt „verrückt“. Es klingt lustig für mich und es hat zwei Bedeutungen. Man kann einen Tisch verrücken oder man kann im Kopf ein bisschen verrückt sein. Ich mag diese Idee. Deutsch ist immer so. Ich mag Deutsch sehr.
 
Bei den Teilnehmenden der PASCH-Jugendkurse handelt es sich um sehr gute und engagierte Schülerinnen und Schüler der PASCH-Schulen, die vom Goethe-Institut betreut werden. Die Stipendiaten erhalten durch das Jugendkursstipendium die Gelegenheit, reale Eindrücke von Deutschland zu gewinnen und ihre Deutschkenntnisse durch intensiven Unterricht zu vertiefen. Am Kursende können sich die Jugendlichen ihre Deutschkenntnisse durch Ablegen einer Prüfung bestätigen lassen. In drei Wochen verbessern sie ihre Sprachkenntnisse signifikant, besuchen Universitäten und lernen durch vielfältige Kulturprogramme das Leben in Deutschland kennen. So können sich die Jugendlichen zu einer internationalen Lerngemeinschaft vernetzen und zudem eine Bindung zu Deutschland aufbauen.
Datum: 15.07.2016
Quelle: Christina Steenken
Goethe-Institut e.V.
Dietmar Falk
Kursleiter des PASCH-Jugendkurses in Schlitz
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