
Eine Sache, viele Namen: Die Abkürzung CLIL steht für Content and Language Integrated Learning, auch Bilingualer Sachfachunterricht (= Bili SFU), mehrsprachige Module oder - auf Französisch - Discipline non linguistique (= DNL) genannt.
Diese didaktischen Ansätze eint die Idee, fachliche Inhalte in einer Fremdsprache zu vermitteln und auf diese Weise gleichzeitig Sprachkompetenzen auszubilden. In der europäischen Schullandschaft sind diese Ansätze in verschiedener Form und Ausprägung anzutreffen, von vereinzelt durchgeführten CLIL-Projekten bis zum durchgängig bilingualen Zug. Die Fächer, die auf Deutsch unterrichtet werden, sind klassischerweise Geografie und Geschichte, aber immer öfter auch „sprachfernere“ Fächer wie Physik, Mathematik, Musik und sogar Sport.
Auch wenn es fast überall in Europa keine systematische Lehrerausbildung für das Bilinguale gibt und wenig geeignete Unterrichtsmaterialien dafür vorliegen, sind viele Lehrerinnen und Lehrer von diesem Ansatz begeistert und unternehmen erhebliche Anstrengungen, um diese Form des Unterrichts an ihren Schulen durchzuführen. Viele der europäischen PASCH-Schulen haben sich diesem didaktischen Weg verschrieben, und das Goethe-Institut bzw. die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen unterstützen sie hierbei gemeinsam mit den jeweiligen nationalen Bildungseinrichtungen.
Durch die Partnerschulinitiative entstehen jetzt neue Möglichkeiten der Förderung und Vernetzung. So möchte das CLIL-Portal von pasch-net den PASCH-Schulen und allen anderen Interessierten die Gelegenheit geben, voneinander zu lernen, Materialien auszutauschen und gemeinsam Konzepte zu entwickeln.






