Thema des Monats

Mein Schultag

Mein Schultag | Bildmaterial: © colourbox.comSprachniveau: A2
Mein Schultag | Bildmaterial: © colourbox.com
Aravind läuft in der Monsun-Zeit zu Fuß zur Schule, Valentina mag die deutsche Grammatik und Karthik geht in der Pause manchmal zum Strand. Schülerinnen und Schüler aus zwei PASCH-Schulen in Chennai (Indien) erzählen euch von ihrem Schulalltag.

Aravind Mariappan, 17 Jahre alt, Marian Higher Secondary School

Aravind Mariappan | © Katja HankeIch lerne den ganzen Tag für die großen Prüfungen, die wir bald haben. Unser Unterricht fängt um Viertel vor neun an und ist um halb vier zu Ende. Wir haben acht Schulstunden und jede Stunde ist 45 Minuten lang. Ich laufe jeden Morgen zur Schule. Das dauert 20 Minuten. Manchmal fahre ich auch mit dem Fahrrad. In der Monsun-Zeit, wenn es viel regnet, laufe ich immer, dann aber mit einem Regenschirm.

Ich bin jetzt in der zwölften Klasse, da habe ich keine Freizeit mehr. Wenn ich nach der Schule nach Hause komme, sehe ich kurz fern, mache dann Hausaufgaben und lerne von 18 bis 21 Uhr, manchmal auch bis 22 Uhr. Gegen 23 Uhr gehe ich schlafen und stehe um 6 Uhr auf – manchmal sogar um halb sechs, wenn ich noch etwas lernen muss.

Mein Lieblingsfach ist Mathematik, aber Deutsch mag ich auch. Wir haben jeden Tag eine Stunde Deutsch. Unsere Lehrerin ist sehr gut. Sie erklärt uns viel zur deutschen Kultur und zeigt uns zusätzliches Material auf dem Overhead-Projektor.

Gibt es für bestimmte Fächer spezielle Räume?

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Was machst du nach der Schule, in deiner Freizeit?

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Valentina Caroline Daniel, 17 Jahre alt, Marian Higher Secondary School

Valentina Caroline Daniel | © Katja HankeAm meisten an der Schule mag ich meine Freundinnen. In der Mittagspause quatschen wir und essen zusammen. Meine Mutter kocht jeden Morgen für mich und gibt mir das Essen mit. Das ist lecker. Wir haben an der Schule zwar auch eine kleine Cafeteria, aber dort gibt es nur Getränke und Snacks.

Mein Lieblingsfach ist Biologie. Aber ich freue mich auch immer auf Deutsch. Das ist sehr interessant. Ich mag die deutsche Grammatik, sie ist nicht schwer.

Der Unterricht ist um halb vier zu Ende. Danach gehe ich nach Hause und schlafe erst einmal. Ich bin sehr müde und kann nicht sofort weiterlernen. Dann esse ich etwas und beginne mit den Hausaufgaben. Von halb sieben bis halb zehn mache ich Hausaufgaben und lerne für verschiedene Fächer. Ich mache das gerne, Lernen macht mir Spaß. Ich möchte Medizin studieren, da muss ich auch viel lernen.

Was gefällt dir an deiner Schule besonders gut?

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Worauf freust du dich, wenn du morgens zur Schule gehst?

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Frederick Russel Lionel, 16 Jahre, St. Bedes Higher Secondary School

Frederick Russel Lionel | © Katja HankeDer Unterricht an unserer Schule beginnt um halb neun und ist um viertel vor drei zu Ende. Wir haben 40 Minuten Mittagspause. Da esse ich draußen mit den anderen, und wir spielen noch Fußball oder Tennis. Auch in den kleinen Pausen machen wir Sport. Unser Schulhof ist sehr groß, da ist viel Platz. Wir haben sogar ein Tennisnetz.

Mein Lieblingsfach ist Englisch. Darauf freue ich mich immer schon morgens auf dem Schulweg. Besonders auf Vater John-Peter, unseren Englischlehrer.

Unsere Schule bietet nach dem Unterricht, jeden Tag von 17 bis 18 Uhr, Trainings in verschiedenen Sportarten an: Kricket, Tischtennis, Fußball und noch mehr. Unsere Mannschaften machen bei regionalen und nationalen Wettkämpfen mit. Ich spiele Kricket. Das wird an unserer Schule besonders gefördert. Heute Nachmittag gehe ich aber nicht zum Training, sondern spiele mit meinem Bruder Schach. Das machen wir ein Mal pro Woche. Danach schaue ich fern und lerne noch.

Am meisten mag ich an unserer Schule, dass man hier trainieren kann. Die Trainer kümmern sich auch um schwache Jungs und machen sie stark.

Was machst du gern nach dem Unterricht?

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Karthik, 16 Jahre, St. Bedes Higher Secondary School

Karthik | © Katja HankeUnsere Schule liegt genau am Strand. In der Mittagspause gehe ich manchmal dorthin. Wenn ich vorher ein Problem hatte, erzähle ich es dem Meer. Das hilft mir, wieder klar zu denken. Wir haben jeden Tag acht Unterrichtsstunden. Meine Lieblingsfächer sind Mathematik und Deutsch. Ich bin dieses Jahr an diese Schule gekommen und wollte eine neue Sprache lernen. Ich habe mich gefreut, dass es hier Deutsch gibt. Am allermeisten mag ich die sehr gute Atmosphäre an unserer Schule.

Nach dem Unterricht gehe ich oft zum Kricket-Training und komme erst um 18.30 Uhr nach Hause. Dann lerne ich noch zweieinhalb Stunden bis 22 Uhr, lese Bücher und mache Hausaufgaben.

Welche Fächer magst du am meisten?

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Was möchtest du später einmal werden?

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Jaya Krishna, 16 Jahre alt, St. Bedes Higher Secondary School

Jaya Krishna | © Katja HankeIch freue mich jeden Morgen darauf, meine Freunde in der Schule zu treffen. In der Mittagspause sitzen wir unter einem Baum im Hof und essen zusammen Mittag. Danach spielen wir noch etwas Fußball. Auch auf unseren Englischlehrer Vater John-Peter freue ich mich immer. Er ist sehr lustig. Überhaupt mag ich unsere Schule. Am besten gefällt mir, dass es hier nicht sehr strikt ist. Man hat viel Freiheit und kann wählen, welche Fächer man gern machen möchte. Auch die Lehrer sind nett und reden freundlich mit den Schülern.

Meine Lieblingsfächer sind Wirtschaft und Deutsch. Wir lernen erst seit sechs Monaten Deutsch. Für mich ist es eine Herausforderung, etwas Neues zu lernen. Das macht es interessant.

Nach dem Unterricht spiele ich etwas Kricket, schaue fern oder höre Musik. Abends von 19 bis 20 Uhr lerne ich. Eine Stunde ist für mich genug. Früher bin ich nachmittags zum Kricket-Training in die Schule gegangen. Aber jetzt spiele ich auf einem Sportplatz in der Nähe von unserem Haus. Meine Mutter wollte nicht mehr, dass ich zum Training gehe, da ich dann immer zu spät nach Hause gekommen bin.

Wann hast du Unterricht?

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Warum gefällt dir Deutsch?

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die Prüfung, die Prüfungen: ein Test, bei dem man zeigen muss, was man in der Schule gelernt hat. Es gibt schriftliche und mündliche Prüfungen. Man bekommt eine Note.
der Monsun: hier: die Regenzeit in Indien und anderen Ländern der Region
der Regenschirm, die Regenschirme: ein Schutz gegen den Regen
quatschen: miteinander reden, sprechen (umgangssprachlich)
die Hausaufgaben: Aufgaben, die man nach der Schule machen muss – als Wiederholung oder Vorbereitung auf den nächsten Schultag
der Schulhof, die Schulhöfe: ein Platz im Freien neben der Schule. Dort kann man in der Pause spielen.
die Mannschaft, die Mannschaften: das Team
der Wettkampf, die Wettkämpfe: ein Turnier beim Sport
jemanden oder etwas fördern: jemanden oder etwas besonders unterstützen.
der Strand, die Strände: Am Meer gibt es oft einen Strand aus Sand. Beispielsatz: „Im Sommer fahren viele Touristen zum Strand.“
die Atmosphäre: hie: das Klima an der Schule
strikt: streng, hart
die Herausforderung, die Herausforderungen: eine Aufgabe, die nicht einfach ist, aber auch Spaß macht
Die Interviews führte Katja Hanke.

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