Lernen an der Uni

Hiwi – als studentische Hilfskraft an der Uni arbeiten


Katerina Homolkova aus Tschechien war an ihrem Lehrstuhl als studentische Hilfskraft (Hiwi) tätig. Besonders gefallen hat ihr, dass man dabei die Universität aus einer anderen Perspektive kennenlernt und einen guten Einblick in die Forschung bekommt.

Was ist typisch für die Tätigkeit als studentische Hilfskraft? Wie läuft sie ab?

Eine Tätigkeit als studentische Hilfskraft bietet viel Bereicherung für den akademischen Alltag, weil man als Studierender Einblicke in die Arbeit eines Lehrstuhls bekommt. Das ist auch der Grund, warum sich manche für so eine Tätigkeit interessieren. Hiwis werden relativ regelmäßig gesucht, meistens wenn ein/e ältere(r) Hiwi ihr/sein Studium abschließt. Danach schreibt der Lehrstuhl die Stelle aus, auf die man sich bewirbt und die geforderten Unterlagen dem zuständigen Lehrstuhlmitarbeiter zukommen lässt. Wenn man in die engere Auswahl kommt, wird man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Einige Tage danach wird die Entscheidung bekannt gegeben.

Als studentische Hilfskraft ist man für die Forschungsunterstützung zuständig, das heißt man bearbeitet die Aufträge der Professorin oder des Professors und der Assistenten und sorgt für reibungslosere Arbeitsabläufe des Lehrstuhls. Die Aufgaben sind meistens in der Stellenausschreibung aufgelistet und ein älterer Hiwi hilft einem meistens bei der Einarbeitung.

Das gefällt mir besonders an dieser Tätigkeit.

Man lernt die Universität und die Angestellten aus einer anderen Perspektive kennen. Man erfährt sehr viel über die Weise, wie Forschung betrieben wird und die Universität an sich funktioniert.

Das gefällt mir nicht so.

Es gibt keine Nachteile bei dieser Tätigkeit. Man kann den Arbeitsplan nach Absprache sehr flexibel gestalten.

Mein Tipp für Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, um von dieser Tätigkeit zu profitieren.

Die meisten Bachelorstudiengänge werden auf Deutsch unterrichtet. Für einen Hiwi ist es daher sehr wichtig, Deutsch zu beherrschen, da man zum Beispiel Ankündigungen auf die Homepage stellen muss oder mit den Studierenden kommunizieren muss. Man sollte deswegen bei einer Bewerbung seine Deutschkenntnisse in Betracht ziehen oder bei den zuständigen Lehrstuhlmitarbeitern nachfragen, welches Kenntnislevel erforderlich ist.

Meine ergänzenden Bemerkungen

Für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eignet sich so eine Stelle hervorragend, da sie mehr über Forschung in Deutschland lernen und erste Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen knüpfen können.

Katerina Homolkova aus Tschechien studiert mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau.

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