Lernen an der Uni

Übung im Bachelorstudium


Katerina Homolkova aus Tschechien studiert Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Sie schildert ihre Erfahrungen mit Übungen/Tutoraten.

Was ist typisch für eine Übung? Wie läuft sie ab? Wer führt sie durch?

Zu den meisten der Bachelorvorlesungen bietet die Universität auch eine Übung an. Normalerweise gibt es mehrere Terminmöglichkeiten in der Woche in Abhängigkeit von der Anzahl der Teilnehmenden der Vorlesung. Ein Tutorat ist ein frontaler Unterricht, in dem die Tutorin/der Tutor die Aufgaben vorrechnet und/oder mit den Studierenden diskutiert. Das Ziel dieser Übungen ist, den besprochenen Stoff noch einmal in kleineren Gruppen durchzugehen, zu besprechen und offene Fragen zu klären. Anhand von Übungsaufgaben kann man den Stoff anwenden. Diese Aufgaben sind meistens eine Woche vorher zum Herunterladen verfügbar. Die meisten Tutorate/Übungen werden von älteren Studierenden geleitet, die den Stoff sehr gut beherrschen.

Das gefällt mir besonders an den Übungen.

Die Tutorate bieten eine zweite Möglichkeit, den Stoff erklärt zu bekommen und vielleicht sogar auf eine andere Weise zu hören. Außerdem haben manche Studierende weniger Angst einen anderen Studierenden anzusprechen als einen Professor (vielleicht). Und es gibt mehr Zeit, um die individuelleren Probleme mit dem Stoff zu klären. Zusätzlich kann man auch neue Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie auch Partner für eine Lerngruppe kennenlernen.

Das gefällt mir nicht so.

Manche angebotenen Tutoratstermine – meistens die im direkten Anschluss an die Vorlesung – können sehr überlaufen sein. Meine Empfehlung ist es, die beste Tutorin oder den besten Tutor für sich zu entdecken, aber auch andere Tutoratstermine wahrzunehmen. Ich persönlich bevorzuge Tutorate später am Nachmittag oder früher am Morgen mit vielleicht nur 15 anderen Studierenden statt einem Massentutorat mit 40 Personen, das nach der Vorlesung stattfindet.

Mein Tipp für Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, um von dieser Veranstaltung zu profitieren.

Vorbereitung ist der Schlüssel. Es lohnt sich, die empfohlenen Unterlagen durchzuarbeiten, bevor man in die Vorlesung oder Übung geht, da man schon vorher die unbekannten Wörter nachschlagen kann. Zusätzlich geht man dann auch in das Tutorat mit einem Vorwissen, das durch die Besprechung präzisiert und vertieft werden kann.

Katerina Homolkova aus Tschechien studiert mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau.

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