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Wuppertal – grüne Großstadt zwischen den Bergen

Holsteiner Treppe in Wuppertal Zwischen Bergen und vielen Waldflächen ist Wuppertal eine Großstadt zum Erholen. Wenn du gern wanderst, im Grünen bist und trotzdem viel erleben willst, findest du hier optimale Bedingungen zum Studieren. Ein kompakter Campus und eine sehr gute Infrastruktur sind weitere Pluspunkte. (von www.study-in.de)

Willkommen in Wuppertal

Panorama von Wuppertal Wuppertal hat vor allem zwei Dinge zu bieten: viele Grünflächen zum Erholen und Sport treiben und eine sehr gute Infrastruktur und Verkehrsanbindungen. Die 350.000 Einwohner wohnen in einer der größten Hochschulstädte Deutschlands, die mit ihren vielen Hügeln und kleineren Bergen einige Überraschungen bereithält.

In Wuppertal wirst du keinen Tag verbringen, ohne mindestens einmal eine Treppe hoch oder runter zu steigen. In der ganzen Stadt gibt es 469 Treppen mit insgesamt 12.000 Stufen. Die bekannteste Treppe der Stadt heißt Tippen-Tappen-Tönchen. Das klingt genau wie das Geräusch, wenn du mit Holzschuhen die Treppen hoch und runterläufst. Die längste Treppe ist die Jakobstreppe mit 155 Stufen zwischen dem Stadtteil Elberfeld-West und Nützenberg, die architektonisch beeindruckendste Treppe ist die Vogelsauer Treppe in Elberfeld-West.

Auch der Weg zur Universität Wuppertal führt dich den Berg hinauf. Die Uni liegt auf dem Griffelberg im Süden der Stadt. Auch wenn der Anstieg ganz schön anstrengend sein kann, hast du von den Universitätsgebäuden aus einen wunderbaren Blick über Wuppertal und die umliegenden Regionen. Keine Angst, zur Universität fahren auch regelmäßig Busse aus den verschiedenen Stadtteilen.

Die frühere Industriestadt hat eine bewegende Geschichte, viele historische Gebäude sind über die gesamte Innenstadt verteilt. Der deutsche Philosoph Friedrich Engels ist einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt, sein Lebenswerk kannst du dir im Engels-Haus ansehen. Das Kunstmuseum Von der Heydt-Museum ist schon allein wegen der beeindruckenden Architektur sehenswert, genauso wie die Stadthalle Wuppertal. Die gemütliche Atmosphäre der Stadt kannst du besonders bei einem langen Spaziergang durch die Innenstadt und die vielen Gärten, Parks und Wälder genießen.

Eine der größten Attraktionen Wuppertals ist die Schwebebahn, eine Straßenbahn, die in zwölf Metern Höhe über den Fluss Wupper fährt und Fahrgäste aus dem Zentrum in die umliegenden Stadtteile bringt. Die Schwebebahn hängt an Schienen in der Luft und ihre Räder befinden sich auf den Dächern der Waggons - bei der Fahrt fühlst du dich tatsächlich ein bisschen so, als würdest du schweben.

Leben in Wuppertal

Vogelsauer Treppe in Wuppertal Auch wenn Wuppertal manchmal im Schatten der umliegenden pulsierenden Städte Köln und Düsseldorf steht, hat die Stadt einiges zu bieten! Am Laurentiusplatz und in der Luisenstraße findest du mit vielen Cafés und Kneipen das „inoffizielle Studentenviertel“ der Stadt. Du solltest unbedingt das Luisencafé besuchen, dort triffst du garantiert auf viele Studierende. Etwas traditioneller und gemütlicher geht es in der Kneipe Thalia oder im Wuppertaler Brauhaus zu. Abends geht es dann in das unkonventionelle Tanztheater Pina Bausch oder auch in einen der Wuppertaler Clubs wie den U-Club, den Live Club Barmen oder das Butan.

Tipp: Der Wuppertaler Zoo ist absolut lohnenswert. Die Anlage ist sehr schön, bietet den Tieren sehr viel Platz und hat eine beeindruckende Landschaft. Fast wirst du hier vergessen, dass du dich in einer Großstadt befindest.

Ein großer Vorteil von Wuppertal ist die Nähe zur Natur. Es braucht nur eine kurze Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad und du bist im Bergischen Land, einer bergigen Region im Umland. In der Umgebung von Wuppertal kannst du wandern, Radfahren und Klettern. Die Ronsdorfer Talsperre ist ein beliebtes Ziel und nur drei Kilometer von Wuppertal entfernt. Im Sommer kannst du auch in der Talsperre baden oder ein Wochenende auf einem der umliegenden Campingplätze verbringen.

Viele Studierende der Universität Wuppertal wohnen in den umliegenden Orten oder in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen. Das ist vor allem durch die sehr gute Zuganbindung möglich. Du kannst in einer Stunde nach Köln, Bonn, Dortmund, Düsseldorf und in viele andere Städte fahren.

Interview mit Evgeniya aus Russland

Evgeniya Yushkova ist 27 Jahre, kommt aus Russland und promoviert an der Universität Wuppertal. Sie arbeitet auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und hat schon ihren Master in Europäistik an der Universität Wuppertal studiert.

Wie hast du dich auf Deutschland vorbereitet?
Ich habe schon in Kaliningrad, wo ich vorher studiert habe, Deutschkurse belegt. Ich würde jedem empfehlen, schon vorher die Sprache gut zu lernen. Dann habe ich die Bücher der Dozenten auf Deutsch gelesen und mich damit schon auf den Kurs vorbereitet. Das war sehr hilfreich, um die Lehrveranstaltungen gleich gut zu verstehen.

Hat die Universität dich gut unterstützt in den ersten Wochen?
Ich denke die Universität ist sehr gut auf ausländische Studierende eingestellt. Es gibt Programme, um sich zu orientieren, Semesteranfangspartys, Stadtrundgänge und Kennlernabende. Außerdem hat mir das Akademische Auslandsamt sehr weitergeholfen. Die Dozenten sind auch offen und nett, darum konnte ich mich schnell integrieren.

Konntest du dich in Wuppertal gut einleben?
Wuppertal ist eine sehr schöne und gemütliche Stadt zum Studieren. Die Universität ist nicht zu groß und damit auch nicht anonym. Die Gebäude sind alle auf einem zentralen Gelände, darum lernt man schnell neue Leute kennen. Sicherlich ist Wuppertal nicht die schönste Stadt der Welt, aber als Studierender kann man hier gut und günstig wohnen, besonders das Studentenwohnheim ist empfehlenswert.

Was hat dich an Deutschland besonders überrascht?
Ich war vorher schon einmal in Deutschland und hatte keinen wirklichen Kulturschock. Ich wusste ungefähr, auf was ich mich einlasse. Trotzdem war ich manchmal überrascht, dass einige Klischees nicht zutreffen. Die Züge sind zum Beispiel nicht immer pünktlich und auch die Post kommt nicht immer an. Außerdem sind die Supermärkte am Sonntag geschlossen, daran musste ich mich erst einmal gewöhnen.

Wie hast du nach dem Studium eine Stelle an der Universität gefunden?
Wenn man Interesse hat und sich bemüht kann es sehr schnell gehen, wer sucht der findet! Ich würde aber empfehlen schon während des Studiums als Werksstudentin zu arbeiten, Praktika zu machen und Erfahrungen zu sammeln. Vor allem als ausländischer Studierender ist es gut, schon Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gesammelt zu haben, auch wenn man später an der Universität bleibt.

Hast du einen Tipp für eine erfolgreiche Bewerbung?
Ich würde sagen, jeder sollte versuchen seine Vorteile hervorzuheben. Als ausländischer Studierender ist der Vorteil ganz klar: man hat Auslandserfahrung und spricht definitiv eine zweite Fremdsprache perfekt. Meistens spricht man sogar drei: deutsch, englisch und die Muttersprache.

von Janine Noack
Mit freundlicher Genehmigung von www.study-in.de.
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