Unistädte

Tübingen – jung, bunt und malerisch schön

Fachwerkhäuser in Tübingen Tübingen ist eine der schönsten Hochschulstädte im Süden Deutschlands. Die hübsche Altstadt, der Fluss Neckar und Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung machen die kleine Stadt attraktiv. Das Stadtbild ist geprägt von vielen Studierenden und den Einrichtungen des anerkannten Universitätsklinikums. (von www.study-in.de)

Willkommen in Tübingen

Unikliniken in Tübingen Tübingen begrüßt dich mit seinem bunten Aussehen: eine malerische Altstadt mit farbigen Fachwerkhäusern und engen Straßen prägen das Bild der beschaulichen und gemütlichen Stadt. Hoch über der Stadt liegt das Schloss Hohentübingen und im Tal schlängelt sich der Fluss Neckar.

Tübingen ist eine junge Stadt. Die 29.000 Studierenden der Eberhard Karls Universität sorgen für das Lebensgefühl einer jungen Studentenstadt. Die Fakultäten der Universität sind überall in der Stadt verteilt. Auf dem Schnarrenberg und im Tal gibt es zahlreiche Einrichtungen des Universitätsklinikums Tübingen. An der medizinischen Fakultät studieren fast 3.000 angehende Ärzte und Forscher.

Das „Graduate Training Centre of Neuroscience“ wurde zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Neurowissenschaften eingerichtet. Hier werden medizinische, psychologische oder biologische Funktionsweisen des menschlichen Nervensystems erforscht. Deutsche und ausländische Studierende können ihren Master hier auf Englisch absolvieren und promovieren.

In Tübingen leben Menschen aus mehr als 140 Nationen. Für die Einwohner der Kleinstadt ist Toleranz sehr wichtig. Die Stadt hat zudem ein umweltbewusstes Image und die meisten Menschen fühlen sich mit der Natur verbunden. Das siehst du schon, wenn du am Hauptbahnhof ankommst: Alles steht voller Fahrräder. Zu viel Verkehr und dreckige Luft sind hier nicht gewollt.

Leben in Tübingen

Innenstadt von Tübingen Tübingen liegt nahe der Schwäbischen Alb, einem kleinen Mittelgebirge. Der Neckar und die umliegenden Berge machen die Umgebung zu einem klasse Ausflugsgebiet. Wandern, eine Tour mit dem Boot oder mit dem Fahrrad fahren sind beliebte Hobbys. Am Wochenende kannst du mit dem Stocherkahn auf dem Neckar fahren. Die märchenhafte Burg Hohenzollern in der Nähe von Tübingen fasziniert Besucher aus der ganzen Welt.

Tipp: Eine Spezialität aus der Schwäbischen Küche sind Maultaschen. Die viereckigen Nudeltaschen werden traditionell mit Hackfleisch, Spinat, Zwiebeln und weichem Weißbrot gefüllt. Es gibt sie auch vegetarisch und viele Familien haben eigene, besondere Rezepte.

Der Tübinger Weihnachtsmarkt ist auch etwas ganz Besonderes – hier gibt es sogar im Winter „Open-Air-Kino“: Gemeinsam schauen die Einheimischen und Studierenden den kultigen Film „Feuerzangenbowle“. Dazu gibt es das Getränk, das genauso heißt. In Deutschland vergeht kein Winter ohne Feuerzangenbowle!

In der Stadt gibt es Cafés, Restaurants, Shops und Studentenkneipen. Im Uni-Café „Schöne Aussichten“ nahe der Universitätsbibliothek kannst du frühstücken und auch abends treffen sich hier Studierende. Im Sommer sitzen alle draußen auf der Terrasse. Das Kaffeehaus Ranitzky ist ebenfalls tagsüber und abends ein zentraler Treffpunkt: Am großen Platz vor dem Rathaus gelegen schaust du hier auf prächtige Häuser und einen Brunnen. Das moderne Kaffeehaus bietet neben leckerem Tübinger Apfelsaft auch günstige Cocktails an.

In vielen Tübinger Bars kannst du ausgehen und vor allem Samstagnacht richtig gut feiern. Typisch für eine Party-Nacht am Wochenende ist die „Kneipentour“. Dabei läufst du von Bar zu Bar und trinkst hier und da Bier oder Longdrinks. Dafür empfehlen sich besonders „Bartista“, „Schloßcafé“ und „Tangente Night“. Die Kneipentour endet meistens in einer der Bars oder kleinen Clubs beim Tanzen. Der „Jazzkeller“ im Herzen Tübingens oder die „Spätvorlesung“ im Blauen Turm haben günstigen Eintritt und spielen HipHop, Elektro oder Chart-Musik.

Tübingen ist bekannt für den „Apfelmost“. Das ist ein spritziger, leicht saurer Wein. Der Most wird aus Äpfeln aus der Region gemacht. Für Obst und Gemüse bist du auch im „Vegi“ in der Kornhausstraße richtig. Die Kombination aus Imbiss und Bar bietet selbstgemachte Falafel und Suppen an. Alles wird hier vegetarisch zubereitet. Am Sonntagabend schauen viele Studierende gerne den TV-Krimi „Tatort“. Im Vegi kannst du den Krimi gemeinsam mit anderen schauen, dazu gibt’s leckere Drinks.

Interview mit Harini aus Indien

Harini aus Indien

Harini Subbaraman ist 24, kommt aus Indien und studiert den Master Molekulare Medizin in Tübingen.

Wieso bist du für dein Studium nach Tübingen gekommen?
Ich habe mich für ein Studium in Deutschland entschieden, weil das Land für gute Bildung bekannt ist. Außerdem kostet ein Studium hier nicht so viel, wie beispielsweise in den USA. Tübingen habe ich mir wegen meines gut strukturierten Studiengangs ausgesucht. Ich mache einen einjährigen Master in Molekularer Medizin, der sehr kompakt strukturiert ist. Ich habe meinen Fokus dabei auf Immunologie und Mikrobiologie gelegt. Tübingen ist eine tolle Stadt.

Wie hast du dich auf deinen Aufenthalt in Tübingen vorbereitet?
Ich habe ein paar Sprachkurse am Goethe Institut in Neu Delhi belegt. Eine Wohnung zu finden, war auch kein Problem, ich habe mich einfach beim Studentenwerk beworben und ein Zimmer bekommen. Das ist meiner Meinung nach auch der beste Weg, schnell eine Wohnung zu finden, wenn man von woanders her zieht und keine Wohnungen anschauen kann.

Stocherkahn Ist dir die Entscheidung schwer gefallen, dich von deiner Heimat zu verabschieden?
Überhaupt nicht. Heute wollen viele Menschen Reisen und Sachen entdecken, solange sie noch jung sind. Ein Studium im Ausland ist eine Möglichkeit das zu verwirklichen.

Was hat dir geholfen dich im Alltag in Tübingen zu Recht zu finden?
Das Orientierungsprogramm hat mir gut geholfen, zum Beispiel zu verstehen, wie die Bibliothek funktioniert oder wie ich meinen Studentenausweis bekomme.

Aber es gibt auch eine witzige Geschichte: Am Anfang wusste ich noch nicht, dass man im Bus in Deutschland einen Knopf drücken muss, um auszusteigen. Zuhause halten die Busse einfach immer an jeder Haltestelle. Als nachts wenige Leute unterwegs waren, ist der Bus dann einfach an meiner Haltestelle vorbeigefahren und ich wusste nicht, wie ich sagen sollte, dass ich meine Haltestelle verpasst habe. Als ich es dann endlich geschafft habe, hat mich der Busfahrer bis zur Endhaltestelle mitgenommen und wollte mich auf der Rückfahrt aussteigen lassen. Das hat er aber wieder vergessen, also bin ich noch einmal zu weit gefahren und musste im Dunkeln nach Hause irren.

Neckarinsel Was können Studierende hier außerhalb der Uni unternehmen?
Tübingen hat viele schöne Wanderwege, man kann hier gut Spazieren gehen. Im Sommer treffen sich viele Studierende gerne in der Nähe der Stiftskirche, beim Rathaus. Man kann sich ein paar Bier holen und auf den Treppen sitzen. Die Neckarinsel ist auch sehr schön. Direkt am Wasser ist auch eine Bar, die Neckarmühle. Man hat einen schönen Ausblick und kann gemeinsam etwas trinken gehen.

Beschreibe Tübingen mit drei Worten!
1. wunderschön
2. international
3. jung und lebendig

von Sinah Vonderweiden
Mit freundlicher Genehmigung von www.study-in.de.
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