Unistädte

Saarbrücken – Zentrum der Computertechnologie mit französischer Lebensart

Panorama von Saarbrücken Saarbrücken liegt direkt an der Grenze zum Nachbarland Frankreich. Diesen Einfluss merkst du deutlich in der Kultur und Lebensart. Hochschule, Forschungsinstitute und Unternehmen locken Menschen aus aller Welt in die Stadt. Hier mischt sich der Charme einer Kleinstadt mit dem Flair einer Großstadt. (von www.study-in.de)

Willkommen in Saarbrücken

Saarbrücken ist die Hauptstadt des Bundeslandes Saarlands und das Herz einer florierenden Wirtschaftsregion. Die Stadt ist ein Zentrum für zukunftsweisende Forschung, besonders im Bereich der Computertechnologie. Einrichtungen wie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Max Planck Institut für Informatik und das Leibniz-Zentrum für Informatik (LZI) auf Schloss Dagstuhl sind führend im Bereich der Informatik.

Ein Aushängeschild der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) ist die Environmental Informatics Group (EIG), die sich auf ökologische Software-Anwendungen spezialisiert hat und an Projekten auf der ganzen Welt beteiligt ist. Außerdem arbeitet die HTW eng mit dem Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) zusammen, das an erneuerbaren Energien forscht.

Lange war die Region um Saarbrücken ein Zentrum der Schwerindustrie. Heute sind die rostigen Überreste der aufgegebenen Völklinger Hütte eine Erinnerung an die europäische Industrielandschaft des 20. Jahrhunderts. Dieser beeindruckende Komplex ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Das Saarland gehörte früher zu Frankreich. Schon immer lebten die Bewohner der Stadt in regem kulturellen und wirtschaftlichen Austausch mit ihren französischen Nachbarn. Diese Offenheit und Kooperationsbereitschaft spiegelt sich in vielen Geschäftsbeziehungen und den akademischen Verbindungen der lokalen Hochschulen wider, wie zu Institutionen in Straßburg oder Metz.

Wenn du im Saarland bist, solltest du unbedingt dabei sein, wenn Saarländer einen Schwenkbraten zubereiten. Dabei handelt es sich um eine lokale Spezialität: marinierter Schweinenacken wird über Kohle gegrillt und liegt auf einem Rost, das an einem dreibeinigen Stativ hängt. Das Ganze wird „Schwenken“ genannt, weil das Rost über dem Feuer hin und her schwingt. Das Schwenken ist Teil des lokalen Brauchtums, und sobald die ersten warmen Tage anbrechen, holen die Leute ihren Schwenker (Grill) hervor. Zu so einer „Schwenk-Session“ eingeladen zu sein, ist die ultimative Willkommensgeste!

Leben in Saarbrücken

In Saarbrücken bist du am besten mit dem Fahrrad unterwegs. Die Stadtteile liegen relativ weit auseinander und die Busse fahren abends und in der Nacht nur selten. Die Fahrradwege sind sehr gut ausgebaut. Wenn du mit dem Fahrrad unterwegs bist, wirst du dich mit der Zeit auch an die „Höhen und Tiefen“ der Region gewöhnen. In den Wohnheimen der Stadt wohnst du günstig und je nach Lage, nah der Hochschule oder im Zentrum.

Tipp: Das Saarland bietet viele schöne Ausblicke. Hier kannst du die „Kurven“ der Saar bestaunen. Die Saarschleife in der Nähe von Mettlach ist das Wahrzeichen des Saarlands und ein einmaliges Motiv.

Die Altstadt, um den St. Johanner Markt und die Mainzer Straße, ist bei Studierenden und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Hier gibt es viele Cafés, Kneipen und Restaurants. Jeden Morgen gegen 4 Uhr, werden Partygänger und Frühaufsteher vom Duft süßer Croissants und leckerer Baguettes in die Bäckerei Chez Jerôme gelockt. Die Bäckerei in der Mainzer Straße wird von einem echten französischen Boulanger betrieben. Selbst in den frühen Morgenstunden sind lange Schlangen vor dem Laden keine Seltenheit. Aber du solltest dich beeilen, denn um 10 Uhr schließt Chez Jerôme wieder.

Interview mit Samandar aus Usbekistan

Samandar Atoev kommt aus Usbekistan und ist 34 Jahre alt. Er promoviert im Bereich der Rechtswissenschaft.

Wieso hast du dich für ein Studium in Saarbrücken entschieden?
Als ich mich für den Masterstudiengang in Deutschland entschieden habe, stand ich vor der Wahl zwischen Saarbrücken und anderen Großstädten. Entscheidend war für mich in erster Linie das Studienangebot der Universität des Saarlandes, das zu meinen akademischen Wünschen in vielerlei Hinsicht passte. Außerdem war es mir lieber, in einer kleineren, naturnahen und fast ländlichen Stadt in Ruhe zu studieren als in der Hektik einer großen Stadt zu versinken.

Was sollte ein zukünftiger Studierender, der nach Deutschland kommt, schon vor der Abreise erledigt haben?
Vor der Abreise sollte man natürlich alle Papiere fertig haben und eventuell auch zusätzliche Kopien von Abschlusszeugnissen und Zertifikate mitnehmen. Ganz wichtig ist auch, dass man sich bereits vor der Ankunft um die Wohnung gekümmert haben sollte. Mit der Wohnungssuche haben generell viele ausländische Studierende Schwierigkeiten, weil es eine Angelegenheit ist, die man aus der Ferne schlecht meistern kann.

Was war am Anfang für dich das Schwierigste am Leben in Deutschland? Und wie bist du damit umgegangen?
Am Anfang war es für mich schwierig, die Vorlesungen auf Deutsch zu verfolgen, obwohl ich mich sehr intensiv mit der Sprache beschäftigt habe. Nach etwa zwei Monaten ging dann alles schneller und leichter mit der Sprache.

Welcher ist dein Lieblingsort in Saarbrücken? Und warum?
In Saarbrücken ist alles mit dem Fluss Saar verbunden. Ich bin gerne am Saar-Ufer. Egal, ob man Am Staden die Sonne genießt oder ein Eis an der Berliner Promenade, es ist immer schön entlang der Saar. Sogar für den Radfahrer gibt es sehr bequeme Radwege und schöne Ausblicke in beide Richtungen. Ich bin gerne am Saar-Ufer mit dem Fahrrad, weil ich die Natur liebe und in Bewegung bleiben möchte.

Wie komme ich am besten mit anderen Studierenden in Kontakt, wenn ich neu in Saarbrücken bin?
Am besten sollte man in einen Studentenwohnheim wohnen. Denn dort trifft man Studenten verschiedener Nationalitäten und kommt leicht ins Gespräch. Wenn man Sprach- oder Sportkurse besucht, lernt man auch viele Freunde kennen, nicht nur aus dem eigenen Studiengang. Außerdem gibt es Stammtische für verschiedene Sprachen, die sowohl von Muttersprachlern als auch von Sprachlernenden besucht werden können. Da muss man natürlich unbedingt miteinander in Kontakt kommen.

Wohin gehst du in Saarbrücken, wenn du Erholung von der Uni brauchst?
Zur Erholung geht man am besten in den Deutsch-Französischen-Garten (DFG), der sich unweit vom Stadtzentrum befindet. Vom Anfang des Frühlings bis zum späten Herbst sorgt die Vielfalt der Pflanzen und Blumen des DFG für richtige Entspannung. Wenn man sich richtig ausruhen möchte, dann sollte man in die ländlichen Gebiete des Saarlandes gehen.

Bitte vervollständige den Satz: „Studieren in Deutschland ist für mich…“
…wie eine Reise, um andere Kulturgüter zu suchen; weitere Horizonte für die Karriere zu öffnen; sich neuen Herausforderungen zu stellen und sich selber besser kennen zu lernen.

von Redaktion
Mit freundlicher Genehmigung von www.study-in.de.
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