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Frankfurt am Main – Multikulti-Stadt zwischen Moderne und Tradition

Oper und Wolkenkratzer In Frankfurt reihen sich moderne Wolkenkratzer und alte Gebäude mit viel Geschichte aneinander. Die Stadt ist nicht nur ein internationales Finanzzentrum, sondern auch eine multikulturelle und grüne Metropole, die jungen Leuten alle Möglichkeiten bietet. (von www.study-in.de)

Willkommen in Frankfurt

Die vielen Wolkenkratzer sind typisch für Frankfurt. Die Skyline erinnert an Manhattan, darum hat die Stadt den Spitznamen „Mainhattan“. In den meisten dieser Hochhäuser haben sich Banken angesiedelt: zum Beispiel die Europäische Zentralbank, rund 150 internationale Banken und die Frankfurter Börse. Sehr viele innovative und leistungsstarke Unternehmen sind in Frankfurt angesiedelt.

Die Infrastruktur von Frankfurt ist ideal durch die zentrale Lage in Deutschland, den großen Bahnhof und den Frankfurter Flughafen. Das Verkehrsaufkommen in und um Frankfurt ist enorm hoch. Sowohl der Flughafen als auch der Bahnhof zählen zu den belebtesten weltweit. Zusammen mit dem Autobahnnetz um Frankfurt entsteht der Eindruck, dass die Stadt ständig „unter Strom steht“.

Außerdem ist Frankfurt ein bedeutender Messestandort. Weltbekannt ist zum Beispiel die Frankfurter Buchmesse, die jedes Jahr im Oktober stattfindet. Die internationalen Bewohner sorgen für kosmopolitisches Flair in der trubeligen Metropole: Jede dritte Person, die dir auf der Straße begegnet, hat keinen deutschen Pass. Egal, wo du herkommst: Heimweh sollte in Frankfurt nicht aufkommen.

Die bekannteste Straße in Frankfurt ist die „Zeil“. Hier kannst du ewig einkaufen und bummeln. Auf dem Dach der „Zeilgalerie“ kannst du Frankfurt von oben betrachten. Auf der einen Seite siehst du die Banken-Hochhäuser und zur anderen Seite stehen der Frankfurter Dom und die Katharinenkirche. Hier wird dir der Kontrast zwischen Moderne und Tradition direkt vor Augen geführt.

Frankfurt hat auch eine ganz andere Seite, die viel Lebensqualität bietet: Am Ufer des Mains erstreckt sich über sieben Kilometer ein langer Grünstreifen. Das Mainufer ist nicht der einzige grüne Flecken, an dem du dich erholen kannst: In der Stadt gibt es über 8.000 Hektar Grünflächen und Wald.

Der Römer und die Paulskirche sind bedeutende Sehenswürdigkeiten. Der Römer ist seit dem 16. Jahrhundert das Rathaus Frankfurts und diente früher als Ort, um Könige zu krönen. Die Paulskirche ist sehr bedeutend für die Demokratie in Deutschland: 1848 kam hier die erste frei gewählte Nationalversammlung zusammen. Die Kirche wird darum auch „Wiege der Deutschen Demokratie“ genannt und ist das wichtigste Symbol für Freiheit und Demokratie in Deutschland.

Leben in Frankfurt

Paulskirche

Frankfurt ist eine der teuersten Städte Deutschlands. Das gilt vor allem für den Wohnungsmarkt. Pro Monat musst du inklusive Miete mit 800 Euro Unterhaltskosten rechnen. Die Hochschulen Frankfurts sind deshalb auch bekannt dafür, „Pendler-Hochschulen“ zu sein. Viele Studierende leben in der näheren Umgebung des Rhein-Main-Gebietes, um dem überteuerten Wohnungsmarkt zu entkommen.

Möchtest du günstig frühstücken, ist das „Café Bohne“ sehr zu empfehlen. Eine Filiale befindet sich direkt am Frankfurter Zoo, eine andere im Stadtteil Bornheim. Hier kannst du dich für gut fünf Euro an einem großen Frühstücksbuffet bedienen. Besonderer Zusatz: Das Buffet steht bis 20 Uhr abends, das heißt, auch als Morgenmuffel kannst du noch den ganzen Tag über Rühreier und Speck essen.

Tipp: Ein Abstecher, also ein kurzer Ausflug, zum Frankfurter Flughafen ist eine tolle Idee. Hier kannst du auf der Aussichtsplattform den Flugzeugen beim Starten und Landen zusehen und bei einer Tasse Kaffee entspannen. Das macht den Kopf wieder frei für das Studieren.

Wenn du abends entspannt weggehen willst, ist der Stadtteil Alt-Sachsenhausen ideal. In den schmalen Gassen gibt es alles, was das Herz begehrt: von Sports-Bars zum Fußballschauen, über Irish Pubs bis hin zu typischen Frankfurter Rocker-Kneipen. Wenn du lieber tanzen willst, ist die Zeil ideal. Hier findest du das „Velvet“, das dich mit Chart-Musik und Elektro versorgt. Magst du es etwas rockiger, ist das „Cave“ oder das „Final Destination“ eine gute Wahl. Beide befinden sich in alten Kellergewölben.

Du solltest unbedingt auch eine regionale Spezialität probieren: „Handkäs' mit Musik“. Dieses sehr deftige, aber leckere Gericht besteht aus Sauermilchkäse, der mit Zwiebeln und Kümmelsamen bestreut wird. Ganz authentisch wird dazu Frankfurter Apfelwein („Äppler“) getrunken. Der Alkoholgehalt dieses Getränks ist nicht zu unterschätzen. Äppler und Handkäs sind nicht Jedermanns Geschmack, eine Chance solltest du ihnen dennoch geben.

Die Main-Promenade ist vor allem im Sommer gut besucht und jährlich finden hier einige Feste und Veranstaltungen statt. Besonders beliebt ist das Museumsuferfest, das jährlich über drei Millionen Besucher aus Nah und Fern anlockt.

Interview mit Muhammed aus Indien

Muhammed aus Indien

Muhammed Asim Azmi kommt aus Indien, ist 30 Jahre alt und studiert den Master High Integrity Systems.

Wieso hast du dich für ein Studium in Frankfurt entschieden?
Frankfurt ist eine Multikulti-Stadt, hier leben und arbeiten Menschen von überall auf der Welt. Es ist die Sorte Stadt, die sich überall auf der Welt befinden könnte. Das macht es einfach, weit weg von seiner Heimat zu sein. Die deutsche Wirtschaftslage ist auch ein Grund, warum ich mich für Frankfurt entschieden habe.

Wie hast du deine Unterkunft gefunden? Hast du Tipps zur Wohnungssuche?
Ich teile mir mit meinen Freunden aus Indien eine Wohnung in Kelsterbach, einer kleinen Stadt in der Nähe von Frankfurt. Deshalb war es für mich persönlich recht einfach, eine Wohnung zu finden. Generell weiß ich aber, dass es nicht zu schwer sein sollte, wenn man sich rechtzeitig darum kümmert und etwas Geduld hat.

Frankfurter Rathaus (Römer) Wie finanzierst du dein Studium und Leben in Deutschland?
Ich habe nach meinem Bachelor schon sechs Jahre in Indien gearbeitet. Von dem Geld, das ich dort verdiente, habe ich mir einiges angespart, um meinen Master zu finanzieren. Auch meine Eltern haben mich immer finanziell unterstützt.

Was gefällt dir in Frankfurt am besten? Welcher ist dein Lieblingsplatz in Frankfurt? Und warum?
Frankfurt hat viele moderne Gebäude, doch außerhalb der Stadt gibt es viele schöne Dörfer und Kleinstädte. Das mag ich sehr an Frankfurt. Aber ich kann auch nicht oft genug sagen, dass Frankfurt der perfekte Ort ist, um Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen.

Hast du Tipps für den Umgang mit Deutschen?
Die Deutschen sind am Anfang immer etwas schüchtern. Es dauert immer ein bisschen, bis sie mit dir „warm“ werden. Hier lassen sich die Leute Zeit, dich kennenzulernen und überstürzen nichts. Dafür sind sie dann aber auch nach einer Weile wahre Freunde. Deswegen sollte man sich keine Sorgen machen, wenn sie nach einem oder zwei Treffen noch sehr zurückhaltend wirken.

Beschreibe die Deutschen mit drei Begriffen!
Sehr hilfsbereit: Professoren und andere Studenten versuchen immer, dich zu unterstützen. Karriere-orientiert: Sie nehmen sich zwar Zeit, eine Entscheidung zu treffen, sind aber dennoch sehr zielstrebig. Am Anfang schüchtern: Es dauert etwas, die Deutschen besser kennenzulernen.

von Johanna Wendel
Mit freundlicher Genehmigung von www.study-in.de.
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