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Bremen – die grüne Stadt im Norden

Roland-Statue Bremen könnte vielfältiger nicht sein: Großstadt und ländliche Vorstadt liegen direkt nebeneinander. Hier gibt es ein vielfältiges Studentenleben und du wirst dich nicht in überfüllten Straßen verlieren. Den Fluss Weser vor der Tür, charmante Cafés im Viertel und viel Kultur – ein Leben aus Natur und Moderne wartet auf dich. (von www.study-in.de)

Willkommen in Bremen

Grün ist hier nicht nur der lokale Fußballverein „SV Werder Bremen“, sondern auch die Stadt selbst! Überall in der Stadt findest du Erholung im Grünen, denn es gibt viele Parks und einen Stadtwald.

Die bekanntesten Bewohner Bremens sind vier Tiere: ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn. Zusammen sind sie „Die Bremer Stadtmusikanten“. Die Bronze-Statue vor dem Rathaus erinnert an das gleichnamige Märchen der berühmten Gebrüder Grimm. Wenn du die Geschichte kennst, weißt du, dass es die Tiere nie nach Bremen geschafft haben!

Bremen hat eine wunderschöne Altstadt. Neben dem Rathaus steht die Statue des „Roland“, die die Bremer sehr lieben. Sie ist eine Art „Freiheitsstatue“ und ist ein Symbol für Recht und Freiheit. Im "Schnoor-Viertel" gibt es viele kleine Gassen und schmale Häuser mit süßen Restaurants und Lädchen. Auf der „Schlachte“, einer Promenade direkt am Fluss Weser, kannst du mit Blick aufs Wasser an Geschäften, Cafés und Bars flanieren. Hier finden jährlich immer wieder kleine lokale Feste statt.

An der Weser entlang führt ein schöner Weg mit vielen Bänken und Büschen. Vor allem in der Dämmerung kannst du hier wunderschöne Spaziergänge machen und die angelegten Schiffe ganz in Ruhe betrachten. Wenn du ganz still bist, kannst du in den Büschen Tiere rascheln hören. Wenn du Glück hast, siehst du auch mal den einen oder anderen Igel am Weg vorbeihuschen. Auf der Weser kannst du mit dem Schiff Rundfahrten unternehmen. Ob eine Rundfahrt durch den Hafen oder mit der Fähre bis nach Oldenburg oder Bremerhaven – es gibt viele Möglichkeiten, den Norden Deutschlands zu Wasser besser kennenzulernen.

Die Stadt hat viele Museen. Die Bremer Kunsthalle bietet eine Sammlung aus Malereien und Medienkunst der letzten 600 Jahre. Direkt am Bahnhof befindet sich das Übersee-Museum. Hier wird jeder Kontinent der Welt in einer eigenen Ausstellung vorgestellt. Sonderausstellungen behandeln besondere Epochen oder außergewöhnliche Bräuche aus verschiedenen Kulturen. Falls dich also mal das Fern- oder Heimweh packt, ist dieses Museum definitiv einen Besuch wert.

Leben in Bremen

Wohnungen und WGs in Bremen sind im deutschlandweiten Vergleich recht günstig. Suchst du eine Wohnung in unmittelbarer Nähe der Hochschule, solltest du dich allerdings rechtzeitig darum kümmern. Aber auch, wenn du dich etwas außerhalb niederlässt, sollte es aufgrund der guten Bahn- und Busanbindung kein Problem sein, in zehn bis 15 Minuten in der Innenstadt oder an der Hochschule zu sein.

Tipp: Als richtiger Bremer solltest du dir einmal ein Spiel des Fußballvereins Werder Bremen im Weser-Stadion ansehen! Die Euphorie, die diese Stadt für Fußball hat, wird dich direkt mitreißen! Wahrscheinlich wird es nicht bei einem einmaligen Besuch bleiben. Vielleicht wirst du ja sogar zu einem Stammgast in der Fankurve.

Als Studierender in Bremen kommst du um „Das Viertel“ nicht herum, denn hier sind nicht nur Studierende, sondern auch viele Einheimische unterwegs. Hier sind Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft unterwegs, die gemeinsam ein heimisches Gefühl aufleben lassen. Sie machen es sich in ihren Stammkneipen gemütlich, die Namen wie „Das Haifischbecken“ und „Klönschnack“ haben. Viele der Kneipen und Bars dort haben einen urigen und typisch hanseatischen Charme. Vom Steak-House über unzählige Döner-Imbisse bis hin zum rein veganen Restaurant ist alles dabei, was das kulinarische Herz begehrt, ohne deinen Geldbeutel zu sehr zu beanspruchen.

Das Viertel befindet sich in den Ortsteilen Ostertor und Steintor. Auch wenn Bremen als Großstadt gilt – in diesem Teil der Stadt fühlt es sich überhaupt nicht so an.

In Bremen hast du Großstadt und ländliche Vorstadt direkt nebeneinander. Falls du also einmal Abstand vom aufregenden Studentenleben brauchst, sind es nur 20 Minuten Fußweg aus der Innenstadt bis in die hanseatische Land-Idylle. Dank des vielen Grüns findest du überall in der Stadt Platz zum Erholen. Zwei Beispiele sind die Wallanlagen in der Nähe des Hauptbahnhofs oder der Bürgerpark. Hier gibt es viel Platz zum Joggen und Entspannen mit Freunden.

Interview mit Elena aus Spanien

Elena Castellano Cabrera ist 21 Jahre alt und kommt aus Spanien. Sie studiert den Internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft an der Hochschule Bremen.

Wieso hast du dich für ein Studium in Bremen entschieden?
Als ich meinen Kurs in Spanien begann, wusste ich schon, dass ich an einem Austauschprogramm (Erasmus) teilnehmen wollte, um meine Deutsch- und Englischkenntnisse zu verbessern. Meine erste Wahl war eigentlich Berlin, aber da gab es einige Probleme. Also entschied ich mich für eine Stadt im Norden, da diese preiswerter sind. Ich kannte Bremen nur vom Namen, aufgrund der Bremer Stadtmusikanten, aber einige Leute erzählten mir, dass es eine schöne Stadt mit netten Menschen ist.

Dein Tipp, um den Abschied von Zuhause zu erleichtern?
Die Aussicht auf Unabhängigkeit. Auch das Verlangen nach neuen Erfahrungen, neue Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen und seine Sprachkenntnisse zu verbessern.

Marktplatz und Rathaus Wie hast du deine Unterkunft gefunden? Hast du Tipps zur Wohnungssuche?
Unsere Universität in Spanien gründete für Austauschstudenten eine Facebook-Gruppe. Dort fragte ich, ob mir jemand zum Thema Bremen weiterhelfen könnte. Ich fand ein Mädchen, das mir alles erklärte und mir ihr Studentenwohnheim weiterempfahl. Auch die Webseite wg-gesucht.de kann sehr hilfreich sein.

Was gefällt dir in Bremen am besten? Dein Lieblingsplatz in Bremen? Und warum?
Was ich mag, sind die internationalen Erfahrungen, die man sammeln kann. Es gibt Studenten aus nahezu jedem Land oder Kontinent und es ist interessant und lustig, Zeit mit verschiedenen Kulturen zu verbringen. Die Altstadt ist sehr schön und vor allem gemütlich. Es gibt mehrere Plätze in Bremen, die sehr schön sind, beispielsweise im „Viertel“: Hier findet man viele internationale Restaurants, Pubs und Bars. Dazu herrscht hier eine sehr alternative Atmosphäre. Oder das Schnoor-Viertel, was durch seinen ganz besonderen Baustil einen außergewöhnlichen Charme ausstrahlt.

Hast du Tipps für den Umgang mit Deutschen?
Ich selbst konnte einige grundlegende Unterschiede zwischen der deutschen und der spanischen Kultur feststellen. Spanier sind herzlicher als Deutsche, wir geben ja sogar fremden Personen zur Begrüßung zwei Küsse. Wir Spanier sind, glaube ich, einfach leidenschaftlicher. Die Zeiten zum Essen sind auch verschieden. In Deutschland wird viel früher gegessen als in Spanien.

Und: Akzeptiert die Regeln! Die Deutschen sind sehr korrekt und sie bestimmen Normen, um sich auch an diese zu halten...

von Johanna Wendel
Mit freundlicher Genehmigung von www.study-in.de.
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