Unistädte

Augsburg – jung und historisch

Rathaus bei Nacht Augsburg ist das kleine Italien Deutschlands, so haben Besucher die Stadt schon vor einigen hundert Jahren beschrieben. Mit einem historischen Stadtkern, vielen Grünflächen und einer modernen Universität ist Augsburg heute eine attraktive und günstige Stadt für Studierende.
(von www.study-in.de)

Willkommen in Augsburg

Schon beim ersten Spaziergang wirst du von Augsburg beeindruckt sein: vorbei an Kanälen und historischen Gebäuden gehst du durch enge Gassen und über kleine Brücken in der wunderschönen Altstadt. Augsburg ist bereits 2.000 Jahre alt und damit die zweitälteste Stadt Deutschlands. Lange Zeit war sie auch das kulturelle Zentrum Nordeuropas.

Kanal am Brechthaus Augsburg ist bekannt für seine gemütliche Atmosphäre. Auf dem Rathausplatz in der Innenstadt bist du umgeben von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Mitten auf dem Marktplatz kannst du es dir auch auf dem Backsteinboden gemütlich machen, Straßenmusikern zuhören und dabei den Blick auf das historische Rathaus, den Dom Unserer Lieben Frau und den Perlachturm genießen. Vom Perlachturm hast du einen einmaligen Blick auf die Stadt. Wenn du Glück hast, erkennst du sogar die Alpen am Horizont. Bis zum nächsten Park ist es aber auch nicht weit. Von der Innenstadt kommst du direkt in den Stadtwald oder zum Altstadtring mit Kräutergarten.

In Augsburg wurde der bekannte deutsche Dichter Bertolt Brecht geboren. In seinem Geburtshaus ist heute ein Museum, das seine Lebensgeschichte erzählt. Einen Besuch wert ist auch das Mozarthaus, in dem Leopold Mozart, der Vater von Wolfgang Amadeus Mozart, geboren wurde. Hier befindet sich heute eine Gedenkstätte an die Familie Mozart, in der Vorträge gehalten werden und Konzerte stattfinden. Wolfgang Amadeus war mehrmals in Augsburg und gab hier Konzerte. Augsburg gilt darum neben Salzburg und Wien als drittwichtigste Stadt im Leben des Komponisten.

Leben in Augsburg

Augsburg ist lebenswert, aufregend und dabei erschwinglich, also nicht so teuer. Im Vergleich zur nächsten großen Stadt München sind die Mieten auch in der Innenstadt bezahlbar. Bars und Restaurants sind deutlich günstiger als in vielen deutschen Großstädten. Trotzdem kann Augsburg kulturell mithalten.

Wenn du in Augsburg wohnst, solltest du unbedingt mehr über die „Fugger” wissen. Augsburg wird auch als „Fuggerstadt” bezeichnet. Fugger ist der Name einer bekannten Unternehmerfamilie, die Augsburg im Mittelalter zu großem Reichtum brachte. Viele der Kanäle und historischen Gebäude gehen auf ihren Einfluss zurück. Die Fuggerhäuser, zum Beispiel auf der Maximilianstraße in der Innenstadt, sind nicht zu übersehen.

Tipp: An sonnigen Wochenenden lohnt sich eine Radtour in die umliegenden Orte. Ein Ausflug nach Bobingen, zum Beispiel, ist nicht nur wegen der wunderschönen Landschaft, sondern auch wegen der kleinen Ortskirche St. Felizitas, empfehlenswert.

An den Wochenenden lohnt sich ein Besuch im Augsburger Zoo. Gleich daneben findest du den Botanischen Garten. Den solltest du im Sommer auch einmal nachts besuchen, wenn die gesamte Anlage romantisch beleuchtet ist. Absolut lohnenswert ist die 1919 erbaute Freilichtbühne am Roten Tor. In den Sommermonaten kannst du hier Opern, Operetten und Musicals besuchen oder dich von bekannten deutschen Künstlern und Bands begeistern lassen. Nicht zu vergessen ist auch die weltbekannte Augsburger Puppenkiste.

Entspannen kannst du dich in den zahlreichen Cafés überall in der Innenstadt. Die meisten Bars, Clubs und Restaurants kannst du gut zu Fuß erreichen. Du solltest einen der vielen Biergärten besuchen. Im Drei Königinnen kannst du unter Kastanien eine der vielen lokalen Biersorten oder eine kühle Limonade probieren. Wenn du das Nachtleben unsicher machen willst, triffst du die meisten Studierenden während des Semesters im Liquidclub oder im Mo Club. Im Sommer kannst du unter freiem Himmel beim Festival der Kulturen oder beim Augsburger Jazzsommer die Nacht zum Tag machen.

Interview mit Raquel aus Spanien

Raquel García Rubio ist 23 Jahre alt, kommt aus Spanien und studiert den Bachelor Anwendungsorientierte Interkulturelle Sprachwissenschaft (ANIS) an der Universität Augsburg.

Warum bist du zum Studieren nach Deutschland gekommen?
Ich interessiere mich schon lange für Sprachen. Als meine Familie nach Augsburg gezogen ist, weil mein Vater hier einen Job bekommen hat, habe mich entschieden auch hier zu studieren. Ich hätte natürlich auch nach München gehen können, aber der Studiengang und die Uni in Augsburg haben mir besser gefallen.

Wie hast du dich auf den Aufenthalt in Deutschland vorbereitet?
Zum Glück musste ich mir um die Wohnungssuche keine Sorgen machen, darum habe ich mich besonders über die Stadt und den Studiengang informiert. Ich habe noch in Spanien einen Deutschkurs bis zum Niveau B2-C1 gemacht, was ich jedem empfehlen würde. Sicherlich lernt man die Sprache, wenn man in Deutschland ist, aber ohne eine Basis ist das sehr schwer. Für den TestDaF, welcher notwendig ist, um in Augsburg als Ausländerin zu studieren, habe ich auch noch einen Vorbereitungskurs belegt. Außerdem braucht man Deutsch, um die ganzen Papiere zu verstehen. Ich hatte damals wenig Zeit alles vorzubereiten. Man sollte den Aufenthalt genau planen, sich Fristen setzen und die verschiedenen Daten für die bürokratischen Erledigungen genau kennen, damit nichts schief geht.

Konntest du dich gut in Augsburg einleben?
Augsburg ist eine kleine Stadt, die aber alles, was man braucht, anbietet. Man kommt sehr schnell mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von einem Ort zum nächsten und die Kosten für Wohnung, Essen und Freizeit sind viel geringer als in München. Außerdem kommt man von Augsburg auch schnell woanders hin, die Bahnverbindungen sind sehr gut und für einen Ausflug in die Berge muss man nicht lang fahren.

Wie gefällt dir die Universität?
Ich bin sehr begeistert von der Universität. Es gibt ein sehr großes Angebot an Studienrichtungen und viele internationale Studierende und ein sehr hohes Niveau. Die Leute an der Uni sind sehr freundlich und oft habe ich Leute getroffen, mit denen ich schon andere gemeinsame Freunde habe. Ich habe sehr schnell auch viele Deutsche kennengelernt, was wichtig war, um mein Deutsch zu verbessern. Besonders das Tandem-Programm der Uni hat mir dabei weitergeholfen.

Wie hast du dein Studium in Deutschland finanziert?
Ich hatte Glück, am Anfang haben meine Eltern mein Studium finanziert. Dann habe ich mir aber einen Nebenjob gesucht und alles selbst bezahlt. Es gibt sehr viele Seiten, wie zum Beispiel Jobmensa, wo es Angebote für Studierende gibt. Aber man muss dafür ein ganz gutes Deutschniveau haben. Der Semesterbeitrag ist nicht so hoch und außerdem ist das Semesterticket enthalten, mit dem man fast in der ganzen Stadt fahren kann, außer mit den Nachtbussen.

von Janine Noack
Mit freundlicher Genehmigung von www.study-in.de.
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