Unistädte

Zwickau – Grüne Metropole Sachsens

Wasserspiel In der Wirtschaftsregion Mitteldeutschlands liegt Zwickau - eine Stadt, die nicht nur bei Automobilliebhabern bekannt ist, sondern auch mit vielen kulturellen Angeboten und historischen Sehenswürdigkeiten überzeugt. In Zwickau studierst du in einer aufregenden Studentenstadt umgeben von jeder Menge grüner Landschaft.
(von www.study-in.de)

Willkommen in Zwickau

Zwickau ist eine Stadt für Autoverliebte und das Zentrum der sächsischen Automobilindustrie. Hier hat Volkswagen einen Firmensitz, aber auch die berühmten ostdeutschen Trabant-Autos wurden hier produziert. Der Trabant steht heute symbolisch für die ehemalige DDR, da hier nahezu jede Familie bis 1989 mindestens einen Trabant besaß. Wenn du mehr darüber erfahren willst, lohnt sich ein Besuch im August-Horch-Museum.

Zwickau ist eine grüne Stadt und liegt zwischen dem Westerzgebirge und dem Vogtland. Bei der Fahrt in die sächsische Stadt kommst du an idyllischen Wäldern, vielen Seen und kleinen Dörfern vorbei. Zwickau erreichst du am besten mit der Regionalbahn über eine der Großstädte in der unmittelbaren Umgebung. Leipzig und Dresden sind in einer Stunde zu erreichen, aber auch nach Nürnberg, Erfurt und Berlin ist es nicht weit.

Schwanenteich Wenn du vom Bahnhof aus in die Zwickauer Innenstadt läufst, werden dir überall verschiedenartige Wasserspiele begegnen. Über die ganze Stadt verteilt sprudeln aus Tierköpfen und Springbrunnen Wasserfontänen, die der Stadt einen ganz eigenen Charme geben. Auf dem Weg zur Innenstadt kommst du auch am Schwanenteich vorbei: ein großer See umgeben von Wald und Wiesenflächen. Im Sommer treffen sich hier die Studierenden und entspannen nach einem anstrengenden Tag an der Universität.

In der Innenstadt angekommen, gelangst du durch kleine Gässchen vorbei an vielen Gründerzeitbauten zum Hauptmarkt. Hier hast du einen wunderbaren Blick auf das historische Rathaus der Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten sind in unmittelbarer Nähe zu finden, wie beispielsweise das Geburtshaus des Komponisten Robert Schumann oder der Dom St. Marien. Auf dem Markt findest du auch das Theater im Gewandhaus. Hier kannst du Theaterstücke besuchen oder der Musik von Robert Schumann lauschen.

Leben in Zwickau

Tipp: In Zwickau solltest du die einmalige Möglichkeit nutzen eine Trabant-Fahrt mit zu erleben. Das Auto kannst du an zahlreichen Stationen mieten, selbst fahren oder dich herumfahren lassen.

Wenn du eine Pause vom anstrengenden Studienalltag brauchst, hat Zwickau einiges zu bieten, um die Seele baumeln zu lassen. Neben dem Schwanenteich bietet auch das Ufer der Zwickauer Mulde genügend Platz zum Entspannen. Mit dem Fahrrad kannst du größere Touren in viele Waldgebiete um Zwickau oder zu einem der vielen Seen machen.

Im Sommer triffst du deutsche und ausländische Studierende bei einem der vielen Grillabende hinter dem Wohnheim direkt in der Innenstadt. In den kühleren Jahreszeiten bieten sich die vielen Restaurants und Bars auf dem Hauptmarkt an. Zwei der beliebtesten Restaurants sind die Sushibar und das Enchilada. Wenn du Lust hast deutsche Musiker kennen zu lernen, lohnt sich im Frühsommer auch eine Fahrt in das nahegelegene Chemnitz zum Kosmonaut-Festival.

Interview mit Kymbat aus Kirgisistan

Kymbat Kymbat kommt aus Bischkek, ist 24 Jahre alt und studiert an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) Informatik. Zurzeit schreibt sie ihre Masterarbeit im sächsischen Unternehmen ZIS Industrietechnik GmbH.

Warum bist du für das Studium nach Deutschland gekommen?
Ich bin 2011 für mein Bachelorstudium nach Deutschland gekommen. Vorher habe ich schon drei Jahre Informatik an der Universität in Bischkek studiert und Deutschkurse besucht. Meine Universität hat eine Kooperation mit der WHZ in Zwickau. Die Besten jedes Jahrgangs bekommen die Möglichkeit, in Deutschland weiter zu studieren. Da ich zu den Besten gehörte, durfte ich gehen. In Zwickau habe ich dann mein Bachelorstudium fortgesetzt.

Wie finanzierst du deinen Studienaufenthalt in Deutschland?
Im ersten Jahr hatte ich ein DAAD-Stipendium. Dann habe ich mich für ein Stipendium der Sächsischen Aufbaubank beworben und das hat geklappt. Meine Bachelorarbeit habe ich dann bei ZIS Industrietechnik geschrieben. Das Unternehmen hat mir den gesamten Master finanziert und derzeit schreibe ich dort meine Masterarbeit. Ich finde das super, da ich so schon sehr früh begonnen habe, praktisch zu arbeiten und ein deutsches Unternehmen kennen zu lernen.

Wie hast du dich auf deinen Aufenthalt in Deutschland vorbereitet?
Durch die Kooperation der beiden Universitäten musste ich mich um vieles gar nicht kümmern. Das war sehr gut, da ich vorher noch nicht im Ausland war und nicht wusste, was auf mich zukommt. Ich konnte schon ganz gut Deutsch, das war eine gute Vorbereitung. Um die Wohnung, das Visum und alle studienrelevanten Sachen hat sich unser Partnerbüro in Zwickau gekümmert. Außerdem hat uns auch das Auslandsamt der WHZ Zwickau wirklich gut unterstützt.

Hochschule und Wohnheim Also hast du dich schnell in Zwickau wohl gefühlt?
Ja, auf jeden Fall. Wir waren eine Gruppe von sechs Kirgisen, daher war keiner von uns allein. Natürlich war es trotzdem erst einmal eine Umstellung. Alles ist ganz anders in Deutschland, aber sehr interessant! Ich hatte am Anfang auch kein Heimweh, da ich so viel erlebt und so viele neue Menschen getroffen habe. Außerdem waren wir vom Studium sehr gefordert, schließlich war das Fach und das Studiensystem vollkommen neu für uns.

Hast du schnell deutsche Studierende kennengelernt?
Nicht so schnell, wie ich gehofft habe. Die deutschen Studierenden sind oft in Gruppen unterwegs und da ist es schwer, Anschluss zu finden. Aber irgendwann hat es funktioniert, vor allem durch das Studium. In Informatik arbeitet man oft in Arbeitsgruppen, die immer wieder neu gemischt werden. Außerdem laden uns die deutschen Studierenden nun auch oft zu Partys und Aktivitäten ein, das ist sehr schön.

Hauptmarkt mit Wasserspiel Wie gefällt dir Zwickau als Studienstadt?
Zwickau gefällt mir sehr gut. Am Anfang war es zwar eine Umgewöhnung, in eine so kleine Stadt zu kommen, aber ich habe mich schnell wohl gefühlt. Alles ist per Fahrrad erreichbar, ich fahre zum Beispiel oft mit dem Fahrrad in die Schwimmhalle. Zwickau ist super, um sich auf das Studium zu konzentrieren, da es kaum Ablenkung gibt. Wenn man doch mal eine Pause braucht, gibt es viele Möglichkeiten, zu wandern und in die Natur zu fahren. Auch das kulturelle Angebot ist super. Das gefällt mir sehr gut. Außerdem ist die Stadt sehr billig. Ich zahle eine geringe Miete und die Mensa ist günstig. Darum kann ich viel Geld im Monat sparen und davon zum Beispiel Ausflüge machen.

Welchen Schwierigkeiten bist du in Zwickau begegnet?
Das schwierigste ist immer noch die Sprache. Es fällt mir schwer den lokalen Dialekt - Sächsisch – zu verstehen, auch wenn ich schon fünf Jahre hier bin. In meinem Unternehmen sprechen alle Dialekt und ich muss mich sehr konzentrieren um etwas zu verstehen. Am Anfang war ich sehr frustriert, aber heute weiß ich, dass es nicht an mir liegt, sondern am Dialekt.

Willst du nach deinem Abschluss in Deutschland bleiben?
Auf jeden Fall! Als Informatikerin habe ich hier gute Jobchancen und das möchte ich nutzen. Außerdem möchte ich noch mehr Erfahrungen in der Praxis sammeln und das berufliche Leben in Deutschland besser kennenlernen.

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