Unistädte

Schmalkalden – Natur, Ruhe und viel Zeit zum Studieren

Der Altmarkt in der Innenstadt wurde im 12 Jh. angelegt Fernab von Großstädten kannst du hier südwestlich des Thüringer Waldes zur Ruhe kommen und dich ohne Hektik, dafür mit Nähe zu Wald und Wiesen auf dein Studium konzentrieren. Schmalkaldens Hochschule bietet viele internationale Studiengänge an und wird wegen ihres nahen Bezugs zur Praxis bei Studierenden sehr geschätzt.
(von www.study-in.de)

Willkommen in Schmalkalden

Die Kleinstadt Schmalkalden liegt im fränkisch geprägten Süden des Bundeslandes Thüringen. Diese Fachwerk- und Hochschulstadt liegt südwestlich des Thüringer Waldes. Die nächsten größeren Orte, die du in etwa einer Stunde Autofahrt erreichen kannst, sind: Erfurt, Weimar und Fulda.

In Schmalkalden sind, anders als in vielen anderen Städten, 90 Prozent der spätmittelalterlichen Fachwerkhäuser erhalten geblieben und du kannst dich in Schmalkalden über ein sehenswertes Stadtbild freuen.

Die Innenstadt von Schmalkalden Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört Schloss Wilhelmsburg aus der Zeit der Renaissance. Es liegt oberhalb des mittelalterlichen Stadtkerns und wurde ab 1585 als Nebenresidenz der hessischen Landgrafen erbaut. Wegen seiner originalen Raumstruktur im Inneren, prächtigen Wandmalereien und Stuckaturen, sowie der nahezu vollständig erhaltenen Außenanlage gilt Schloss Wilhelmsburg als ein ganz besonderes „Juwel“ unter den Renaissance-Schlössern in Deutschland.

Die Stadtkirche St. Georg ist eine spätgotische Hallenkirche, in der 1537 Martin Luther während der bedeutendsten Tagung des Schmalkaldischen Bundes predigte. Im Februar 1537 wohnte Luther in Schmalkalden. Deshalb gibt es am Lutherplatz auch ein Lutherhaus zu besichtigen. Das historische Rathaus findest du im Stadtzentrum am Altmarkt. Mach doch einmal bei einer Altstadtführung mit. So lernst du noch viel mehr über die Geschichte der einzelnen Gebäude der Stadt.

Stadtkirche St. Georg Der Bergbau war eine wichtige Industrie für diese Gegend. Im Ortsteil Asbach kannst du die Geschichte des Bergbaus in dem Besucherbergwerk Finstertal erleben Das Bergwerk war bis 1934 aktiv und ist nun für Interessierte regelmäßig geöffnet. Auch eine originale Hämmerschmiede gibt es hier zu besichtigen, die erst 1991 geschlossen wurde.

Leben in Schmalkalden

Tipp: Bei schlechtem Wetter finde ich das Café „Kawaii“ besonders gemütlich. Stundenlang kannst du hier Bücher durchblättern, einen warmen Tee trinken und später noch eine Ausstellung im Kunsthaus besuchen. Wenn die Sonne scheint ist ein Spaziergang durch den Schlosspark schön. Von der Schlossmauer hast du einen schönen Ausblick auf die Stadt.

Schmalkalden ist verhältnismäßig klein, aber es gibt dennoch Einiges zu entdecken. Eine „süße Spezialität“ der Region ist Nougat. In der „Viba Nougat-Welt“ kannst du Kurse für die Herstellung von Schokoladentafeln und handgefertigten Pralinen besuchen.

Hinter der Stadtkirche kannst du auf Zeitreise durch alle Epochen der Geschichte gehen: vom Urmensch über die römische und napoleonische Epoche bis in die heutige Zeit. Du findest hier die größte öffentlich zugängliche private Sammlung an Zinnfiguren dieser Art in ganz Deutschland. Und das Technische Museum Neue Hütte zeigt dir wie einst Eisen hergestellt wurde.

Hast du Lust auf Sommerkino, Stadtfest, Konzerte, Breakdance oder Skaten? Schau dir doch mal den Kulturverein Villa K an. Der Verein bietet ein vielseitiges Programm und hat auch ein eigenes Café.

Das Kunsthaus am Markt ist die einzige private Galerie in Südthüringen, wo du wechselnde Ausstellungen besuchen kannst. Eine private Kunstschule und der Kunstverein „Kunst heute“ e.V. sind hier zu finden. Das Tonnengewölbe des Kellers und die „Belle-Etage“ dienen als Veranstaltungsräume für Musik, Lesungen und Gesprächsrunden. Ein sehr charmantes Café in der Innenstadt ist das „Kawaii“, wo du auch gebrauchte Bücher kaufen kannst.

Jedes Jahr an Pfingsten stehen die Thüringer Schlössertage an. Hier stellen sich alle vierzehn Schlösser des Bundeslandes unter einem neuen Motto vor: mit Konzerten, Führungen und kulinarischen Attraktionen. Auch über das International Office finden viele Feste und Länderabende statt, um Land und Leute kennenzulernen.

Brauchst du nach einem langen Lerntag etwas Bewegung? Beim Hochschulsport gibt es Ballett, Judo, Leichtathletik, Tischtennis und sogar eine Skiwoche im Angebot. Du kannst dir aber auch einfach dein Fahrrad nehmen und in Richtung Feld und Wald aufbrechen, um frische Luft zu atmen und den Alltag zu vergessen.

Interview mit Amanda aus Indonesien

Amanda aus Indonesien Amanda Dwi Permatasari ist 25 Jahre alt und studiert den Master International Business and Economics (Master IBE) an der Hochschule Schmalkalden.

Wieso hast du dich für ein Studium in Schmalkalden entschieden?
Ich habe mich für Schmalkalden entschieden, weil die Hochschule seltene internationale Programme anbietet. Neben Studiengängen, die komplett auf Englisch gehalten werden, können wir auch Austauschsemester an Partneruniversitäten besuchen. Außerdem mag ich die Lage dieser kleinen Stadt in Thüringen. So viel Geschichte liegt hier und in der Umgebung! Die Natur ist wunderschön. Ich habe über 20 Jahre in Großstädten gelebt, deshalb genieße ich die Zeit hier sehr. Es ist eine einzigartige Erfahrung, die ich in meiner Heimat nie hätte machen können.

Wie hast du dich auf deinen Aufenthalt in Deutschland vorbereitet?
Das Wichtigste ist wirklich, Deutsch zu lernen, bevor du nach Deutschland fliegst. Auch wenn ich mich für einen englischsprachigen Studiengang entschieden habe, ist es wichtig, die Amtssprache zu kennen, um die Kultur verstehen zu können. Ein typisches Problem von Studierenden ist wohl die Wohnungssuche. In Schmalkalden geht es zum Glück schneller als in großen Städten, in denen viele Leute studieren wollen. Um den Campus herum gibt es viele Wohnmöglichkeiten.

Wurden deine Erwartungen an Schmalkalden erfüllt?
Meine Erwartungen wurden ehrlich gesagt übertroffen. Schmalkalden gibt mir nicht nur internationales Ambiente, nach welchem ich gesucht hatte. Ich habe hier auch viele Erfahrungen gemacht, die mein Leben auf die eine oder andere Weise verändert haben.

Die Renaissance-Orgel in der Schlosskirche Was hat dich am meisten am Leben in Schmalkalden überrascht?
Wahrscheinlich der Lebensstil der Menschen hier in Schmalkalden. Als Großstadtmensch bin ich Menschenmassen, Lärm und viel Verkehr gewohnt. Schmalkalden ist da das totale Gegenteil aller Städte in denen ich jemals gelebt habe. Umgeben von Natur ist Schmalkalden auch anders als deutsche Städte, die ich bislang angeschaut habe. Morgens höre ich die Vögel singen. Jeder scheint sich hier zu kennen, was mir ein Heimatgefühl gibt. Die Ruhe hat mir geholfen, Stress abzubauen und hilft mir, mein Leben mehr zu genießen.

Was war anfangs für dich am schwierigsten als du nach Deutschland kamst und wie bist du damit umgegangen?
Wahrscheinlich die Sprache und all die allgemeinen Regeln, die ich kennen musste. Doch nach ein paar Monaten habe ich mich langsam an alles gewöhnt. Ein Deutschkurs hilft mir dabei, täglich Konversation zu führen, denn in einer Kleinstadt sprechen eher weniger Menschen Englisch als in einer Großstadt. Ich spreche nur einfaches Deutsch, doch es hilft mir sehr für meinen Alltag.

Die Eisen- und Braunsteingrube Finstertal Was macht Schmalkalden zu einem guten Studienort?
Ich finde ganz einfach die Atmosphäre hier perfekt. Ich kann mich hier viel leichter auf mein Studium konzentrieren als in einer lauten Großstadt. Ich habe weniger Ablenkung und die Hochschule bietet alles was Studierende zur Unterstützung brauchen. Ich verbringe viel Zeit draußen in der Natur. Das hilft mir sehr, mit Stress umzugehen und ich kann Kraft zum Lernen tanken.

Wie lerne ich am besten andere Studierende kennen?
Das „Buddy Programm“ finde ich super, um deine Sprachkenntnisse zu üben und zu verbessern. Dann fällt es dir auch leichter, neue Menschen anzusprechen. Die Hochschule veranstaltet viele Feste und Ausflüge für internationale Studierende, bei denen du die Umgebung und deine Mitstudierenden kennenlernen kannst.

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