Unistädte

Pforzheim – Grüne Stadt mit viel Lebensfreude

Im Stadtgarten Das traditionsreiche Pforzheim liegt in wunderschöner Landschaft im Süden Deutschlands. Die Geschichte der Stadt prägt ihre Identität, trotzdem ist sie offen für den Fortschritt. Internationale Studierende erwartet viel Kultur und erfolgreiche Industrie.
(von www.study-in.de)

Willkommen in Pforzheim

Pforzheim liegt im sonnigen Süden Deutschlands und ist eine Stadt mit viel Lebenslust: Es gibt viele Freizeitangebote und die Bewohner der Stadt feiern gerne und oft ihre Kultur. Die Freude an der Stadt und am Leben wirst du schnell mit den Pforzheimern teilen, wenn du einmal dort wohnst. Rund um Pforzheim gibt es viele grüne Hügel und gleich drei Flüsse fließen durch die Stadt. Diese Natur lädt alle Pforzheimer dazu ein, ab und zu eine Pause vom Alltag zu machen und die Büros oder Hörsäle gegen eine Picknickdecke einzutauschen.

Bei einem Spaziergang durch die Stadt merkst du schnell, dass sowohl Tradition als auch Moderne für Pforzheim wichtig sind. In der Fußgängerzone, einer großen Einkaufsstraße, steht der Sparkassenturm. Dies ist ein modernes Bürogebäude, das über die Innenstadt von Pforzheim „wacht“. Gleich daneben befindet sich das Industriehaus Pforzheim, ein historisches Haus, das als eines von wenigen Gebäuden im Zweiten Weltkrieg (1939-45) nicht zerstört wurde.

Der Sparkassenturm Auch heute spürst du noch in vielen Ecken der Stadt, wie sehr der Krieg die Entwicklung von Pforzheim beeinflusst hat. Sichtbar wird das zum Beispiel auf dem Wallberg, der circa 417 Meter hoch ist und mit Trümmern der zerstörten Stadt vergrößert wurde. Hier findest du außerdem große Säulen, auf denen Fotos zu sehen sind, die die Stadt vor und nach dem Krieg zeigen.

In Pforzheim wirst du auch häufig dem Spitznamen der Stadt begegnen: „Goldstadt“. Den Namen hat Pforzheim von seiner historischen Tradition der Schmuckherstellung. Auch heute noch sind viele Unternehmen, die Uhren oder Schmuck produzieren, in der Region angesiedelt.

Leben in Pforzheim

Tipp: Jedes Jahr im Sommer zeigt das Kulturhaus Osterfeld beliebte Filme in seinem Innenhof. Genieße den Sommerabend mit Popcorn und Sternenhimmel!

Pforzheim hat eine sehr lebendige Kulturszene zu bieten und diese solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Regional bekannt ist zum Beispiel das Kulturhaus Osterfeld, wo du Konzerte, Ausstellungen und Theaterstücke besuchen kannst. Außerdem kannst du hier selbst verschiedene Tanz- und Gesangskurse belegen.

Wenn du mehr über die regionale Kultur erfahren möchtest, mach einen Ausflug zum Schmuckmuseum Pforzheim. Hier findest du unter anderem eine Ausstellung zur Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim, doch auch das Museumsgebäude ist schon einen Besuch wert. Es heißt „Reuchlinhaus“ und seine Architektur ist ein gutes Beispiel für Gebäude, die in der Nachkriegszeit gebaut wurden.

Das Industriehaus Pforzheim in der Fußgängerzone Gleich neben dem Schmuckmuseum beginnt der Stadtgarten, ein Park an dem Fluss Nagold mit vielen Bänken und bunten Blumen. Hier kannst du bei gutem Wetter Kinder im Brunnen spielen sehen und viele Menschen, die es sich im Schatten der Bäume gemütlich gemacht haben. Doch auch auf schlechtes Wetter sind die Pforzheimer vorbereitet: das Kommunale Kino Pforzheim zeigt jeden Tag verschiedene Filme und legt dabei besonderen Wert auf deutsche und europäische Produktionen.

Als echter Bewohner Pforzheims musst du außerdem einmal beim alljährlichen Oechsle-Fest dabei gewesen sein. Dieses Fest wurde nach Christian Ferdinand Oechsle benannt, der lange in Pforzheim lebte und eine Methode erfand, um den Alkoholgehalt von Wein zu messen. Das Fest findet jedes Jahr Ende August auf dem Marktplatz statt und bietet dir eine gute Gelegenheit, traditionelle Speisen und Weine der Region zu probieren.

Interview mit Vlada aus der Ukraine

Vlada aus der Ukraine Vlada Lytvynenko macht einen Bachelor in BWL/Marketing an der Hochschule Pforzheim. Sie kommt aus der Ukraine und ist 27 Jahre alt.

Wieso hast du dich für ein Studium in Pforzheim entschieden?
Ich habe in der Ukraine schon Anglistik und Germanistik studiert, danach habe ich drei Jahre gearbeitet und dann hatte ich Lust, etwas Neues zu lernen. Ich habe mich mit meinem Ehemann hingesetzt und wir haben über Deutschland nachgedacht: es ist ein Land mit niedrigen Kosten und trotzdem einer guten Qualität der Ausbildung, außerdem hatten wir schon Vorkenntnisse in der deutschen Sprache.

Danach haben wir Rankings von Business Schools geprüft. Pforzheim hat hier als eine der besten Hochschulen abgeschnitten. Dann habe ich in den sozialen Netzwerken Kontakt mit Studierenden aus Pforzheim aufgenommen und auch an die Hochschule geschrieben. Alle waren sehr nett, deshalb haben wir uns sofort für Pforzheim entschieden.

Gab es irgendwelche Vorbereitungen, die du schon zuhause vor deiner Abreise getroffen hast?
Ja, die Sprache natürlich! Man muss viel, viel lernen. Wir haben fast zwei Jahre Deutsch gelernt und dann noch einen TestDaF belegt. Wir haben auch Geld gespart und uns um die Wohnungssuche gekümmert. Das hat zwar nicht so gut geklappt, aber wir hatten dann immerhin schon eine Ahnung davon, wie viel eine Wohnung im Monat kostet und welche Nebenkosten es zum Beispiel gibt.

Im Enzauenpark Was war am Anfang das Schwierigste für dich?
Den schwäbischen Dialekt zu verstehen! Es ist auch jetzt noch das Schwierigste für mich, aber man muss dann einfach sagen, dass die Leute langsamer sprechen sollen. Im Studium war am schwierigsten, dass alle Definitionen, zum Beispiel in Mathe, auf Deutsch ein bisschen anders sind als auf Englisch oder Ukrainisch. Die muss man einfach lernen.

Du arbeitest neben deinem Studium im Akademischen Auslandsamt der Hochschule Pforzheim. Wie hast du diesen Job gefunden?
Ich habe die Anzeige auf dem „Schwarzen Brett“ in der Mensa gesehen und mich dann beworben. Es gibt hier auch online eine Stellenbörse für Studenten, da habe ich auch mal nachgeschaut.

Was gefällt dir an Pforzheim am besten?
Es gibt hier viel Natur und den Schwarzwald, das gefällt mir sehr. Wir haben hier auch den Enzauenpark, da kann man sich richtig entspannen, wenn man Stress im Studium hat. Man kann sich hinlegen und manchmal auch einschlafen (lacht). Es gibt hier auch viele Thermen, zum Beispiel in Bad Liebenzell. Die würde ich auf jeden Fall empfehlen!

Bitte vervollständige den folgenden Satz: Studieren in Deutschland ist für mich…
… eine große Herausforderung, aber auch Spaß und eine Chance mich weiter zu entwickeln.

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