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Oldenburg – Urlaubsgefühl im Norden Deutschlands

Fahrradstadt Oldenburg In Oldenburg fühlst du dich zu jeder Jahreszeit ein bisschen wie im Urlaub. Bis zur Nordsee ist es nur „ein Katzensprung“ und durch die Innenstadt ziehen sich viele Wasserkanäle. Die Stadt und der Campus der Hochschule sind überschaubar und so wirst du schnell viele Leute kennen lernen.
(von www.study-in.de)

Willkommen in Oldenburg

Oldenburg liegt im Norden Deutschlands in der Nähe von Bremen im Bundesland Niedersachsen. Bis zum Nachbarland Niederlande ist es von hier aus nicht mehr weit.

Oldenburg gilt als eine der wirtschaftsfreundlichsten Städte in Deutschland. Neben den vielen traditionellen Unternehmen gibt es immer mehr kreative Menschen, die eine neue Dynamik in die Stadt bringen. In Oldenburg findest du ein ständig wachsendes Freizeitangebot zwischen Kultur und Natur, Tradition und Moderne.

Degodehaus Hier findest du an vielen Ecken historische Gebäude, wie zum Beispiel den Lappan. Das ist ein 35 Meter hoher Glockenturm, der zu den ältesten Gebäuden der Stadt gehört. Auch das historische Gebäude der Stadtbibliothek ist ein Besuch wert. Vorbei am Oldenburger Staatstheater und dem Rathaus kommst du zum Marktplatz. Hier treffen sich Jung und Alt zum gemütlichen Zusammensitzen. Besonders das Degodehaus wird dir hier auffallen. Das Gebäude ist aufwendig restauriert, da es eines der wenigen Häuser ist, die beim Stadtbrand 1676 nicht zerstört wurde.

Die Innenstadt wird von mehreren Kanälen des Flusses Hunte umschlossen, so kannst du immer wieder am Wasser eine Pause einlegen.

Übrigens, in Oldenburg soll es angeblich mehr Fahrräder als Einwohner geben, kaum zu glauben oder? Mit dem Fahrrad kommst du gut in die verschiedenen Stadtteile, zur Universität, zu einem der vielen Seen und Moorlandschaften im Umland oder in die Parks der Stadt.

Leben in Oldenburg

Tipp: Besuche den Botanischen Garten der Universität Oldenburg. Hier kannst du viele Pflanzen der Region, aber auch aus anderen Ländern beobachten!

Oldenburg ist eine sehr gemütliche und grüne Stadt. Hier bist du am besten mit dem Fahrrad unterwegs. Einige Teile der Stadt sind sogar autofrei und nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zugänglich.

Da die Stadt relativ überschaubar ist wirst du hier schnell neue Leute kennenlernen. Das International Office organisiert einmal im Monat eine Fahrt in eine deutsche Stadt und jeden Mittwoch gibt es einen Spieleabend. Einmal im Monat gibt es auch ein internationales Dinner, bei dem jeder Studierende typische Speisen und Getränke aus seinem Land mitbringen kann.

Kanal und Stadtbibliothek Am Wochenende solltest du einen Ausflug an die Nordsee einplanen. Sowohl im Sommer als auch im Winter kannst du mit dem Zug in den Ort Dangst fahren und die kühle Meeresbriese genießen. Aber auch in Oldenburg selbst kannst du auf dem Wasser aktiv werden. Auf den Kanälen der Hunte gibt es die Möglichkeit, Bootstouren durch die Stadt zu machen, beispielsweise auch am Rande des Schlossgartens. Viele Oldenburger fahren für den Badeausflug im Sommer an einen der vielen Seen um Umland, besonders den Woldsee solltest du ausprobieren!

Schloss Wenn du den Abend in einer Bar ausklingen lassen möchtest, ist die Wallstraße in der Innenstadt dein Ziel. Auf dieser Straße findest du viele Bars, Restaurants und Cafés und sicher auch den ein oder anderen Bekannten aus der Hochschule. Du solltest unbedingt das neue Bier aus dem Brauhaus trinken und im Herbst dazu einen traditionellen Grünkohl essen.

Besonders beliebt ist auch das Cafe Extrablatt, für ein romantisches Abendessen musst du unbedingt den gemütlichen Innenhof des Restaurants Patio ausprobieren.

Interview mit Elina aus Norwegen

Elina aus Norwegen Elina Kristiansen ist 21 Jahre alt und kommt aus Norwegen. Sie studiert im Bachelor Betriebswirtschaftslehre mit juristischem Schwerpunkt an der Universität Oldenburg.

Warum hast du dich für ein Studium in Deutschland entschieden?
Nach dem Abschluss brauchte ich einen „Tapetenwechsel“ und wollte gern ein Studium im Ausland beginnen. Ich habe mit meinen Eltern schon einmal in Deutschland gelebt, da war ich sechs Jahre alt. Mein Vater arbeitet mit deutschen Unternehmen zusammen und spricht selbst Deutsch, weshalb ich immer wieder viel über das Land erfahren habe und die Entscheidung schnell feststand, nach Deutschland zu gehen. Oldenburg war dann ein Zufall. Ich wollte gern im Norden studieren und die Universität hat mich direkt zugelassen.

Wie hast du dich auf das Studium in Deutschland vorbereitet?
Da ich aus dem Ausland komme, musste ich für den deutschsprachigen Bachelor ein gewisses Deutschlevel nachweisen, um wirklich zugelassen zu werden. Das war der aufwendige Teil der Vorbereitung. Ich habe einen Goethe-Zertifikat gemacht und während der ersten Semester noch einen Test für Deutsch als Fremdsprache.
Da ich mich schon immer für die deutsche Sprache interessiere, konnte ich zum Glück schon sehr gut sprechen und habe alles beim ersten Mal bestanden. Nach der Zusage für das Studium bin ich mit meinem Vater nach Oldenburg gereist und habe eine Wohnung gesucht und alle weiteren Vorbereitungen getroffen. Das International Office an der Universität hat mir dabei sehr geholfen. In Oldenburg ist es nicht so leicht eine Wohnung zu finden, da die Stadt immer weiter wächst.

Konntest du dich von Anfang an gut an der Universität und in der Stadt einleben?
Ja, das hat sehr gut funktioniert. Ich habe direkt sehr viel Anschluss über den Studiengang gefunden. Die Menschen hier sind sehr nett und ich habe mich gut aufgenommen gefühlt. Das International Office hat für Studierende aus dem Ausland eine extra Einführungswoche organisiert, da habe ich auch viele andere Studierende kennengelernt. Ich bin mittlerweile auch selbst Tutorin im International Student Office und helfe anderen Studierenden aus dem Ausland.

Was gefällt dir besonders gut in Oldenburg und an der Universität Oldenburg?
Ich wollte gern in einem Umfeld studieren, in dem ich schnell Anschluss finde, das hat in Oldenburg sehr gut geklappt. Das wichtigste, neben einer Wohnung, ist in Oldenburg das Fahrrad. Damit kommt man überall hin, das ist total praktisch. Außerhalb der Stadt gibt es viele Seen und im Sommer fahre ich mit Freunden oft an die Nordsee, das ist quasi jedes Wochenende wie ein kleiner Urlaub.
Die Universität ist noch recht jung und die Gebäude sind neu und modern. Besonders gefällt mir, dass man nicht anonym ist, sondern jeder sich hilft und es fast schon eine Eins-zu-Eins-Betreuung gibt. Nach meinem Bachelor werde ich hier vielleicht noch meinen Master studieren.

Was hat dich in Deutschland am meisten überrascht?
Es hat mich überrascht, dass die Deutschen tatsächlich so akkurat und pünktlich sind. Für alles gibt es Zertifikate, das finden besonders wir als internationale Studierende immer mal wieder witzig. Lustig sind auch die „Kohlfahrten“. Die Menschen laufen dann mit einem Bollerwagen durch die Stadt, trinken Alkohol und landen am Ende in einer Bar und essen Kohl. Das haben wir auch einmal mit internationalen Studierenden gemacht, das war sehr witzig.

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