Unistädte

Hildesheim – Traditionsreiche Geschichte und ein gemütliches Studentenleben

Ganz anders als New York oder Paris – Hildesheim ist angenehm ruhig Schwimmen im „See Tonkuhle“ oder eine Entdeckungstour auf der „Rosenroute“ vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten – mit Hildesheim entscheidest du dich für eine hübsche und übersichtliche Universitätsstadt, in der du mit dem Fahrrad alles erreichen kannst. Und dabei hast du eine sehenswerte historische Kulisse um dich herum.
(von www.study-in.de)

Willkommen in Hildesheim

Wenn du vom Frankfurter Flughafen in Richtung Norden fährst, kommst du nach etwa drei Stunden in der gemütlichen Stadt Hildesheim an. Sie liegt in der oberen Mitte Deutschlands, im Bundesland Niedersachsen, rund 30 km südöstlich von Hannover. Seit kurzem zählt die Stadt am Fluss Innerste zu den deutschen Großstädten, sie ist aber lange nicht so riesig wie Berlin. Du kannst in Hildesheim immer noch den Charme einer Kleinstadt erkennen. Zudem stehen hier viele schöne und auch wichtige alte Gebäude. Der Mariendom und die Michaeliskirche gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Der historische Marktplatz Der Turm der St. Andreas Kirche ist der höchste Kirchturm Niedersachsens und gehört sogar zu den höchsten Kirchtürmen der Welt. Neben vielen Kirchen wirst du hier auch gut erhaltene Fachwerkhäuser finden. Vor allem in der Hildesheimer Neustadt, aber auch auf dem Moritzberg sind einige von ihnen erhalten geblieben. Besonders sehenswert sind das 1548 erbaute Waffenschmiedehaus (Gelber Stern 21) und das Wernersche Haus von 1606 am Godehardsplatz, gegenüber der St.-Godehard-Basilika. Beide werden dir sofort auffallen, da sie mit bunten Schnitzereien schön verziert sind. Die Fachwerkhäuser am Marktplatz sind jedoch Rekonstruktionen.

Wenn du auf Entdeckungstour durch Hildesheim gehen möchtest, folge den in das Straßenpflaster eingesetzten "Rosenpflastersteinen". Die Rosen weisen dir den Weg zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten: Vom historischen Marktplatz mit dem berühmten Knochenhauer-Amtshaus geht es an Kirchen und historischen Gebäuden vorbei ins Fachwerkviertel.

Leben in Hildesheim

Tipp: Bei schönem Wetter springst du mit deinen neuen Freunden in den "Tonkuhle See", wenige Minuten vom Campus entfernt. Oder schau mal wieder beim ESN vorbei. Manchmal organisieren sie eine Kanutour!

Das wichtigste Fortbewegungsmittel in Hildesheim ist für die Studierenden das Fahrrad. Die Stadt ist eher gemütlich und du kannst mit dem Rad alles bequem und vor allem schnell erreichen. Der Campus befindet sich ein Stück südlich vom Stadtzentrum entfernt. Hier gibt es wie an einer Hochschule üblich ein breites Programm des Hochschulsports, wenn du neben dem Studium auch körperlich fit bleiben möchtest. Kletterst du gerne? Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat zudem ein neues Kletterzentrum aufgebaut.

Das Rathaus Willst du dich mit Freunden verabreden? Ein beliebter Treffpunkt ist der Hindenburgplatz, nicht weit vom Rathaus im Stadtzentrum. Von hier aus sind es nur wenige Meter zum „Kafenion“ in der Wollenweberstraße, wo du günstig Kaffee und Kuchen genießen kannst. In der Innenstadt ist „Traum Waffel“ bei Studierenden beliebt für ein Treffen am Nachmittag. Abends ist die Bar „Wohnzimmer“ die erste Adresse, bevor es später vielleicht zu einem Konzert in der Kulturfabrik (Kufa) nordöstlich vom Bahnhof geht. Einmal im Semester wird dort auch die beliebte Partyreihe „Glow in the dark“ veranstaltet, wo du sicher einige deiner Kommilitonen treffen wirst.

Für Filmabende, Feste, Ausflüge in die Umgebung, aber auch in andere deutsche Städte, melde dich bei den Mitarbeitern des ESN. Das ESN-Team kümmert sich sehr gut um internationale Studierende, damit niemand lange alleine bleiben muss.

Wenn du mehr Kultur brauchst: Hildesheim hat ein eigenes Theater, wo Schauspiel, Oper, Musical und Konzerte zu erleben sind. Im Sommer finden viele dieser Veranstaltungen draußen, an verschiedenen Orten in der Stadt, statt.

Interview mit Nicole aus Argentinien

Nicole Narbebury Nicole Narbebury aus Argentinien ist 22 Jahre alt und studiert den Bachelor Internationale Kommunikation und Übersetzen an der Universität Hildesheim.

Wieso hast du dich für ein Studium in Hildesheim entschieden?
Ich wollte immer nach Deutschland fahren, weil ich glaube, dass man Sprachen am besten dort studiert, wo sie gesprochen werden. Da meine Universität und die Universität Hildesheim Partnerschaftsuniversitäten sind, habe ich mich einfach für das Stipendium in Hildesheim beworben und es bekommen.

Dein Tipp, um den Abschied von Zuhause zu erleichtern?
Ich glaube, das Beste ist es, sich vor der Abreise noch einmal mit der Familie und den Freunden zu treffen und die Zeit mit Ihnen zu genießen. Und wenn man abfährt, ist es vielleicht schön, Fotos und Amulette mitzunehmen, um die Menschen in deiner Heimat nicht zu sehr zu vermissen.

Was war am Anfang für dich das Schwierigste am Leben in Deutschland? Und wie bist du damit umgegangen?
Am Anfang war für mich das Schwierigste am Leben in Deutschland, von meiner Familie, meinen Freunden und meinem Heimatland entfernt zu sein. Es war mein erstes Mal in Europa und die Kultur ist ganz anders und man muss sich daran gewöhnen und anpassen. Doch ich habe Fotos meiner Familie und Freunde bei mir und skype viel mit meiner Familie.

Mahnmal am Lappenberg Wie hast du deine Unterkunft gefunden? Hast du Tipps zur Wohnungssuche?
Im Wintersemester hat die Universität alles für mich organisiert. Ich habe in einem Studentenwohnheim gewohnt. Das war richtig schön. Für das Sommersemester allerdings musste ich mir selbst eine Unterkunft suchen. Über die Website www.wg-gesucht.de habe ich ein WG-Zimmer gefunden. In jedem Profil gibt es eine Kurzbeschreibung und Fotos der WG und was die Mitbewohner machen und möchten, usw. Diese Website ist zu empfehlen, wenn man eine Wohnung sucht.

Wie finanzierst du dein Studium und Leben in Deutschland?
Im Wintersemester konnte ich mein Leben durch das Stipendium finanzierten. Weil ich länger geblieben bin als geplant, arbeite ich jetzt im Sommersemester in einem Café, um alles bezahlen zu können.

Kannst du dir vorstellen, nach dem Studium in Deutschland zu bleiben?
Ja, denn das Leben hier ist entspannter und ruhiger als in Argentinien. Und wie schon erwähnt, finde ich es super wichtig, die Sprache, die ich lernen will, dort zu lernen, wo sie gesprochen wird. Hier in Deutschland lerne ich viel mehr vom Alltag als an meiner Universität in Argentinien.

Die Kulturfabrik Warum ist Hildesheim ein guter Ort zum Studieren?
Hildesheim ist ein super schöner Ort zum Studieren, weil es eine Studentenstadt ist. Es gibt die Universität Hildesheim und die HAWK. Das Angebot an Studiengängen ist groß und die Universität ist gut organisiert. Außerdem werden immer viele interessante Veranstaltungen angeboten. Zum Studieren ist Hildesheim einfach die perfekte Stadt!

Wie komme ich am besten mit anderen Studierenden in Kontakt?
Über die Universität und die Organisationen mit anderen Studierenden kommst du am besten in Kontakt mit anderen Menschen. In Hildesheim haben wir die freiwillige Organisation "ESN", die aus Studierenden besteht und regelmäßig Veranstaltungen und Ausflüge organisiert, damit die Austauschstudierenden schnell mit den anderen in Kontakt kommen können.

Vervollständige den Satz: "Leben in Deutschland ist für mich ..."
… eine unvergleichliche Gelegenheit!

Beschreibe Deutschland mit ein paar Worten!
Deutschland ist das perfekte Land zum Studieren, zum Leben, für ALLES.

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