Unistädte

Erfurt – Familiär, grün und im Herzen Deutschlands

Anger Erfurt liegt im Bundesland Thüringen, der grünen Mitte Deutschlands. Mit Bahn und Bus erreichst du schnell andere Ecken des Landes. Die Stadt zählt zu den schönsten mittelalterlichen Orten Deutschlands und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Eine familiäre Atmosphäre, kurze Wege und viele Parks bieten alles für ein tolles Studentenleben!
(von www.study-in.de)

Willkommen in Erfurt

Erfurt lockt mit seinem historischem Stadtkern: einer zauberhaften Innenstadt mit Kirchen und Synagogen, dem Fischmarkt und Erfurter Dom – dem Wahrzeichen der Stadt.

Der Petersberg, eine alte Festungsanlage vor den Toren der Altstadt aus dem 17. Jahrhundert, thront noch heute über der Stadt. Im Stadtgebiet gibt es 142 Brücken. Die Krämerbrücke ist die Bekannteste. Auf der kleinen bebauten Brücke findest du Traditions- und Familiengeschäfte. Hier kannst du in Ruhe stöbern, verweilen und genießen. Schau zum Beispiel in der Schokoladen-Manufaktur vorbei, um die Trinkschokolade zu probieren. Das Krämerbrückenfest ist einer der Höhepunkte in der Stadt. Jedes Jahr im Juni lockt es zahlreiche Besucher an.

Dom Der Fluss Gera fließt durch die Stadt durch Parks und Gärten. Am Wasser kannst du in deiner Freizeit entspannen. Auch der EGA-Park im Südwesten von Erfurt ist dazu ideal. Er gilt als einer der schönsten und größten Freizeit- und Erholungsparks Deutschlands. Im Umkreis von Erfurt kannst du ebenfalls viel Spannendes entdecken: die hervorragende Lage der Stadt ermöglicht zahlreiche Ausflüge. Mit deinem Semesterticket kannst du in ganz Thüringen kostenlos fahren. Besuche das historische Weimar, das UNESCO-Weltkulturerbe Wartburg oder mache eine Tour durch den Thüringer Wald. Der Wanderweg „Rennsteig“ beispielsweise zieht seit über 700 Jahren Wanderlustige an.

Erfurt ist ein Standort für Kindermedien und wirtschaftliches Zentrum der Region. Ein weiterer Fokus liegt unter anderem auf dem Maschinen- und Gartenbau.

Leben in Erfurt

Tipp: Spätestens wenn du weißt, warum die Leute hier „Puffbohnen“ genannt werden, bist du ein(e) waschechte(r) Erfurter(in).

Das Leben in Erfurt ist beschaulich und familiär. Etwa 10.000 Studierende von Universität, Fachhochschule und der Willy-Brandt-School of Public Policy bringen Leben in das altertümliche Zentrum mit seinen kleinen Gassen und Plätzen. In Erfurt entsteht ein besonderes Gemeinschaftsgefühl: Du triffst jederzeit auf Bekannte – sei es auf dem Campus oder in der Innenstadt.

Die Wege in der Stadt sind kurz. Gerade im Zentrum ist alles zu Fuß erreichbar. Spontane Unternehmungen sind darum kein Problem. Für Studierende gibt es viele Angebote – auch außerhalb der Hochschulen. Generell spielen sich die meisten Aktivitäten in der Innenstadt um Anger und Fischmarkt ab. Das Erfurter Stadtmagazin „t.akt“ hilft dir, einen Überblick zu bewahren. Du wirst dich sicher schnell orientieren können.

Park an der Krämerbrücke Das Studentenzentrum Engelsburg im Andreasviertel organisiert fast täglich kulturelle Veranstaltungen. Du kannst dich beispielsweise jede Woche im Café International mit anderen Studierenden austauschen. Traditionelle Feiern wie die Stawi-Party im Presseklub oder der KW-Sektempfang am Semesterbeginn solltest du nicht verpassen. Neben regelmäßigen Veranstaltungen in den Wohnheimen ist auch das Café Hilgenfeld auf dem Campus geeignet, wenn du andere Studierende treffen willst.

In Erfurt wirst du fündig – egal, welchen Musikgeschmack du hast. Während im „Musikpark“ zum Beispiel viele Musikrichtungen bedient werden, triffst du im „Cosmopolar“ oder der "egabox" eher Fans elektronischer Klänge. Andere Töne schlägt dagegen der Musiker Clueso an: Er gilt als der berühmteste Musik-Export der Stadt und mit etwas Glück wirst du ihn außerhalb der typischen Konzertorte wie „Stadtgarten“, „Museumskeller“ oder „Gewerkschaftshaus“ (Haus der sozialen Dienste) sichten.

Wenigemarkt Du kannst dich aber auch einfach mit Freunden in einem der zahlreichen Cafés für Studierende treffen, wie dem „Roten Elephant“. Im Sommer solltest du die Biergärten besuchen, hier ist immer etwas los. Am Wochenende gibt es nichts Besseres als beim Brunch zu schlemmen. Triff dich mit deinen Freunden zum Beispiel im „FAM“ und genieße danach das Flair des Wochenmarktes auf dem Domplatz. Den Sonntag kannst du dann gemütlich ausklingen lassen – beim gemeinsamen Tatort schauen mit Freunden. Das geht zum Beispiel wunderbar im „Wohnzimmer“ des „Peckham’s Coffee Houses“.

Oder genieße eines der anderen Kultur-Angebote der Stadt. Das Theater Schotte ist ein Amateurtheater für Kinder- und Jugendliche. Es hat einen hervorragenden Ruf. Die Vision des Theaters ist es, Kreativität, Experimentierfreude und Individualität zu fördern. Das künstlerische Repertoire reicht von Stücken der Gegenwart bis hin zu Klassikern. Der Eintritt für Studierende ist außerdem recht günstig.

Interview mit Ching-Hui aus Taiwan

Ching-Hui mit ihrer Sportgruppe Ching-Hui kommt aus Taiwan, ist 27 Jahre alt und studiert in Erfurt den Master Kinder- und Jugendmedien.

Wie kommt es, dass du in Erfurt studierst?
In Taiwan habe ich im Bachelor Europäische Sprachen und Kultur studiert. In einem Seminar haben wir als Übung deutsche Kinderbücher übersetzt. Das fand ich toll. Ich hatte schon öfter überlegt, nach Deutschland zu gehen und Erfurt ist eine Partneruniversität. Da hat alles gut gepasst. Ich bin erst einmal als Austauschstudentin gekommen und habe mich im Endeffekt für ein komplettes Masterstudium beworben.

Wie war der Beginn in Deutschland für dich?
Ziemlich schwierig. Ich bin eigentlich nicht so schüchtern, aber im Verhältnis zu Deutschen schon. Und ich rede nicht so laut. Die Leute hatten daher oft Probleme, mich zu verstehen. Und der Master ist natürlich ganz anders als der Bachelor, viel intensiver und man ist mehr auf sich allein gestellt. In Taiwan kommen Professoren auf dich zu, wenn sie denken, dass es Probleme gibt. Hier in Deutschland ist es anders. Es ist viel mehr Eigeninitiative gefragt.

Wie bist du mit anderen Studierenden in Kontakt gekommen?
Viele Studenten sind nicht aus Erfurt und daher sehr offen für neue Kontakte. Anfangs habe ich einen Sprachkurs besucht und so meine jetzige Mitbewohnerin kennengelernt. Über den Sportverein lernt man auch schnell Leute kennen. Und im Studiengang sind wir nicht viele und machen öfter was zusammen. Es gibt auch das Projekt „Fremde werden Freunde“. Darüber habe ich meine Gastfamilie kennengelernt. Wir treffen uns seit drei Jahren regelmäßig. So konnte ich auch eine Generation außerhalb vom Campus kennenlernen.

Was gefällt dir am besten an der Stadt?
Die Stadt und Universität sind sehr familiär. Ich komme aus einer Millionenstadt und habe in Taipei studiert, hier ist es dagegen sehr entspannt. Die Riesenschaukel auf dem Petersberg mag ich am liebsten. Da kann man die schöne Aussicht genießen. Und wenn man, wie ich, Kinderbücher mag, dann ist der kleine Buchladen auf der Krämerbrücke einfach wundervoll.

Studieren in Deutschland ist für mich…
…eine Möglichkeit, eine neue Perspektive einzunehmen.

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