Unistädte

Detmold – Eine Residenzstadt mit verwinkelten Gassen und kurzen Wegen

Schloss Schiefe Fachwerkhäuser, enge Gassen und viel Wasser: Die alte Residenzstadt Detmold glänzt mit ihrer schönen Innenstadt. Die kurzen Wege in der Stadt und die gute Atmosphäre an den Hochschulen werden auch dir gefallen.
(von www.study-in.de)

Willkommen in Detmold

Detmold liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen zwischen den Städten Bielefeld und Hannover. In der Region Ostwestfalen-Lippe ist Detmold von großer Bedeutung: Hier gibt es viele Einrichtungen der Kreis- und Regionalverwaltung, mehrere Gerichte und andere öffentliche Institutionen.

Außerdem ist die Stadt ein wirtschaftliches Zentrum in der Region: Unternehmen aus den Branchen der Metallverarbeitung, Maschinenbau und Möbelherstellung haben sich in und um Detmold angesiedelt. Hier befinden sich mehrere Unternehmen, die als Global Player bekannt sind und mehrere Tausend Menschen beschäftigen.

Markt Ein wichtiger Standortvorteil Detmolds ist seine Lage: Innerhalb weniger Autostunden bist du in Berlin, Hamburg oder Köln. Nicht viel weiter ist es bis in die Nachbarländer Niederlande, Dänemark oder Polen.

Fast 500 Jahre lang war Detmold eine Residenzstadt für Grafen und Fürsten – und solch eine gehobene Stellung hat die Stadt noch heute. Die Stadt hat sich rund um das Schloss aus dem 13. Jahrhundert gebildet, das mitten in einem Park liegt. Detmold ist eine Stadt für Entdecker und Abenteurer. In den kleinen Gassen und Straßen der Innenstadt solltest du dich ruhig einfach mal verlaufen! Auf diese Art und Weise entdeckst du jedes Mal etwas Neues.

Adolfstraße In Detmold gibt es sehr viele alte Fachwerkhäuser. Wenn du noch nie in einem Fachwerkhaus warst, solltest du in der Adolfstraße nach einer Möglichkeit suchen. Einige der Leute, die dort wohnen, sind sehr aufgeschlossen und erlauben Touristen manchmal einen kurzen Blick in ihre Räume. Es gibt auch eine Pension in der Adolfstraße: Da kannst du in einem Fachwerkhaus übernachten und fühlen, in welchen kleinen Räumen manche Menschen leben.

Wenn du einen Tag Abstand vom Studium brauchst, solltest du mit dem Fahrrad raus aus Detmold fahren und die Umgebung erkunden. Sehr bekannt ist das Hermannsdenkmal: Mit mehr als 50 Metern Gesamthöhe ist es das höchste Denkmal Deutschlands.

Leben in Detmold

Tipp: Probiere einen Pickert! Er ist eine Art Pfannkuchen mit geriebenen Kartoffeln. Früher galt der Pickert als Essen für arme Leute. Heute wird er mit Butter, Marmelade, Pflaumenmus oder Leberwurst gegessen.

Detmold ist eine Stadt der kurzen Wege: Vom Stadtzentrum sind es nur wenige Minuten zu Fuß zu den beiden Hochschulen. Wenn du etwas außerhalb des Stadtzentrums wohnst, kommst du am besten mit dem Fahrrad voran: Viele Straßen sind mit Radwegen ausgestattet.

Wenn du durch die kleinen Gassen und Straßen der Innenstadt läufst, wirst du viele nette Lokale und Läden entdecken. Direkt am Wallgraben liegt die „Cosmo Lounge“. Im Sommer werden im Außenbereich Strandkörbe aufgebaut, in denen du mit Freunden entspannen kannst. Das „Café Cup“ in der Exterstraße eignet sich besonders für Regentage: Die freundliche Atmosphäre im Café lässt dich den Uni-Stress und das schlechte Wetter vergessen.

Wallgraben An warmen Sommertagen wirst du spüren, wie sehr Detmold durch die Hochschulen geprägt ist: In den Parks der Stadt liegen viele Studierende auf Decken. Die Studierenden der Hochschule für Musik bringen oft ihre Instrumente mit und üben unter freiem Himmel. Oft entstehen spontan „Jam Sessions“ und du kannst ihnen zuhören. Die alternative Szene von Detmold trifft sich in der „Alten Pauline“: Das Haus sieht von außen zwar sehr vernachlässigt aus, doch du darfst ruhig eintreten: Hier finden Konzerte, Diskussionen und andere Veranstaltungen statt.

Als Wanderer kannst du auf vielen Wegen den Teutoburger Wald erkunden und die berühmten "Externsteine" erklimmen. Für einige Menschen haben die Felsen sogar eine große, spirituelle Bedeutung – so groß, dass sie sich in der Walpurgisnacht (30. April) und zur Sommersonnenwende rund um die Felsen versammeln und dort übernachten.

Interview mit Tomás aus Brasilien

Tomás aus Brasilien Tomás Culleton ist 21 Jahre alt und kommt aus Brasilien. Er studiert in Detmold zwei Semester den Bachelorstudiengang Architektur.

Wieso hast du dich für ein Studium in Detmold entschieden?
Ein Professor an meiner Universität hatte eine Kooperation mit der Hochschule in Detmold gegründet und durch dieses Programm kam ich hier her.

Welche Erwartungen hattest du an das Studium in Deutschland?
Wirklich konkrete Vorstellungen hatte ich gar nicht. Natürlich habe ich gehört, dass man in Deutschland sehr gut studieren kann – gerade in den Ingenieurwissenschaften. Deswegen wollte ich in Deutschland studieren.

Wie hast du dich auf den Aufenthalt in Deutschland vorbereitet?
Ich musste für die Teilnahme an dem Austauschprogramm an einem Englisch- oder Deutschtest teilnehmen. Ich habe mich für Englisch entschieden. Ich habe vorher auch ein bisschen Deutsch gelernt, doch ich merkte dann, dass es nicht ausreichte.

Welchen Tipp hast du für zukünftige Studierende, die in Deutschland studieren wollen?
Sie sollten unbedingt Deutsch lernen. In großen Städten wie Berlin oder Köln kommt man mit Englisch zurecht, aber gerade in kleineren Städten wie Detmold braucht man in vielen Momenten Deutsch.

Hattest du Schwierigkeiten am Anfang deines Aufenthaltes in Deutschland?
Ich brauchte einige Zeit, um zu verstehen, wie die Hochschule funktioniert – also mit den Formularen, Fristen und so weiter. Zum Glück gibt es hier an der Hochschule in Detmold eine Mitarbeiterin, die sich sehr gut um ausländische Studierende kümmert. Sie hat mir immer geholfen.

Wie hast du eine Unterkunft in Detmold gefunden?
Durch das Programm unserer Universität kam ich in Kontakt mit dem Studenten, der vor mir hier in Detmold war. Ich konnte sein Zimmer in einer WG übernehmen.

Wie finanzierst du dich in Deutschland?
Von der Regierung in Brasilien habe ich in Stipendium erhalten. Dadurch sind die Kosten für Miete, Nebenkosten, Studiengebühren und so weiter gedeckt.

Park an der Hochschule für Musik Was gefällt dir besonders gut an Detmold?
Dass es hier meist nur kurze Wege sind: zur Hochschule, nach Hause, zum Supermarkt, zum Sport. In Brasilien lebe ich in einer Großstadt und muss sehr lange zu Universität pendeln. Hier geht das viel schneller. Dadurch spare ich viel Zeit und kann mich mehr auf das Studium konzentrieren.

Was gefällt dir an Deutschland?
Ich mag, dass es so zentral in Europa liegt. In Brasilien ist Reisen teuer und ich besuche kaum unsere Nachbarländer. Aber hier in Deutschland habe ich schon die Niederlande, Schweden, Spanien und Griechenland besucht – weil es günstig ist und schnell geht.

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