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Coburg – Bayern, Burgen, Bratwürste

Prinz-Albert-Denkmal vor dem Stadthaus Coburg ist eine kleine Stadt, aber sehr international: Jedes Jahr im Juli findet hier das größte Sambafestival außerhalb Brasiliens statt! Überhaupt gibt es hier im Nordwesten des Bundeslandes Bayern viele Feste zu feiern und mit der „Veste“ steht in Coburg eine von Deutschlands größten Burganlagen.
(von www.study-in.de)

Willkommen in Coburg

Coburg liegt im Nordwesten des Bundeslandes Bayern. Wenn du einen gemütlichen Auslandsaufenthalt fernab von Großstadt und Industrie verbringen möchtest, gerne in der Natur unterwegs bist und Lust auf bayerische Kultur hast, bist du in Coburg gut aufgehoben.

Für Studierende ist die geografische Lage von Coburg interessant. Die nächsten Großstädte sind Erfurt, Würzburg und Nürnberg und von Coburg aus kannst du diese Städte gut mit der Bahn erreichen. Das ist auch praktisch, wenn du neben dem Studium arbeiten möchtest oder einen Ferienjob annehmen willst. Du hast dann die Möglichkeit, dich in verschiedenen Städten auf Stellen zu bewerben.

Stadthaus am Marktplatz Coburg hat eine gut erhaltene Altstadt, die durch noch vorhandene Teile der Stadtmauer, Tore und Türme begrenzt ist. Die Stadt ist reich an sehenswerten Bauwerken, Brunnen, Gedächtnisstätten und Denkmälern. Insgesamt vier Schlösser stehen in dieser hübschen Stadt:

Im Schloss Ehrenburg aus dem Jahr 1543 befindet sich heute die Landesbibliothek, Schloss Callenberg von 1122 steht im Coburger Stadtteil Beiersdorf und war früher Jagd- und Sommerschloss der Herzöge. Schloss Rosenau ist der Geburtsort von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, dem späteren Gemahl der britischen Königin Victoria. Am bekanntesten ist wohl die Veste, die etwa160 Meter über dem Stadtzentrum liegt und sehr gut erhalten ist. Zu der Veste gehört ein Hofgarten, der bei schönem Wetter einen Spaziergang lohnt.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Rathaus, der Marktplatz und das Münzmeisterhaus in der Ketschengasse.

Leben in Coburg

Die Veste Die kleine fränkische Stadt Coburg wird gerne „Samba-City“ genannt, denn jeden Sommer im Juli steigt hier an einem Wochenende das riesige Samba-Festival, das außerhalb Brasiliens das größte der ganzen Welt sein soll! Dann ziehen Tänzer und Musiker durch die ganze Stadt und lassen ihre Hüften schwingen. Auch das Schlossplatzfestival mit Konzerten und kulinarischen Abenden ist sehr beliebt und im Winter gibt es auf dem Marktplatz einen schönen Weihnachtsmarkt.

Tipp: Schon auf dem Campus wirst du den ersten Wurststand entdecken. Wenn du dich nicht gerade vegetarisch ernährst, probiere unbedingt eine Coburger Bratwurst!

Bei der „Nacht der Kontraste“ hast du Gelegenheit, Museen, Kirchen, Burgen und Bibliotheken einmal ganz anders zu erleben. Tagsüber lohnen das Coburger Puppenmuseum und der Kunstverein einen Besuch. Abends kannst du für ein Schauspiel oder ein Konzert im Landestheater eine ermäßigte Karte kaufen.

Das Stadttor Gerade in der Innenstadt findest du auch einige schöne Cafés und Bars, in der sich abends Studierende treffen, bevor sie gemeinsam tanzen gehen. Das (Restaurant) „Hungry Highlander“ in der Steingasse, das „Wohnzimmer“ und das „Stadtcafé“ sind gute Orte, um deine Kommilitonen zu treffen. Wenn du einmal richtig fränkisch essen möchtest, schau im „Bratwurstglöckle“ vorbei. Hier bekommst du echte Hausmannskost serviert.

Sport machen kannst du über die Hochschule oder im Schwimmbad. Außerdem gibt es in Coburg einige Vereine, die verschiedene Sportarten anbieten: Mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) kannst du klettern, wandern und die schöne Natur rund um Coburg erforschen. Fechten, Handball spielen oder Ringen sind Sportarten, die bei der Turnerschaft angeboten werden. Durch die Stadt fließt zudem der Fluss Itz, indem man sogar angeln kann.

Während der Einführungswoche bietet das International Office eine zweisprachige Städtetour an. So wirst du dich in Coburg schnell zurechtfinden können. Wenn es dir trotzdem langweilig wird, kannst du ja mit dem Fahrrad das Maintal weiter erkunden oder dich in den Zug nach Nürnberg setzen, um einen Ausflug zu machen.

Interview mit Mabel aus Singapur

Mabel Heng Kirbach Mabel Heng Kirbach ist 35 Jahre alt und studiert den Master Financial Management an der Hochschule Coburg.

Wieso hast du dich für ein Studium in Coburg entschieden?
Meine Familie ist mit dieser Stadt verbunden. Ich habe zwei Kinder, mein Mann lebt hier. Ich habe das Glück gehabt, einen Masterstudiengang zu finden, der meine Interessen trifft. Hier kann ich, nachdem ich viele Jahre gearbeitet habe, den Schwerpunkt auf Finanzen legen.

Wie hast du dich auf deinen Aufenthalt in Deutschland vorbereitet?
Ich habe viel über die deutsche Kultur gelesen und mir Bücher gekauft, um die Sprache ein wenig zu lernen.

Was sollte ein zukünftiger Studierender, der nach Deutschland kommt, schon vor der Abreise erledigen?
Ich finde es sehr wichtig, vorher einen Sprachkurs zu besuchen, damit du es am Anfang etwas leichter hast, andere Studierende kennenzulernen und dich im Alltag zurecht zu finden.

Was war am Anfang für dich das Schwierigste am Leben in Deutschland? Und wie bist du damit umgegangen?
Das Essen ist natürlich ganz anders als in Singapur. Ich gehe gerne in asiatischen Supermärkten einkaufen, das hilft bei der Eingewöhnung. Und die Sprache konnte ich auch noch nicht gut als ich hierherkam. Deshalb habe ich einen Sprachkurs besucht.

Da Stefania an der Was hat dich am meisten am Leben in Coburg überrascht?
Wenn du mal etwas verlierst, wie z.B. deinen Geldbeutel, bringt es ein ehrlicher Finder meistens auch wieder zu dir zurück.

Wie geht es nach dem Studium für dich weiter? Kannst du dir vorstellen, hier in Deutschland zu bleiben?
Die Lebensqualität ist in Deutschland sehr hoch, deshalb werde ich nach dem Studium nach einer Arbeitsstelle suchen, um hier bleiben zu können.

Was gefällt dir in Coburg am besten?
Die Atmosphäre hier ist einfach sehr gut und ich schätze die Möglichkeit, viele Menschen aus anderen Kulturen kennenlernen zu können. In Coburg finden auch viele Feste statt, z.B. das Samba Festival, das Schlossplatzfest, der Weihnachtsmarkt.

Wie komme ich am besten mit anderen Studierenden in Kontakt?
Über das International Office der Hochschule gibt es sehr viele Angebote, die du wahrnehmen kannst. Ausflüge, Länderabende, Feste – hier lernst du schnell Freunde kennen.

„Beschreibe Deutschland mit einem (zwei, drei…) Wort(en)!“
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