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Mein erstes Jahr in Deutschland

Bibliothek an der TU Berlin | © picture-alliance / ZB
Als Erstes möchte ich mich ganz herzlich beim DAAD, der TU Berlin und der Leitung des Studienkollegs bedanken. Das Stipendienprogramm hat mir eine Welt neuer Möglichkeiten eröffnet.


Ich hätte vielleicht nie die Entscheidung getroffen, mich an der TU Berlin zu bewerben. Doch nun beginnt dort mein Studium ¬– darüber bin ich sehr glücklich. Ich werde mein Traumfach Energie- und Prozesstechnik an dieser Hochschule studieren können.

Ich muss zugeben, dass die erste Zeit in Deutschland sehr schwer für mich war. Allein in einer neuen Stadt und in einem fremden Land zu sein, war nicht leicht – und dann noch das Studium in deutscher Sprache.

Als ich Berlin 2009 zum ersten Mal besuchte, gefiel mir die Stadt überhaupt nicht. Doch nachdem ich rund zwei Monate in Berlin gelebt hatte, änderte ich meine Meinung komplett. Ich liebe Berlin! Berlin ist eine moderne, frische und kultivierte Stadt. Sie ist perfekt für junge Studierende aus aller Welt.

Zusammen in eine Wohnung

Doch die Wohnungssuche war eines der größten Probleme. Zum Glück hatte eine andere Stipendiatin, Olga Bokareva, eine Wohnung über das Studentenwerk der Universität gefunden. Olga kannte ich bereits aus Sankt Petersburg. In diese Wohnung konnten wir schließlich gemeinsam einziehen. Allerdings war es sehr mühsam, sich von Sankt Petersburg aus mit den Vermietern zu unterhalten. Wir konnten keine Besichtigungstermine wahrnehmen und Telefonate waren wegen der hohen Kosten nur bedingt möglich. Die Wohnung, in die wir zogen, war unmöbliert. So brauchten wir zunächst Möbel. Nach einiger Zeit hatten wir jedoch tatsächlich eine hübsch möblierte, gemütliche Wohnung. Ich fühle mich hier zu Hause.

Nach dem Studienkolleg ins Studium

Die erste Zeit am Studienkolleg war dagegen nicht schwer. Es war neu, ungewohnt, anders im Vergleich zu dem, was ich bislang gelernt hatte. Aber es fiel mir nicht schwer. In meiner komplett internationalen Gruppe fühlte ich mich sehr wohl. Am hilfreichsten waren die Lehrkräfte hinsichtlich der Integration. Trotz aller Befürchtungen war es sehr leicht, neuen Stoff in einer fremden Sprache aufzunehmen. Die Eigeninitiative und -leistung darf allerdings nicht unterschätzt werden. Die beste Vorbereitung für die Klausuren bestand darin, einige Bücher in der Bibliothek auszuleihen und in Kleingruppen zu arbeiten, um sich gegenseitig zu helfen und Fragen zu diskutieren. Die größte Herausforderung waren für mich die Feststellungsprüfungen. Obwohl man diese Prüfungen nur in drei Fächern machen muss, erforderte die Vorbereitung darauf viel Arbeit und Zeit.

Nun ist diese Zeit jedoch schon vorbei. Ich wurde an der Technischen Universität Berlin angenommen und kann es kaum erwarten, mein Studium zu beginnen. Ich bin sehr stolz, an einer der besten Universitäten Deutschlands studieren zu dürfen.

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Elina Konvisarova besuchte die PASCH-Schule Nr. 74 St. Petersburg. Später studierte sie an der TU Berlin Energie- und Prozesstechnik. Das Motivationsstipendium erhielt sie von September 2011 bis Ende Januar 2012.

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