Stipendiaten berichten

Fragen lohnen sich

Schon von klein auf besuchte ich in Rumänien eine Schule mit deutscher Unterrichtssprache. 2011 legte ich die Abiturprüfung – einschließlich dem Fach Deutsch – sowie auch die DSD II-Prüfung mit Niveau C1 am Samuel von Brukenthal-Gymnasium ab.

An kultureller Vielfalt und an einer sehr guten Ausbildung hatte ich immer schon großes Interesse. Ich war mehrmals, sowohl privat als auch im Rahmen der Schule, in Deutschland. 2008 nahm ich als Stipendiatin in Hofgeismar an einem Intensivkurs für deutsche Sprache und Landeskunde teil. 2010 durfte ich am Bildungs- und Begegnungsseminar am Sambachshof zum Thema „Europa vor neuen Herausforderungen“ mitwirken.

Vom Studienangebot der FH Schmalkalden erfuhr ich erstmals durch Kristiina Valdru vom Akademischen Auslandsamt der FH Schmalkalden. Anlässlich des internationalen Schülerprojekts rumänischer und thüringischer Schülerinnen und Schüler „Erzähle – wem das Wort gegeben“ stellte sie im Oktober 2010 in Sibiu, Rumänien, die FH Schmalkalden vor. Nach Recherchen auf der Website der FH Schmalkalden und durch E-Mails mit Frau Valdru manifestierte sich mein Interesse für diese FH, speziell für die Fakultät Wirtschaftsrecht.

Betreuung ist wichtig

Ich wollte in Deutschland an einer renommierten, aber übersichtlichen Hochschule mit Campus und angemessener Betreuung ausländischer Studierender studieren. Die FH Schmalkalden schien mir eine praktische, zukunftsorientierte und interdisziplinäre Ausbildung zu bieten. Das entsprach ganz meinem Interesse. Außerdem gab es in Rumänien die Fachrichtung Wirtschaftsrecht nicht. Wichtig war es mir aber auch, die Studienbedingungen kostengünstig zu halten. Zudem bot die FH Schmalkalden für Absolventinnen und Absolventen von PASCH-Schulen Motivationsstipendien an. Auf diese Weise würde ein Auslandsstudium für meine Familie keine große finanzielle Herausforderung sein.

Da ich an einem Erststudium an der Fakultät Wirtschaftsrecht der FH Schmalkalden ab dem Wintersemester 2011 interessiert war, bat ich Frau Valdru um weitere Informationen bezüglich der Zulassungsbestimmungen, Bewerbung und den Stipendien. Nicht alles dazu konnte ich im Internet finden. Ich freute mich sehr, dass Frau Valdru meine Fragen sehr schnell und ausführlich per E-Mail beantwortete. So wurde ich sehr gut über notwendige Bewerbungsunterlagen für das Studium und das Wohnheim informiert.

Freundlicher Empfang

Nach meiner Abiturprüfung reichte ich den offiziellen Antrag auf Zulassung zum Studium und die Kopie des Abiturzeugnisses ein. Die Zusage und die Immatrikulationsunterlagen wurden mir per Post zugeschickt.

An der FH wurde ich Ende September gastfreundlich erwartet und in einem Wohnheim untergebracht. Erfreulich war, dass ich Ende März 2012 über das akademische Auslandsamt der FH erfuhr, dass der DAAD den Antrag der FH auf Fortführung des BIDS-Projekts bewilligt hatte und so mein Stipendium auch für das zweite Semester gezahlt werden konnte. Mein Deutschlandaufenthalt wurde über das Motivationsstipendium so ein Studienjahr lang mit 300 Euro monatlich finanziert.

Aller Anfang ist schwer, das sollte jedem bewusst sein. Schmalkalden ist allerdings ein Ort, an dem man sich sehr schnell einleben kann. Ich machte mir anfangs Sorgen, dass ich in einem fremden Land nicht klarkommen würde. Als ich jedoch in Schmalkalden ankam, war ich positiv überrascht: Das Akademische Auslandsamt hatte sich um alle Papiere gekümmert. Dazu gehörte der Mietvertrag, mein Internetzugang und die Unterlagen für die Ausländerbehörde, die Kontoeröffnung sowie die Anmeldung des Wohnsitzes.

Das Sammeln praktischer Erfahrung

Das Studium fiel mir in den ersten Wochen sehr schwer. Mit der Zeit stellte ich jedoch fest, dass die Dozentinnen und Dozenten immer bereit sind, einem zu helfen. Am besten finde ich an der FH die gut ausgestattete Cellarius Bibliothek. Besonders gut gefiel mir außerdem ein Praktikum im Jahr 2013, das ich bei der Rechtsanwaltsgesellschaft Schultze & Braun in Dresden für ein Semester absolvieren durfte.

In den Ferien habe ich an meiner Heimatschule Schülern und Schülerinnen von meinen Erfahrungen in Deutschland berichtet. Der DAAD könnte mit noch weiterem Informationsmaterial für die Auslandsschulen zum Erfahrungsaustausch beitragen.

Zurzeit studiere ich im fünften Semester an der FH Schmalkalden Wirtschaftsrecht und möchte 2015 ein aufbauendes Masterstudium aufnehmen.

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Valentina Hariga besuchte das Samuel von Brukenthal-Gymnasium Sibiu. Später studierte sie an der FH Schmalkalden Wirtschaftsrecht. Das Motivationsstipendium erhielt sie im Wintersemester 2011/2012 und im Sommersemester 2012.
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