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Ein denkwürdiges Ereignis

Ekaterina Sakharova besuchte die Schule Nr. 74 in St. Petersburg. Sie studiert an der Technischen Universität (TU) Berlin Maschinenbau.

Für mich war es am schwersten zu erleben, dass mein altes Leben vorbei war und vor mir nun ein unerforschter Ozean lag: die Zukunft. Ich halte mich für eine sehr flexible Person, die sich schnell neuen Bedingungen anpassen kann. Trotzdem hatte ich Angst vor dem ersten Schritt aus meiner Komfortzone. Bei meinem Umzug nach Berlin war ich 17 Jahre alt. Alle meine Altersgenossen wohnten damals noch bei ihren Eltern. Durch diesen Umstand entstehen heute noch viele Missverständnisse: So können beispielsweise meine alten Freunde viele meiner getroffenen Entscheidungen nicht verstehen. Gleichzeitig finde ich viele ihrer Probleme unbedeutend.

Der Wohnortwechsel ist auf jeden Fall ein denkwürdiges Ereignis, obwohl man dabei auf viele Schwierigkeiten und Hindernisse stößt. Man bekommt neue Eindrücke, empfindet neue Gefühle, entwickelt neue Fähigkeiten und knüpft neue Bekanntschaften. Das Wichtigste sind die neuen Erfahrungen – diese sind unschätzbar. Sie helfen einem, neue Lebenseinstellungen zu bekommen und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Wenn ich in die Vergangenheit schaue und dabei an mich denke, verstehe ich, dass alle Veränderungen, die mir während dieses Jahres passiert sind, für mich eine riesengroße Bedeutung haben. Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, in Deutschland zu studieren und zu wohnen. Dabei ging es mir nicht nur um die Ausbildung. Ich selbst wuchs jeden Tag. Die Zeit half mir, mich selbst zu entwickeln.

Meinen Bericht über mein erstes Jahr in Deutschland möchte ich mit einem Zitat von Joseph Gordon-Levitt, einem US-amerikanischen Schauspieler, beenden: „Ich werde jedem Jugendlichen sehr empfehlen, den Ort, an dem man den Anfang seines Lebens verbracht hat, zu verlassen. Die Sache ist die, dass man dadurch sich selbst neu entwickelt. Es gibt niemand in der Nähe, der dich an deine Vergangenheit erinnern könnte. Niemand kennt dich und deswegen kannst du selbst die Entscheidung treffen, wer du werden willst.“

 

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Ekaterina Sakharova besuchte die Schule Nr. 74 in St. Petersburg. Sie studiert an der Technischen Universität (TU) Berlin Maschinenbau. Das Motivationsstipendium erhielt sie im Wintersemester 2012/2013.
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