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Zu einer der besten Universitäten der Welt

Mein Name ist Jia Fan. Ich komme aus Taiyuan, der Provinz Shanxi in der Volksrepublik China. Ich habe dort sechs Jahre lang Deutsch gelernt und bin Absolventin der 2. Fremdsprachenschule Taiyuan. Ich bin glücklich, nun an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover zugelassen worden zu sein.

Während des Besuchs der Oberstufe 3 beriet mich meine Deutschlehrerin zum Studium in Deutschland und dem Bewerbungsverfahren. Im April sollte ich dann ein Formular auf der Webseite von Uni-Assist ausfüllen. Schon kurze Zeit später fand ein Auswahlverfahren statt – auf der Webseite sollte ich nämlich auch meine Wunschuniversitäten und -fakultäten angeben.

Um hier die richtige Entscheidung zu treffen, hatte ich mich vor allem im Internet informiert. Auch meine Eltern und Mitschüler unterstützten mich mit Vorschlägen. Im letzten Jahr beeindruckte mich zudem der Vortrag eines Mitschülers, der über seine Erlebnisse in Deutschland berichtete. Er hatte ein Jahr zuvor an einem Schnupperstudium teilgenommen. Dieser Vortrag war der Hauptgrund für meine Bewerbung an der Universität Hannover.

Über das Internet hatte ich außerdem erfahren, dass die Uni Hannover Mitglied der TU9 geworden ist und damit vielen Fakultäten auf der Welt voraus ist. Auch deshalb fiel meine Entscheidung auf Hannover. Auf einer DAAD-Informationsveranstaltung lernte ich die Bedingungen und Schritte der Bewerbung kennen. Die dort erhaltenen Informationen sind zwar hilfreich, reichten mir aber nicht aus. Ich wusste nach der Veranstaltung nicht genau, welche Materialien ich für die Bewerbungen und das Visum brauche. Die Listen dazu fand ich schließlich im Internet. Das Stipendium war eine Hilfe Schließlich war ich noch über die vom DAAD und der Universität Hannover bekommene Chance hocherfreut, mich um ein Motivationsstipendium bewerben zu dürfen. Natürlich werde ich auch von meinen Eltern unterstützt, allerdings bedeutet das eine große finanzielle Belastung für sie. Wie allgemein bekannt ist, sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland um einiges höher als in China. Ich möchte meine Eltern daher entlasten. Das BIDS-Motivationsstipendium half mir sehr dabei. Auch das ist ein sehr wichtiger Grund dafür gewesen, dass ich mich für Hannover entschied.

Ich hatte sehr große Erwartungen an mein Studium in Deutschland. Sie haben sich schon alle erfüllt. Obwohl ich erst seit einem Semester an der Leibniz Universität Hannover bin, sind mir die Vorzüge der Universität nicht entgangen. Beispielsweise halten die Professorinnen und Professoren hier sehr gute Vorlesungen und das Hochschulbüro für Internationales gibt mir immer wieder nützliche Informationen. Auch ansonsten ist dieses Büro eine große Hilfe und Unterstützung in meinem neuen Leben in Deutschland. Natürlich hatte ich zu Beginn des Studiums auch viele Schwierigkeiten: Zum Beispiel konnte ich mich wegen der Sprachprobleme noch nicht so gut mit anderen unterhalten. Auch in den Vorlesungen habe ich nicht alles klar verstanden. Diese Probleme kann man lösen, indem man jeden Tag viel Deutsch hört und spricht.

Bilder sagen mehr als Worte

Insgesamt bin ich durch meinen Deutschlandaufenthalt viel selbstständiger geworden. Und ich habe meinen Horizont erweitert. Ich habe hier viele Freunde aus unterschiedlichen Länden kennengelernt. Wegen dieser Gründe bin ich sehr zufrieden mit meinem Leben und dem Studium in Deutschland. Später würde ich daher gerne auch noch meinen Master hier machen.

Gerne wäre ich zudem später als Multiplikatorin tätig. Doch jetzt möchte ich erst einmal etwas darüber erzählen, auf welche Weise ich deutsche Universitäten in meinem Heimatland vorstellen könnte: Nichts ist ausdrucksstärker als Bilder. Insofern könnte ich meinen chinesischen Freunden Fotos von der Universität und von meinem Leben in Deutschland mit den dazugehörigen Beschreibungen zeigen. Während der Semesterferien würde ich meine Mittelschule, die 2. Fremdsprachenschule Taiyuan, besuchen. Dort gibt es gerade viele Schülerinnen und Schüler, die seit sechs Jahren Deutsch lernen. Es ist davon auszugehen, dass die meisten von ihnen später in Deutschland studieren möchten. Als DSD-Schülerinnen und -Schüler haben sie einfach einen sprachlichen Vorteil gegenüber anderen. Das macht ihnen den Einstieg ins Studium in Deutschland leichter.

Ich hoffe, dass ich auf einer Informationsveranstaltung des DAAD einmal das Studium in Deutschland präsentieren kann. Ich würde dann die Vorteile aufzeigen und erläutern, wie man sich um einen Studienplatz bewirbt und welche Internetseiten für das Einholen von Informationen geeignet sind. Ich bin davon überzeugt, dass sich viele Schülerinnen und Schüler nach meiner Präsentation und aufgrund meiner Erzählungen ebenfalls für eine deutsche Universität entscheiden werden.

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Jia Fan besuchte die 2. Fremdsprachenschule Taiyuan in der chinesischen Provinz Shanxi. An der Universität Hannover studiert sie Elektrotechnik. Das Motivationsstipendium erhielt sie im Wintersemester 2013/2014.
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