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Viele Erfahrungen gesammelt


Ich heiße Bosheng Huang und komme von der Chengdu Experimental Foreign Language School in China. Dort machte ich 2013 meinen Abschluss am Gymnasium. Jetzt stehe ich am Anfang meines Studiums an der Leibniz Universität Hannover.

Schon im Oktober 2012 informierten uns deutsche Hochschulangehörige in Chengdu in einer Infoveranstaltung über Studienmöglichkeiten in Deutschland. Im Mai 2013 gab es dann noch weitere Informationen: Damals wurden wir zu Studienprogrammen und den zu erfüllenden Bedingungen beraten.

Nachdem im März 2013 die Ergebnisse des Deutschen Sprachdiploms (DSD) veröffentlicht worden waren, schrieben wir Anfang Juni die Klausuren zur Hochschulaufnahmeprüfung. Schon 14 Tage später hatten wir die Ergebnisse und bereiteten unsere Unterlagen für die Bewerbung um einen Studienplatz vor. Diese verschickten wir dann an die jeweiligen Hochschulen in Deutschland. Nach und nach kamen schließlich die Zulassungen zurück.

Die Bewerbungsvorbereitungen dauerten ein Jahr

Insgesamt dauerten die Bewerbungsvorbereitungen für das Studium etwa ein Jahr. Das lag vor allem daran, dass wir viel über die zu treffende Entscheidung sprachen. Einerseits hatten wir zwar viele Informationen gesammelt, andererseits musste ich noch für die Prüfung lernen. Und schließlich musste ich mich nach den Bewerbungen auch noch für eine Universität entscheiden.

Hilfe dabei fand ich auch in dem Buch „Wegweiser für ein Studium in Deutschland“, auf das die DAAD-Internetseite hinwies. Außerdem fand ich viele nützliche Informationen auf den Webseiten der Universitäten.

Die Entscheidung für Hannover hatte schließlich mehrere Gründe. Die Fächervielfalt zeigt, dass die Universität dort zu den besten des Landes zählt. Zudem fördert sie durch Veranstaltungen das Kennenlernen unter den Studierenden. Aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung finde ich nicht nur Kontakt zu Deutschen, sondern auch zu Leuten aus der ganzen Welt. Schließlich ist Hannover auch noch eine Messe-Stadt und der Sitz vieler Industrieunternehmen. So gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten, die Welt von Hannover aus kennenzulernen sowie die Chance, einen Job zu finden.

Die Mentoren waren eine große Hilfe

Da ich bei meiner Ankunft in Deutschland noch keine funktionierende E-Mail-Adresse hatte, war vor allem die Wohnungssuche am Anfang ein großes Problem. Das bekam ich jedoch mithilfe des International Office der Uni gelöst. Ansonsten hatte ich keine Schwierigkeiten. Immer wieder wurde mir aber durch das Study-Buddy-Mentoringprogramm geholfen.

Früher dachte ich immer, ich würde für mich alleine an der Universität studieren. Doch inzwischen habe ich sehr viele hilfsbereite Freunde sowie nette Dozentinnen und Dozenten kennengelernt. Ich kann sagen: Meine Erwartungen diesbezüglich sind nicht nur erfüllt, sondern übertroffen worden.

Große Hilfsbereitschaft

Gerade das Verhältnis zu den Dozenten gefällt mir besonders gut: Sie sind nicht nur nett, sondern auch hilfsbereit. Selbst zwischen den Vorlesungen können wir noch viele Kleinigkeiten von ihnen lernen. Außerdem können wir als Maschinenbauer im OK-Haus (Anmerkung der Redaktion: Im OK-Haus ist die Fachstudienberatung Maschinenbau und die Studiengangskoordination untergebracht) in Gruppen über unsere Probleme im Studium diskutieren.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben in Deutschland – vor allem wegen der guten und gemeinsamen Lern- und Lebensatmosphäre. Ich kann mit meinem Freund Basketball spielen und manchmal verreisen wir auch zusammen. Das ist interessant, das sind unvergessliche Momente. Einem Netzwerk habe ich mich allerdings noch nicht angeschlossen. Das möchte ich aber nachholen, weil ich es sehr wichtig finde, auch noch mit weiteren Leuten Kontakt zu haben.

Inzwischen könnte ich auch schon viele meiner Erfahrungen an Schüler und Lehrer meiner ehemaligen Schule weitergeben. Allerdings ist bisher noch keine solche Funktion für das Studium in Deutschland dort vorgesehen. Derzeit lernt dort auch niemand Deutsch. Ich könnte aber Veranstaltungen organisieren, damit mehr Informationen über Deutschland angeboten werden.

Ich weiß, dass ich mein Studium hier in Deutschland erfolgreich abschließen kann. Dann folgt ein Masterstudium.

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Bosheng Huang besuchte die Chengdu Experimental Foreign Language School. Er studiert an der Universität in Hannover Maschinenbau. Das Motivationsstipendium erhielt er im Wintersemester 2013/2014.
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