Stadt und Leben

Deutschland bekommt die Frauenquote

Sternchenthema: Dieser Text auf C1-Niveau ist für Lerngruppen zu empfehlen, die anstreben, das Deutsche Sprachdiplom zweiter Stufe (DSD II) zu erwerben.Sprachniveau: C1

Große Unternehmen sollen ab Januar zu einem Drittel von Frauen geführt werden. Damit werden Frauen stärker an der wirtschaftlichen Macht beteiligt. Befürworter sehen darin einen wichtigen Schritt zur Gleichberechtigung.

Ausgerechnet am Weltfrauentag hat der Bundestag darüber entschieden: Große Firmen sollen häufiger von Frauen geführt werden. Ab dem kommenden Jahr soll in den Vorständen und Aufsichtsräten mindestens jede dritte Stelle mit einer Frau besetzt werden. Dann gilt die sogenannte Frauenquote – das Gesetz, dass die gleiche Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen zum Ziel hat. Nach jahrelanger kontroverser Diskussion will nun also die Politik dafür sorgen, dass Frauen nicht länger benachteiligt werden.

Bislang arbeiten an der Spitze großer Unternehmen in Deutschland überwiegend Männer: Nicht einmal jede fünfte Stelle in den Aufsichtsräten ist mit einer Frau besetzt, bei den Vorständen ist es nur jede zwanzigste, gibt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Auskunft. Von der Quote betroffen sind ab Januar etwas mehr als 100 große börsennotierte Unternehmen. Weitere 3.500 kleinere sollen sich freiwillig verbindliche Ziele setzen, um ihren Frauenanteil zu erhöhen. Gelingt es nicht, die Stellen mit einer geeigneten Frau zu besetzten, bleiben sie frei.

Frauen brauchen positive Vorbilder

Denise studiert im vierten Semester Verfahrenstechnik an der Hochschule Niederrhein. Sie befürwortet die Frauenquote, schließlich wollen auch Frauen ihren Teil vom Kuchen abbekommen: „Wenn sie eine Stelle zu besetzen haben, denken viele Chefs automatisch daran, dass Frauen ja auch irgendwann Kinder bekommen“, meint Denise. „Die Qualifikation tritt dann in den Hintergrund. Und das wird die Quote ändern“, hofft Denise. Sie kann sich gut vorstellen, nach ihrem Studium eine Führungsaufgabe in einer größeren Firma zu übernehmen.

Die Frauenquote gefällt aber nicht jeder jungen Frau: Wenn Nina es schafft, ganz nach oben zu kommen, dann will sie sicher sein, dass sie es aus eigener Kraft erreicht hat – und nicht, weil die Firma gerade eine Frau einstellen musste. Die 21-Jährige absolviert ein Duales Studium. Studium und Ausbildung gleichzeitig – für Nina schon jetzt eine Doppelbelastung.

Auf die Doppelbelastung muss man sich als berufstätige Frau ohnehin einstellen, wenn man Kinder möchte“, meint die Professorin für Wirtschaftswissenschaften, Dagmar Göpel-Gruner. Als die dreifache Mutter ihre Stelle an der Uni bekam, waren ihre Kinder noch klein und deren Betreuung zeitintensiv. Ihr Mann arbeitete in einer anderen Stadt. Das hat ihr viel abverlangt. Zu sehen, dass andere in derselben Situation waren wie sie, hat sie bestärkt. Genau das müsse stärker ins öffentliche Bewusstsein, sagt die Professorin: „Wichtig für junge Frauen ist, dass sie Vorbilder haben, an denen sie sich orientieren können. Die Quote ist da der richtige Weg, weil in den Unternehmen freiwillig nicht so viel passiert. Gute Frauen ziehen dann wieder Frauen nach sich“. Als Gleichstellungsbeauftragte an der Hochschule Niederrhein liegt ihr die Chancengleichheit besonders am Herzen.

Warum gibt es Ihrer Erfahrung nach so wenige Frauen in Führungspositionen?

Audio wird geladen

Was glauben Sie, kann die Quote verändern?

Audio wird geladen


Transkript zum Interview mit Frau Göpel-Gruner
(pdf; 162 KB)

Nur keine Quotenfrau werden

Davon will die angehende Elektrotechnikerin Nina nichts wissen. „Ich glaube nicht, dass es in meiner Branche als Frau so schwierig sein wird. Man hört ja immer wieder, dass gerade Frauen gesucht werden“. Wer gut ist, bekommt auch einen guten Job – zumindest in technischen Fächern. Davon ist die 21-Jährige überzeugt. „Wenn man einen Vierer-Abschluss hat und sich gar nicht auskennt oder unsozial rüberkommt, nehmen die Leute einen ja auch nicht nur, weil man eine Frau ist“. Nina möchte keine Quotenfrau sein, das ist ihr sehr wichtig. „Für mein duales Studium musste ich mich ja auch ganz normal bewerben".

Von der schnellen Zusage für das duale Studium haben sich dann aber vor allem die männlichen Kollegen herausgefordert gefühlt. „Du hast die Stelle eh nur bekommen, weil du eine Frau bist", hieß es. „Scherzhaft zwar, weil sie wussten, dass ich sehr gute Noten hatte, aber das schwingt natürlich schon ein bisschen mit“, erzählt Nina. Nina nimmt keine Extra-Angebote in Anspruch – weder extra Tutorien für Frauen, noch Netzwerke, die weibliche Führungskräfte unterstützen. Sie will es alleine schaffen.

Meinst du, dass die Unternehmen eine Quote brauchen, um mehr Gleichberechtigung zu schaffen?

Audio wird geladen

Warum überzeugt dich die Quote nicht?

Audio wird geladen


Transkript zum Interview mit Nina
(pdf; 160 KB)

Bessere Infrastruktur für Frauen schaffen

Bei allem Engagement des weiblichen Nachwuchses bleibt für die Professorin Göpel-Gruner jedoch eine zentrale Frage offen: Wenn gerade in technischen Fächern die Studentinnen hochmotiviert sind und beste Noten abräumen, warum stehen dann so wenige Frauen für Spitzenposten zur Verfügung? „Nach wie vor sind Kinderbetreuungsplätze wichtiger als eine Quote“, meint die Wissenschaftlerin. Liegt es also doch eher an der fehlenden Infrastruktur?

„Bis zu einem gewissen Alter wird man im Arbeitsleben geschlechtsneutral behandelt und bekommt auch als Frau den nächst höheren Posten angeboten“, weiß Marion Weckes. Die 39-jährige Ökonomin hat viel Erfahrung mit dem Thema Frauen und Karriere. Ab Ende zwanzig setze dann aber häufig der Karriereknick ein: „Frauen werden nicht mehr weiter gefördert, weil sie potenziell schwanger werden könnten oder – wenn Kinder bereits da sind – die Ausfallwahrscheinlichkeit tendenziell höher ist als bei einem Mann, etwa wenn das Kind krank wird“.

Wenn dann noch Teilzeit mit ins Spiel kommt, ist der Zug für viele Frauen abgefahren. Sie müssen bei Beförderungen dann häufig hinten anstehen und zusehen, wie die Männer beruflich an ihnen vorbeiziehen. Da sind Personalverantwortliche gefragt, die gegen den Trend denken und eigene Akzente setzen: „Es gibt wenig Unternehmen, die so mutig sind zu sagen: 'Ja, auch eine Führungsposition kann ich durch Teilzeit besetzen, das lässt sich vereinbaren.' Und die berufstätigen Müttern auch die Flexibilität bieten, sich in diesem Job zurechtzufinden oder zu etablieren“.

Gleichberechtigung bringt Unternehmen auch wirtschaftliche Vorteile

Auch die gesellschaftliche Einstellung zu sogenannten „Karriereweibern" spielt eine Rolle. Klischees von Frauen und Männern im Berufsleben sind weiterhin weit verbreitet – und engen beide Geschlechter ein. Das hat auch Marion Weckes erfahren. Bis vor kurzem war sie die einzige Frau im Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf. Als sie die Aufgabe übernahm, war sie mit Anfang 30 sehr jung für diesen hohen Posten. Da war es selbstverständlich, dass die älteren erfahrenen Männer sie erst einmal getestet haben.

„Wenn es einem dann aber gelingt zu beweisen, dass man auch als Frau gute Qualifikationen mitbringt und sich nicht durch kleine Seitenhiebe nervös machen lässt, wird man auch als Frau ernstgenommen und wertgeschätzt." Schließlich stelle die Zusammenarbeit der Geschlechter auch eine Bereicherung dar: „Wir Frauen haben häufig einen anderen Blickwinkel. Der ist nicht besser, der ist nicht schlechter, der ist einfach nur manchmal anders. Und daraus ergeben sich andere Fragestellungen“.

Müssen Männer in Unternehmen den gleichberechtigten Umgang erst noch lernen?

Audio wird geladen


Was entgeht den Unternehmen, wenn sie auf Frauen verzichten?

Audio wird geladen


Transkript zum Interview mit Marion Weckes
(pdf; 160 KB)

Gleichberechtigung muss gelebt werden

Wie die Unternehmensberatung McKinsey nachweist, ergibt sich aus ökonomischer Sicht sogar ein messbarer Erfolg: Teams, die von Männern und Frauen gemeinsam geführt werden, sind erfolgreicher. Damit solche gemischtgeschlechtlichen Teams funktionieren, ist jedoch ein Umdenken in der Gesellschaft nötig. Denn Gleichberechtigung muss vor allem gelebt und als Wert anerkannt werden.

Dass ein solches Umdenken nicht ohne Widerstände und gesetzliche Vorgaben vonstatten geht, zeigt die Vergangenheit: Bis 1976 konnten Männer ihren Frauen verbieten, überhaupt arbeiten zu gehen. Erst die gesetzliche Neuregelung des Ehe- und Familiengesetzes brachte das nötige Umdenken, dass Frauen nicht mehr nur für Heim und Herd zuständig waren. Dennoch: Allein, dass im Zuge der Einführung der Frauenquote in letzter Zeit so viel öffentlich über Gleichberechtigung diskutiert wurde, hat schon einen positiven Effekt. Das zeigt der neueste Bericht für Geschlechterstudien am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Allerdings, so Elke Holst, Forschungsdirektorin für Geschlechterstudien am DIW, brauche man einen langen Atem, Frauenförderung in Spitzenpositionen sei weiterhin "wie ein Ritt auf der Schnecke".


die Gleichberechtigung: die gleiche Behandlung von Frauen und Männern, beide Geschlechter haben die gleichen Rechte und Möglichkeiten
der Vorstand, die Vorstände: eine Gruppe von Menschen, die ein Unternehmen vertritt und dessen Geschäfte führt
der Aufsichtsrat, die Aufsichtsräte: eine Kommission, die den Vorstand kontrolliert
jemanden benachteiligen: einen Nachteil haben
börsennotiert: hier: ein Unternehmen, das an der Börse gehandelt wird
verbindlich: hier: festgelegt, verpflichtend
die Verfahrenstechnik, die Verfahrenstechniken: beschäftigt sich mit den technischen Prozessen, in denen ein Rohstoff (wie zum Beispiel Erdöl) seine Eigenschaften oder Zusammensetzung ändert
einen Teil vom Kuchen abbekommen: hier: den Teil bekommen, der einem zusteht
aus eigener Kraft: hier: durch die eigene Leistung eine gute Arbeitsstelle bekommen
das duale Studium: ein Studium an einer Hochschule, währenddessen man auch für bestimmte Zeit in einem Unternehmen arbeitet
die Doppelbelastung: eine doppelte Belastung durch zwei verschiedene Aufgabenbereiche
sich einstellen auf: sich an etwas gewöhnen
abverlangen: fordern
bestärken: hier: Mut machen
das öffentliche Bewusstsein: hier: in der Öffentlichkeit bekannt sein
die Gleichstellungsbeauftragte, die Gleichstellungsbeauftragten: eine Person, die sich in einer Institution, einer Behörde oder einem Unternehmen um die Gleichstellung von Frauen und Männern kümmert
die Chancengleichheit: hier: Frauen haben die gleichen Chancen wie Männer
die Elektrotechnikerin, die Elektrotechnikerinnen: eine Frau, die auf dem Gebiet der Elektrotechnik arbeitet, sich also mit der Technik rund um elektrische Energie beschäftigt
unsozial rüberkommen: hier: sich im Kontakt mit anderen Menschen nicht gut benehmen
die Quotenfrau, die Quotenfrauen: eine Frau, die wegen der Quote einen Job bekommt
herausfordern: hier: ärgern, reizen
mitschwingen: hier: eine Rolle spielen
das Tutorium, die Tutorien: ein Übungskurs an der Hochschule, der meist von anderen Studierenden zu einem bestimmten Thema oder Seminar für eine kleine Gruppe angeboten wird
die Infrastruktur, die Infrastrukturen: hier: alle organisatorischen Bedingungen, die Frauen und vor allem Mütter brauchen, um Karriere machen zu können
abräumen: hier: bekommen
der Posten, die Posten: hier: die Arbeitsstelle, die Stelle
der Karriereknick: die Karriere geht nicht weiter nach oben, die Karriere bleibt stehen
die Teilzeit: regelmäßig weniger als die volle Arbeitszeit von rund 40 Stunden pro Woche arbeiten
der Zug ist abgefahren: es ist zu spät, die Chance ist verpasst
die Beförderung, die Beförderungen: die nächsthöhere Arbeitsstelle mit mehr Verantwortung und mehr Gehalt bekommen
hinten anstehen: hier: nicht befördert werden
vorbeiziehen: hier: Die Männer steigen in die besseren Posten auf, die Frauen bleiben, wo sie sind.
Akzente setzen: etwas für besonders wichtig halten und dadurch auffallen
das Karriereweib, die Karriereweiber: negativer Ausdruck für Frauen, die Karriere machen
das Klischee, die Klischees: Vorurteil
einengen: beschränken, weniger Möglichkeiten haben
der kleine Seitenhieb, die kleinen Seitenhiebe: hier: ein unfreundlicher Kommentar, eine böse Antwort
jemanden wertschätzen: jemanden achten, jemanden schätzen
vonstatten gehen: geschehen, passieren
für Heim und Herd: für den Haushalt, für die Familie
im Zuge: hier: zusammen mit, gleichzeitig mit
einen langen Atem: viel Zeit, Geduld
ein Ritt auf der Schnecke: etwas geht nur sehr langsam voran

Worterklärungen

die Gleichberechtigung: die gleiche Behandlung von Frauen und Männern, beide Geschlechter haben die gleichen Rechte und Möglichkeiten
der Vorstand, die Vorstände: eine Gruppe von Menschen, die ein Unternehmen vertritt und dessen Geschäfte führt
der Aufsichtsrat, die Aufsichtsräte: eine Kommission, die den Vorstand kontrolliert
jemanden benachteiligen: einen Nachteil haben
börsennotiert: hier: ein Unternehmen, das an der Börse gehandelt wird
verbindlich: hier: festgelegt, verpflichtend
die Verfahrenstechnik, die Verfahrenstechniken: beschäftigt sich mit den technischen Prozessen, in denen ein Rohstoff (wie zum Beispiel Erdöl) seine Eigenschaften oder Zusammensetzung ändert
einen Teil vom Kuchen abbekommen: hier: den Teil bekommen, der einem zusteht
aus eigener Kraft: hier: durch die eigene Leistung eine gute Arbeitsstelle bekommen
das duale Studium: ein Studium an einer Hochschule, währenddessen man auch für bestimmte Zeit in einem Unternehmen arbeitet
die Doppelbelastung: eine doppelte Belastung durch zwei verschiedene Aufgabenbereiche
sich einstellen auf: sich an etwas gewöhnen
abverlangen: fordern
bestärken: hier: Mut machen
das öffentliche Bewusstsein: hier: in der Öffentlichkeit bekannt sein
die Gleichstellungsbeauftragte, die Gleichstellungsbeauftragten: eine Person, die sich in einer Institution, einer Behörde oder einem Unternehmen um die Gleichstellung von Frauen und Männern kümmert
die Chancengleichheit: hier: Frauen haben die gleichen Chancen wie Männer
die Elektrotechnikerin, die Elektrotechnikerinnen: eine Frau, die auf dem Gebiet der Elektrotechnik arbeitet, sich also mit der Technik rund um elektrische Energie beschäftigt
unsozial rüberkommen: hier: sich im Kontakt mit anderen Menschen nicht gut benehmen
die Quotenfrau, die Quotenfrauen: eine Frau, die wegen der Quote einen Job bekommt
herausfordern: hier: ärgern, reizen
mitschwingen: hier: eine Rolle spielen
das Tutorium, die Tutorien: ein Übungskurs an der Hochschule, der meist von anderen Studierenden zu einem bestimmten Thema oder Seminar für eine kleine Gruppe angeboten wird
die Infrastruktur, die Infrastrukturen: hier: alle organisatorischen Bedingungen, die Frauen und vor allem Mütter brauchen, um Karriere machen zu können
abräumen: hier: bekommen
der Posten, die Posten: hier: die Arbeitsstelle, die Stelle
der Karriereknick: die Karriere geht nicht weiter nach oben, die Karriere bleibt stehen
die Teilzeit: regelmäßig weniger als die volle Arbeitszeit von rund 40 Stunden pro Woche arbeiten
der Zug ist abgefahren: es ist zu spät, die Chance ist verpasst
die Beförderung, die Beförderungen: die nächsthöhere Arbeitsstelle mit mehr Verantwortung und mehr Gehalt bekommen
hinten anstehen: hier: nicht befördert werden
vorbeiziehen: hier: Die Männer steigen in die besseren Posten auf, die Frauen bleiben, wo sie sind.
Akzente setzen: etwas für besonders wichtig halten und dadurch auffallen
das Karriereweib, die Karriereweiber: negativer Ausdruck für Frauen, die Karriere machen
das Klischee, die Klischees: Vorurteil
einengen: beschränken, weniger Möglichkeiten haben
der kleine Seitenhieb, die kleinen Seitenhiebe: hier: ein unfreundlicher Kommentar, eine böse Antwort
jemanden wertschätzen: jemanden achten, jemanden schätzen
vonstatten gehen: geschehen, passieren
für Heim und Herd: für den Haushalt, für die Familie
im Zuge: hier: zusammen mit, gleichzeitig mit
einen langen Atem: viel Zeit, Geduld
ein Ritt auf der Schnecke: etwas geht nur sehr langsam voran
Silvia Nöger

PASCH-net und Social Media

Heute das Morgen verändern

Ein Beitrag zum Themenspecial „Stadt der Zukunft" in der Schülerzeitung PASCH-Global

Ticket nach Berlin

Begleite sechs junge Deutsch­lerner auf ihrer Reise quer durch Deutschland: Videos ansehen, mitfiebern und Deutsch üben!

© Regeln auf PASCH-net

Was man hochladen darf und was nicht