Musik

Meine Lieblingsmusik

Goethe-Zertifikat A2: Fit in DeutschSprachniveau: A2/B1

Rap, Hip-Hop, Reggae, bayerische Musik, deutscher Rap, deutsche Schlager oder klassische Musik: Theo, Franziska, Teresa, Karla und Florian erzählen, welche Musik sie am liebsten hören und warum sie ihnen gefällt.

„Englischer Rap klingt besser!“

„Am liebsten höre ich Rap, Hip-Hop und Reggae-Musik. Mir gefällt, dass die Texte oft wie Gedichte sind. Die Musiker singen über ihre Gefühle und kritisieren die Gesellschaft. Manchmal handeln die Songs aber auch von Drogen oder Kriminalität. Ich mag, dass die Texte auf sehr hohem Niveau sind. Und den Beat der Musikstücke finde ich super – ich bin ein großer Fan von Trommeln! Meistens höre ich aber englische Musik – das klingt einfach besser als deutsche, finde ich. Meine Lieblingsmusik höre ich überall: zu Hause im Bett, im Zug oder im Auto.

Vor allem dann, wenn ich traurig oder wütend oder müde bin. Die Lieder machen mich wieder glücklich. Neue Rapper finde ich oft im Internet bei YouTube. Wenn ich die Lieder höre, laufen sie meistens noch nicht im Radio. Mein neuester Tipp: Das Lied „Stolen Dance“ des Berliner Sängers Milky Chance.“

 

Theo (16) aus Jülich

Video: Milky Chance – Stolen Dance

 

„Ich höre bayerische Musik zum Lernen!“

„Musik aus Deutschland, vor allem aus Bayern, finde ich besonders toll. Weil kaum jemand die Musik kennt, sind die Bands nicht so kommerziell. Das merkt man der Musik an, finde ich. Chris Columbus oder Kellersteff singen im bayerischen Dialekt – das klingt authentisch. Die Texte handeln von lustigen Lausbubengeschichten aus der bayerischen Provinz. Die Musiker singen über das, was sie selbst erlebt haben. Es geht oft darum, frei zu sein und in die Welt hinauszuziehen. Deswegen höre ich die Musik auch gerne beim Autofahren oder wenn ich lerne. Ich war schon fünf Mal auf Konzerten von meinen Lieblingsbands. Oft sind das kleine bayerische Festivals, wo mehrere Künstler spielen. Die Stimmung war immer super und mitreißend! Meine aktuelle Entdeckung: Das Lied „Wenn da Wind waht“ von Chris Columbus.“

Franziska (22) aus Engelsberg bei Traunstein

Video: Chris Columbus – Wenn da Wind waht (live)

 

„Ich finde deutsche Lieder ausdrucksstärker!“

„Vor zwei Jahren hat mir eine Freundin ein Lied von Prinz Pi gezeigt. Mir hat die Musik wegen der guten Texte sofort gefallen. Sie handeln vom Leben und allem, was dazu gehört. Ich mag auch die Rhythmen der Songs. Die passen immer: beim Zugfahren, beim Sport oder zum Einschlafen. Ich brauche die Musik, um mich zu entspannen oder Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. Deutsche Songs mag ich lieber als englische, weil die Texte besser und die Lieder ausdrucksstärker sind. Mir gefallen auch die Rapper Marteria und Minimal. Viel von dem, was ich höre, habe ich auf YouTube entdeckt. Ich war schon auf zwei Konzerten meines Lieblingsrappers Prinz Pi. Vor allem in Berlin war es wahnsinnig gut: Das Konzert war in einer kleinen Location mit echten Fans. Mein derzeitiges Lieblingslied ist „Waves“ von Robin Schulz. Das bringt mir den Sommer zurück!“

Teresa (14) aus Mühldorf

Video: Prinz Pi – Kompass ohne Norden

 

„Ich mag Musik, die Menschen zusammenbringt!“

„Es ist wahrscheinlich ungewöhnlich, aber ich liebe deutschen Schlager. Es lachen zwar viele in meiner Klasse darüber, aber das ist mir egal. Schlager ist eben mein Musikgeschmack. Die Partyschlager, die alle betrunken mitsingen, mag ich nicht so gerne. Besser gefallen mir ältere Lieder von Coverbands, Wolfgang Petry oder den Flippers. Ich wohne auf dem Land, da hören wir das oft bei Dorffesten. Die Musik macht immer gute Stimmung. Sie bringt die Menschen zusammen. Ich höre Schlager schon morgens im Bus auf dem Weg zur Schule – da habe ich gleich gute Laune. In den Liedern geht es um Liebe und Vertrauen. Ich höre aber nicht nur Schlager: Vor Kurzem war ich bei Sean Paul auf einem Konzert. Die Stimmung bei den Schlagerkonzerten fand ich aber trotzdem besser, weil alle die Texte auswendig können und mitsingen. Besonders toll finde ich im Moment Helene Fischer. Die hat es mit Schlagern sogar in die ganz normalen Charts geschafft.“

Karla (15) aus der Nähe von Freiburg

Video: Helene Fischer – Phänomen

 

„Klassische Musik berührt mich!“

„In der 6. Klasse hat mir ein Stück im Musikunterricht gut gefallen, da habe ich es mir im Internet angehört. Als Vorschlag kam dann von YouTube eine Aufnahme meiner heutigen Lieblingspianistin: Valentina Lisitsa. Ich habe das Stück gehört und habe mir gedacht: Ich möchte auch so gut Klavier spielen können. Seitdem ist die Pianistin mein Idol. Ich war auch schon auf einem Konzert von ihr. Die Stimmung war wunderbar und die Leute haben applaudiert, wie ich es noch nie erlebt habe. Ich gehe aber auch gerne in die Oper. Am besten finde ich die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Die deutsche Oper mag ich lieber. Viele Leute sagen zwar, Deutsch sei keine Gesangssprache. Aber die großen Komponisten waren eben oft Deutsche oder Österreicher. Diese Kultur ist in der Klassik sehr wichtig. Mir gefällt, dass klassische Musik so ehrlich ist. Sie schafft direkte Gefühle und berührt den Menschen sofort.“

Florian (17) aus Mühldorf

Video: Valentina Lisitsa – Beethoven Moonlight Sonata



der Schlager, die Schlager: ein Lied, das sehr bekannt ist, mit einfachem Text und Musik
das Gedicht, die Gedichte: ein Text mit einem besonderen Rhythmus und oft mit Reimen
die Gesellschaft: Menschen, die zusammen in z. B. in einem Land leben
die Trommel, die Trommeln: ein Schlaginstrument, das man mit den Händen oder zwei Stöcken spielt
laufen: hier: man kann die Lieder im Radio hören
kommerziell: Da die Bands noch nicht so bekannt sind, sind zum Beispiel die Eintrittskarten für Konzerte billiger, da sie nicht in ganz großen Hallen spielen.
authentisch: echt
die Lausbubengeschichte, die Lausbubengeschichten: "Lausbuben" nennt man freche, kleine Jungs, die oft Quatsch machen
die Provinz: Gegenden außerhalb der großen Städte
hinausziehen: den Heimatort verlassen und in andere Städte oder Länder reisen
mitreißend: hier: toll, alle waren begeistert
die Entdeckung, die Entdeckungen: etwas, das man findet und was andere vielleicht noch nicht kennen
"Wenn da Wind waht": auf Hochdeutsch: "Wenn der Wind weht"
ausdrucksstark: expressiv, die Lieder sagen ihr mehr
handeln: hier: erzählen von
entspannen: ausruhen
Erinnerungen aufleben lassen: hier: an Dinge aus der Vergangenheit denken
derzeitig: in diesem Moment
zusammenbringen: Menschen kommen zusammen, um diese Musik zu hören
ungewöhnlich: besonders
der Musikgeschmack, die Musikgeschmäcke: die Musik, die man mag
betrunken: Man ist betrunken, wenn man zu viel Alkohol getrunken hat.
das Vertrauen: das Gefühl, das man sich auf jemanden verlassen kann
die Stimmung, die Stimmungen: hier: die Atmosphäre
auswendig: wenn man den Text eines Liedes kennt
berühren: die Musik spricht sie emotional an
die Aufnahme, die Aufnahmen: hier: eine CD mit der Musik der Pianistin
applaudieren: mit den Händen klatschen, wenn einem etwas gefällt, zum Beispiel nach einem Konzert oder einem Theaterstück
die Gesangssprache: eine Sprache, in der man gut Texte singen kann

Worterklärungen

der Schlager, die Schlager: ein Lied, das sehr bekannt ist, mit einfachem Text und Musik
das Gedicht, die Gedichte: ein Text mit einem besonderen Rhythmus und oft mit Reimen
die Gesellschaft: Menschen, die zusammen in z. B. in einem Land leben
die Trommel, die Trommeln: ein Schlaginstrument, das man mit den Händen oder zwei Stöcken spielt
laufen: hier: man kann die Lieder im Radio hören
kommerziell: Da die Bands noch nicht so bekannt sind, sind zum Beispiel die Eintrittskarten für Konzerte billiger, da sie nicht in ganz großen Hallen spielen.
authentisch: echt
die Lausbubengeschichte, die Lausbubengeschichten: "Lausbuben" nennt man freche, kleine Jungs, die oft Quatsch machen
die Provinz: Gegenden außerhalb der großen Städte
hinausziehen: den Heimatort verlassen und in andere Städte oder Länder reisen
mitreißend: hier: toll, alle waren begeistert
die Entdeckung, die Entdeckungen: etwas, das man findet und was andere vielleicht noch nicht kennen
"Wenn da Wind waht": auf Hochdeutsch: "Wenn der Wind weht"
ausdrucksstark: expressiv, die Lieder sagen ihr mehr
handeln: hier: erzählen von
entspannen: ausruhen
Erinnerungen aufleben lassen: hier: an Dinge aus der Vergangenheit denken
derzeitig: in diesem Moment
zusammenbringen: Menschen kommen zusammen, um diese Musik zu hören
ungewöhnlich: besonders
der Musikgeschmack, die Musikgeschmäcke: die Musik, die man mag
betrunken: Man ist betrunken, wenn man zu viel Alkohol getrunken hat.
das Vertrauen: das Gefühl, das man sich auf jemanden verlassen kann
die Stimmung, die Stimmungen: hier: die Atmosphäre
auswendig: wenn man den Text eines Liedes kennt
berühren: die Musik spricht sie emotional an
die Aufnahme, die Aufnahmen: hier: eine CD mit der Musik der Pianistin
applaudieren: mit den Händen klatschen, wenn einem etwas gefällt, zum Beispiel nach einem Konzert oder einem Theaterstück
Die Interviews führte Christina Kufer.

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