Kultur und Trends

SMS an den Kühlschrank – das Internet der Dinge

Sprachniveau: A2

Im Internet der Dinge sind Geräte über das WLAN mit dem Computer oder einer Cloud verbunden. Schuhe, die zeigen, wohin man gehen muss oder ein Kühlschrank, der weiß, was man einkaufen soll. Das ist sehr praktisch, oder doch etwas gruselig?

Es gibt schon viele „smarte“, also intelligente Dinge – Schuhe, Kühlschränke, Uhren, Kameras und mehr. Dazu gehören zum Beispiel Schuhe, die zeigen, wohin man gehen muss. Immer wenn man links gehen muss, sagt der linke Schuh Bescheid. Immer wenn man rechts abbiegen muss, macht das der rechte Schuh. Oder man hat vergessen, was man einkaufen sollte. Dann schreibt man dem Kühlschrank eine SMS und der schickt ein Foto von seinem Inhalt. So kann man direkt sehen, ob man Milch einkaufen muss.

Dieser Trend der schlauen Dinge heißt Internet der Dinge. Sie sollen den Alltag für die Menschen leichter machen. Es kann aber auch gefährlich sein, wenn die Dinge vernetzt sind. Zum Beispiel, wenn ein Hacker die Schuhe hackt und sie dann den falschen Weg anzeigen. Oder er hackt eine Kamera, die in einem Wohnzimmer hängt. Dann kann er alles sehen, was in diesem Wohnzimmer passiert. Wenn niemand zu Hause ist, kann er in aller Ruhe einbrechen. Firmen können diese Dinge auch nutzen, um ganz viele Informationen über die Benutzer zu sammeln und zu speichern.

Wir haben ein paar Beispiele für das Internet der Dinge gesammelt:

   

Ein Kühlschrank, der sagt, was man einkaufen muss

Ein vernetzter Kühlschrank kann zum Beispiel ein Foto von den Dingen im Kühlschrank machen. Dieses Foto schickt der Kühlschrank dann über das Internet an eine App auf dem Smartphone. Das ist gut, wenn man im Supermarkt ist und wissen möchte, was fehlt. Dann kann man dem Kühlschrank über die App sagen, dass er ein Foto schicken soll. Einige vernetzte Kühlschränke haben auch Computer und Bildschirme eingebaut. Darauf können sie Kochrezepte anzeigen. Andere können über das Internet direkt auf einen Online-Supermarkt zugreifen. So kann man direkt mit dem Kühlschrank neue Milch kaufen.



 


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Anne Weißschädel
arbeitet als Redakteurin in Berlin.

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