Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte

Es ist Anfang Dezember und schon ziemlich kalt in deutschen Städten. Es wird früh dunkel, der Wind braust. Ohne Schal und Mütze traut sich fast niemand mehr aus dem Haus.

Und trotzdem sind viele Leute in der Stadt unterwegs, statt sich die Hände zu Hause am Ofen zu wärmen. Denn in der Adventszeit ist Weihnachtsmarkt!

Auf dem Weihnachtsmarkt reiht sich Holzbude an Holzbude. Es gibt gebrannte Mandeln, Lebkuchen, Stollen, Baumschmuck, Krippen und Holzfiguren aus dem Erzgebirge. Und natürlich eine Tasse Glühwein. Das ist heißer Rotwein mit verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Nelken oder Zitronenschale. Die Weihnachtsmärkte sind gemütlich beleuchtet. Oft wird auch ein großer Weihnachtsbaum aufgestellt.

Früher gab es Weihnachtsmärkte, damit die Menschen sich warme Kleidung und Nahrung für den Winter kaufen konnten. Handwerker, Spielzeugmacher und Zuckerbäcker verkauften dort ihre Waren. Der Münchner Christkindlmarkt wurde bereits im Jahr 1310 erstmals erwähnt. Heute gehören die Märkte fest zum weihnachtlichen Brauchtum. Einige Weihnachtsmärkte in Deutschland sind besonders bekannt. Dazu zählen zum Beispiel die Märkte in Nürnberg, Dresden und Annaberg-Buchholz.

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