Chile

Instituto Nacional General José Miguel Carrera

 

Allgemeine Informationen zur Schule 

Schulname: Instituto Nacional General José Miguel Carrera
 
Land: Chile
 
Schulanschrift: Arturo Prat 33
Santiago
Internet: www.institutonacional.cl
Facebook: facebook.com/fita1in/
 
Anzahl der Schüler: ca. 4400
 
Anzahl der Lehrer: ca. 170
 
Abschluss: PSU
 
Ansprechperson PASCH : Katherine García
katherine.garcia.in@gmail.com

Schulsteckbrief 

„Labor omnia vincit“ – Arbeit siegt ϋber alles. Das ist unser Leitspruch und gleichzeitig die Anleitung, die fϋr die Schϋler des Instituto Nacional in ihrer sechsjähringen Schullaufbahn die Basis von Erziehung und Bildung symbolisiert – und das seit Beginn seiner Grϋndung.

Im August 1813 ӧffnete das Instituto Nacional als eine der ersten chilenischen ӧffentlichen Schulen des Landes seine Tore. Damals wie heute reift hier eine intelektuelle Elite heran, aus deren Masse die Leader der Republik hervorgehen sollen. Aufgrund ihrer besonderen Leistung dϋrfen die Schϋler somit in die Fuβstapfen vieler bekannter Persӧnlichkeiten Chiles treten, unter denen auch viele ehemalige Präsidenten sind.

Als staatliche Schule ist das Instituto Nacional finanziell schwach ausgestattet, was sich auch in den Rahmenbedingungen widerspiegelt: Schwache Infrastruktur, 45 Schϋler pro Klasse, 4400 Schϋler insgesamt, Unterricht in zwei Schichten, sodass etwa die kleinen Klassen erst abends um 20.30 Uhr die Schule verlassen können. Trotz dieser Umstände erreichen die Schϋler des IN jedes Jahr die besten „Hochschulreifeergebnisse“ ihres Landes. Zudem sind sie auch politisch sehr aktiv, sowohl im Inneren als auch nach auβen. Seit den Protesten der ‚Pinguine’ sind die Institutaner als Vertretung der Schulen eine tragende Säule in der Bildungsbewegung.

Im normalen Unterrichtsalltag steht Deutsch seit 2010 auf dem Lehrplan. In der 7. und 8. Klasse ist es Pflichtfach, ab der neunten Klasse kӧnnen die Schüler zwischen Deutsch, Franzӧsisch und Chinesisch wählen. Die vier Deutschlehrerinnen werden zumeist von drei ‚kulturweit’-Freiwilligen begleitet, die sie als Sprachassistent/innen und Helfer/innen bei der täglichen Arbeit unterstϋtzen. Bei 45 Schϋlern im Unterricht stӧβt der interaktive Sprachunterricht an seine pädagogischen Grenzen, die Hilfe eines/r Muttersprachlers/in ist in diesem Fall eine groβe Unterstϋtzung. So gibt es immerhin eine Betreuung im Verhältnis 2:45.

Auβerhalb des festgeschriebenen Deutschunterrichts kӧnnen die Schϋler zudem Deutschkurse zum Ablegen eines internationalen Sprachzertifikates im Goethe-Institut absolvieren. Die Nachfrage ist steigend, dieses Jahr haben sich ϋber 200 Schϋler fϋr die verschiedenen Niveaus eingeschrieben. Die grӧβte Verlockung ist dabei ganz klar: Die Aussicht auf ein Stipendium nach Argentinien zum internationalen Sprachcamp oder fϋr eine Sprachreise nach Deutschland.

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