Argentinien

Instituto EPET N°7

 

Allgemeine Informationen zur Schule 

Schulname: Escuela Provincial de Educación Técnica N°7
 
Land: Argentinien
 
Schulanschrift: Perú y Colombia s/n Jardin América
3328 Misiones
 
Anzahl der Schüler: 681
 
Anzahl der Lehrer: 93
 
Abschlüsse: Secundaria: Técnico en Informática Personal y Profesional; 
Técnico en Equipos e Instalaciones Electromecánicas, Técnico 
en Automotores
 
Ansprechperson PASCH: Karin Eberhard
karineberhard06@hotmail.com
 
Schulkontakte: Regelmäßiger E-Mail-Austausch mit dem Städtischen Gymnasium Ettenheim in Deutschland

Schulsteckbrief 

Die EPET N° 7 liegt im Zentrum von Jardin América und wurde 1978 gegründet, schon damals als öffentliche technische Schule. Nach vielen Veränderungen bietet die Schule heute zum einen eine hervorragende technische Ausstattung und zum anderen eine besondere Vielfalt an Fächern. Neben den technischen Fächern wie Mathematik, Physik, etc., wird auch auf Kreativität und Sprache Wert gelegt. Daher werden beispielsweise auch Technisches Zeichnen, Englisch und Deutsch als Fremdsprache unterrichtet.

Um die oben genannten Abschlüsse zu erreichen, sind neben den regulären Fächern auch Fächer wie Elektrotechnik, Metall- und Blechverarbeitung, Holzverarbeitung, Maschinenwerkzeug und Informatik Pflicht. Hierfür hat die Schule eine Ausstattung, die von Handwerkszeug, kleineren und größeren Maschinen bis zu Automotoren reicht. Außerdem gibt es drei Computerräume, in denen alle Schülerinnen und Schüler während der Informatikstunden an eigenen Computern arbeiten können.

Neben dem vielen praktischen Unterricht der Schule wird auch Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler berufliche Erfahrungen sammeln. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit Firmen aus der Region statt. In den letzten drei Schuljahren verbrachten die Schülerinnen und Schüler ungefähr 60 Stunden außerhalb der EPET N°7. Außerdem bleiben sie ein zusätzliches sechstes Jahr an der Schule, das mit einem Praktikum in einer regionalen Firma abschließt.

Seit 2014 ist Deutsch ab der 1. Klasse der Secundaria ein Pflichtfach, d.h. alle lernen von Anfang an Deutsch. Von 2009 bis 2014 war es neben Englisch erst ab der 2. Klasse Pflicht. Die EPET N°7 ist die einzige Schule in Jardín América, die Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. In der ehemaligen Bibliothek wurde ein Deutschraum eingerichtet, der technisch gut ausgestattet ist. Manchmal führen wir Projekte durch, die den Deutschunterricht mit dem technischen Schwerpunkt der Schule verbinden.

Die Schülerinnen und Schüler können auch international anerkannte Prüfungen im Fach Deutsch ablegen. Für Schüler bis 15 Jahre werden die Deutschprüfungen „Fit in Deutsch“ 1 und 2 angeboten, ab 16 Jahren „Start Deutsch“ 1 und 2 (Niveau A1 und A2). Außerdem können sie ein Zertifikat für Deutsch auf B1- oder B2-Niveau ablegen.

Zusätzlich zum großen technischen Angebot wurde die Schule 2009 Mitglied der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“. Jedes Jahr hatte seitdem ein Schüler die Gelegenheit, im Rahmen der Initiative für drei Wochen nach Deutschland zu reisen. Außerdem veranstaltet PASCH regelmäßig zahlreiche Wettbewerbe, bei denen die Schülerinnen und Schüler zusätzlich die Möglichkeit haben, Reisen nach Deutschland, Brasilien etc. oder andere Dinge zu gewinnen, zu denen sie ansonsten nie die Chance bekommen würden.

Im Jahr 2014 gewann z.B. ein Schüler der EPET N°7 ein Stipendium der Organisation YFU, die mit PASCH zusammenarbeitet, und lebte daraufhin ein Jahr in einer Gastfamilie in Deutschland, ging dort zur Schule und lernte die Sprache. Im Jahr 2015 nahm ein Schüler an einem einwöchigen Sprachcamp von PASCH in Manaos, Brasilien teil. Außerdem gibt es jedes Jahr ein PASCH-Camp mit anderen PASCH-Schülerinnen und Schülern aus Argentinien in Belgrano-Cordoba, bei dem immer mindestens ein Schüler teilnimmt.

Im Rahmen von ‚kulturweit‘ waren bereits fünf deutsche Freiwillige an unserer Schule und haben aktiv am Unterricht teilgenommen und ihn mitgestaltet. Für die Schülerinnen und Schüler ist das eine Chance, das Land, die Leute und die Kultur besser kennenzulernen und so ständig ein möglichst realitätsnahes, modernes Bild von Deutschland vermittelt zu bekommen.

Durch die vielen Austauschmöglichkeiten wird eine sehr praktische Basis geboten. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Gelegenheit, Fragen an die zu stellen, die schon einmal in Deutschland waren und geben sich Mühe, die gelernten Begriffe in Sätze einzubinden und zu wiederholen. Deshalb ist es auch sehr zugunsten der Schüler, wenn sie Kontakt zu einem Muttersprachler haben können.

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