Archiv 2010

Erste PASCH-Direktorenkonferenz Mexiko/Mittelamerika


Auf der ersten „PASCH-Direktorenkonferenz Mexiko/Mittelamerika“ haben die Leiter der 18 Partnerschulen der Bundesrepublik in dieser Region die bisherigen Förderinstrumente gewürdigt und ihrerseits zugesagt, die eigene Vernetzung künftig stärker voranzutreiben.

„Auch die PASCH-Internetseite wollen wir besser als bisher nutzen“, sagte Ana Maria Bernini von der Franz-Liszt-Schule Costa Rica ganz im Sinne der Initiative im Rahmen des Kampagnenjahres des Auswärtigen Amtes, „Deutsch – Sprache der Ideen“.

Premiere auf dem Campus „La Herradura“ in der Deutschen Schule Mexiko: Erstmals haben sich dort alle Leiter der in Mittelamerika von Goethe-Institut und ZfA betreuten Partnerschulen der Bundesrepublik Deutschland mit ihren Direktoratskollegen der fünf Deutschen Auslandsschulen in Mexiko getroffen. Die Konferenz bildete den Auftakt zu einer Deutschlandreise, zu der die Leiter der PASCH-Schulen, ein Funktionär des Erziehungsministeriums von Panama und ein für die Gymnasiale Oberstufe zuständige Universitätsangehörige aus Guadalajara anschließend aufbrachen.

In fünf Arbeitsgruppen diskutierten die Schulleiter den Stand der PASCH-Initiative, die bisherigen Ergebnisse und den jeweiligen Nutzen für die eigenen Schulen, aber auch Projekte und Vernetzungspläne für die Zukunft. „Genau darauf kommt es jetzt an, nachdem die Gewinnung neuer Partnerschulen in der Region nun abgeschlossen worden ist“, sagte Susana De Kuthy vom Goethe-Institut Mexiko-Stadt, die die Konferenz gemeinsam mit ZfA-Mexiko-Koordinator Dieter Jaeschke organisiert hat. „Die Schulleiter kennen sich nun untereinander und haben nun die Gelegenheit, auch gemeinsame bilaterale Projekte auf den Weg zu bringen“, so Jaeschke.

Unisono würdigten alle Schulleiter die bisherigen Förderinstrumente der PASCH-Initiative, die Lehrern und Schülern didaktisch-methodische Fortbildungen, Deutschland-Aufenthalte, in einigen Fällen den Einstieg ins DSD-Programm oder auch die Teilnahme an Gemeinschaftsprojekten wie einem Schildkrötenschutz-Camp im Herbst 2009 in Puerto Vallarta an der mexikanischen Pazifikküste oder am Theater-Workshop 2010 in Mexiko ermöglicht hat. „Wir möchten der Bundesrepublik Deutschland außerdem herzlich für die großzügigen Bücher- und Lehrmittelspenden danken, von denen unsere Schülerinnen und Schüler tagtäglich profitieren und die uns helfen, einen zeitgemäßen Deutsch-Unterricht zu etablieren“, sagte José Manuel Jurado (Guadalajara) stellvertretend für die Direktorenrunde, Claudia Kilp von der Deutschen Botschaft hörte es gern. Auch die beiden neuen Leiter der Deutschen Auslandsschulen in Mexiko-West, Rolf Tiemann, und Guadalajara, Reimer Kuhlmann, nutzen die Gelegenheit, ihre Kollegen kennenzulernen und während der Konferenz ein wenig zu schnuppern, welche Gesichter sich hinter den einzelnen Schulnamen verbergen.

Alle Schulleiter bekräftigten ihren Willen, sich künftig besser zu vernetzen und ihre Lehrkräfte und Schüler zu motivieren, die PASCH-Internetseite künftig häufiger als bislang als Forum für Austausch und Vernetzung zu nutzen. Noch weiter ging die Vereinbarung der beiden DSD-Sprachdiplomschulen „Escuela Álvaro Obregón“ im Mennonitengebiet in Chihuahua (Mexiko) und der Schweizerschule Mexiko-Stadt. Schulleiterin Sonia Bojórquez aus Blumenau/Chihuahua: „Wir wollen künftig unsere Junglehrerinnen für ein mehrmonatiges Praktikum an die Schweizerschule nach Mexiko-Stadt schicken.“ Susana De Kuthy und Dieter Jaeschke unterstützen diese Ambitionen gern: Vereinbarungen dieser Art sind genau im Sinne der globalen Bildungsinitiative PASCH.

28.09.2010
Quelle: ZfA-Fachberatung Mexiko

PASCH-net und Social Media