Archiv 2010

Jazz-Experimente in Ägypten


Vom 12. - 15. März 2010 hatten musikbegeisterte Schüler der ägyptischen Partnerschulen die einzigartige Gelegenheit, mit der Jazzband „Trio 105“ zusammen zu spielen und musikalisch zu experimentieren.

„Trio 105“, das sind Uli Lenz am Piano, der Bassist Kubi (Gerhard) Kubach und der Schlagzeuger Zam Johnson. Sobald sie ihre Instrumente in die Hand nehmen, gibt es für sie kein Halten mehr: dann wird gejazzt - und das mit sichtbarer Leidenschaft. „Musik macht uns einfach Spaß!“, sagt Uli Lenz, „Jazz ist ein Lebensgefühl.“

Im Jazz dienen Melodien als Thema, die durch Improvisationen der einzelnen Musiker verändert werden. Die Musiker verständigen sich untereinander fast blind – sie brauchen nur ein gutes Gehör und ein Gespür für die Musik. „Hinzu kommt, dass wir alle gut miteinander befreundet sind. Die Chemie zwischen uns stimmt“, fügt Kubi Kubach hinzu.

Zunächst stellte die Band die zahlreichen Arten des Jazz vor und Uli Lenz klatschte und steppte unterschiedliche Rhythmen. Dass auch den Partnerschülern der Malik Fahd Schule, der Nefertari Schule und der Deutschen Evangelischen Oberschule (DEO) der Rhythmus im Blut liegt, bewiesen sie während verschiedener Jam-Sessions im Garten des Goethe-Instituts sowie an der Maadi Narmer Schule und der Mustaqbal Experimentalschule. Es wurde auf traditionellen Trommeln getrommelt, auf (E-)Gitarren gerockt, dem Piano klassische Melodien entlockt, gesungen sowie Geige, Querflöte, Akkordeon und Xylophon gespielt. Als dann die Jazzband noch mit ihren Instrumenten hinzukam, entstand ein buntes Feuerwerk aus arabischen Melodien, jazzigen Improvisationen, klassischen Instrumenten und ganz viel Begeisterung. Zam Johnson war beeindruckt: „Diese Kinder haben es wirklich drauf!“. Und auch die Schüler waren sich alle einig: „Das war cool!“.




31.03.2010
Quelle: Goethe-Institut

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