Archiv 2010

Dominostein in der Eingangshalle

Seit Mitte Dezember steht ein Dominostein in der Eingangshalle der Deutschen Schule Budapest. Der ungarische Künstler Mihály Szuharevszki aus Marcali hatte diesen Dominostein (250x100x40cm) anlässlich des Besuches von Bundespräsident Horst Köhler in Budapest am 27. Juni 2009 auf der Veranstaltungsreihe des Auswärtigen Amtes „20 Jahre Freiheit - Deutschland sagt Danke“ bemalt.

Der Budapester Dominostein von Szuharevszki wurde am 9. November 2009 bei der Großveranstaltung am Brandenburger Tor in Berlin im Beisein von Staatsgästen wie dem ehemaligen Ministerpräsidenten Ungarns, Miklós Németh, und Medienvertretern aus aller Welt als Teil einer Reihe von Dominosteinen umgestoßen, womit der Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren symbolisiert wurde. Als Weihnachtsgeschenk vermachte der Künstler den Dominostein nun der Deutschen Schule Budapest.

Ein weiterer ungarischer Dominostein, den Schülerinnen und Schüler des Budapester Kossuth Lajos Gymnasiums für dasselbe Ereignis gestaltet hatten, wurde als erster Stein in der Dominoreihe durch den ehemaligen ungarischen Ministerpräsidenten Miklós Németh bei der Berliner Großveranstaltung umgestürzt, während zeitgleich durch den ehemaligen polnischen Staatspräsidenten Lech Walesa, ein von polnischen Schülern bemalter Stein zu Fall gebracht wurde.

Die Deutsche Schule Budapest, die sich auf Initiative der Fachleitung Geschichte sehr intensiv mit dem Thema beschäftigte, war von der Deutschen Botschaft Budapest als Standort für diesen Dominostein vorgeschlagen worden.

Die Deutsche Schule Budapest ist eine der 135 Deutschen Auslandsschulen, die die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreut. Im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ verstärkt die ZfA eine qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

03. Januar 2010
Quelle: Deutsche Schule Budapest

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